Alhambra Granada, Spanien

Alhambra Granada: Maurischer MĂ€rchenpalast ĂŒber Andalusien

12.06.2026 - 20:18:38 | ad-hoc-news.de

Alhambra Granada, die legendĂ€re Alhambra ĂŒber der Stadt Granada in Spanien, ist mehr als ein Palast: Sie ist ein ganzes Universum aus Licht, Wasser und Stein – und erzĂ€hlt Geschichten, die viele Reisende aus Deutschland ĂŒberraschen.

Alhambra Granada, Spanien, Reise
Alhambra Granada, Spanien, Reise

Wenn sich in Granada die Sonne ĂŒber der Sierra Nevada senkt, leuchtet die Alhambra Granada in einem tiefen Goldrot – wie eine Stadt aus einem anderen Zeitalter. Die Alhambra (arabisch sinngemĂ€ĂŸ „die Rote“) thront hoch ĂŒber Granada in Spanien und verbindet maurische PalĂ€ste, duftende GĂ€rten und mĂ€chtige Festungsmauern zu einem der eindrucksvollsten Wahrzeichen Europas.

Alhambra Granada: Das ikonische Wahrzeichen von Granada

Die Alhambra Granada ist weit mehr als eine einzelne SehenswĂŒrdigkeit. Sie ist ein ganzer Palast- und Festungskomplex auf einem HĂŒgel ĂŒber der Altstadt von Granada, eingebettet zwischen Zypressen, Rosenbeeten und WasserlĂ€ufen. Wer von der Plaza Nueva oder dem Viertel AlbaicĂ­n hinaufblickt, erkennt sofort, warum dieses Monument zu den meistbesuchten Attraktionen Spaniens zĂ€hlt: Die Mauern und TĂŒrme ziehen sich wie eine Krone ĂŒber den HĂŒgel, dahinter glitzern im Winter die teils schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.

FĂŒr Reisende aus Deutschland verbindet die Alhambra gleich mehrere Reize: Sie ist UNESCO-Welterbe, ein SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis der maurischen Geschichte der Iberischen Halbinsel und zugleich ein sinnliches Erlebnis von Licht, Schatten, Wasser und filigraner Steinornamentik. Viele Kunsthistoriker bezeichnen insbesondere die NasridenpalĂ€ste im Inneren als einen Höhepunkt islamischer Palastarchitektur in Europa.

Gleichzeitig ist die Alhambra ein Ort der ÜbergĂ€nge: vom islamischen zum christlichen Spanien, von mittelalterlicher Festung zu einem Symbol europĂ€ischer Romantik und Reiseliteratur. Deutsche Leserinnen und Leser begegnen hier einem Bauwerk, das Ă€lter ist als viele bekannte Wahrzeichen wie etwa das Brandenburger Tor und das in seiner heutigen Form große Teile der mittelalterlichen und frĂŒhneuzeitlichen Geschichte Spaniens gespiegelt hat.

Geschichte und Bedeutung von Alhambra

Die Geschichte der Alhambra spiegelt die wechselvolle Vergangenheit Andalusiens wider. UrsprĂŒnge einer Befestigung auf dem Sabikah-HĂŒgel reichen in die islamische FrĂŒhzeit der Region zurĂŒck, doch die eigentliche BlĂŒte erlebte der Komplex unter der Dynastie der Nasriden, die ab dem 13. Jahrhundert das Emirat Granada regierte. In dieser Zeit wurden jene PalĂ€ste, Höfe und GĂ€rten geschaffen, die viele Besucher heute mit der Alhambra verbinden.

Im 13. und 14. Jahrhundert entstanden unter den nasridischen Herrschern bedeutende Bauwerke wie der Palast von Comares mit seinem markanten Turm und der Palast der Löwen mit dem berĂŒhmten Löwenhof. In etwa in dieser Epoche, also lange vor der GrĂŒndung des Deutschen Reichs im 19. Jahrhundert, entwickelte sich die Alhambra zu einem Herrschaftszentrum, in dem nicht nur regiert, sondern auch reprĂ€sentiert, gedichtet und geforscht wurde. Höfe mit Wasserbecken, SĂ€ulengĂ€nge und reich ornamentierte RĂ€ume dienten als BĂŒhne fĂŒr Diplomatie und höfische Kultur.

Eine entscheidende ZĂ€sur kam im Jahr 1492, als die Katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von AragĂłn Granada eroberten. Mit der Kapitulation der nasridischen Herrscher fiel die Alhambra an die christliche Krone. Teile der Anlage wurden weitergenutzt, andere umgebaut oder spĂ€ter verĂ€ndert. In der Folgezeit entstanden im Inneren des Komplexes unter anderem der monumentale, aber unvollendete Renaissance-Palast Kaiser Karls V., der bis heute als starkes Beispiel fĂŒr die Überlagerung maurischer und christlicher Architektur gilt.

Nach dieser politischen Wende verlor die Alhambra zeitweise an Bedeutung. In den folgenden Jahrhunderten kam es zu VernachlÀssigung, Zweckentfremdung und SchÀden, etwa durch Erdbeben und militÀrische Nutzung. Erst die romantische Bewegung des 19. Jahrhunderts, Reisende, Schriftsteller und Maler, entdeckten den Ort neu. Der amerikanische Autor Washington Irving etwa machte die Alhambra mit seinen ErzÀhlungen international bekannter. Sein Aufenthalt in den RÀumen des Komplexes und seine literarische Verarbeitung trugen dazu bei, dass der Mythos Alhambra sich im GedÀchtnis Europas festsetzte.

Mit dem 19. und 20. Jahrhundert setzte ein langsamer, aber konsequenter Prozess der Restaurierung ein. Spanische Behörden, Denkmalpfleger und spĂ€ter internationale Institutionen erkannten die herausragende Bedeutung der Alhambra. Die Anerkennung als UNESCO-WelterbestĂ€tte (die Alhambra gehört gemeinsam mit dem Generalife und dem Viertel AlbaicĂ­n zur Welterbeliste) unterstrich diese WertschĂ€tzung und stĂ€rkte den Schutzstatus. FĂŒr die UNESCO gilt der Komplex als außergewöhnliches Beispiel andalusisch-islamischer Kunst und als einzigartiges Zeugnis des Zusammenlebens verschiedener Kulturen auf der Iberischen Halbinsel.

Heute steht die Alhambra fĂŒr Besucherinnen und Besucher aus Deutschland nicht nur als historisches Monument da, sondern auch als Symbol fĂŒr kulturellen Austausch – aber auch fĂŒr Konflikte und BrĂŒche. Wer sich mit der Geschichte des Ortes auseinandersetzt, versteht besser, wie eng Europa, der islamische Kulturraum und das christlich geprĂ€gte Spanien historisch verflochten sind.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist die Alhambra ein nahezu einzigartiger Kosmos. Der Komplex verbindet militĂ€rische Funktionen, höfische Pracht und gartenarchitektonische Raffinesse. Ein Blick von außen zeigt zunĂ€chst die Wehrhaftigkeit: mĂ€chtige Mauern, TĂŒrme und Tore, die an eine klassische Burg erinnern. Im Inneren eröffnet sich jedoch eine filigrane, beinahe intime Welt aus feinsten Stuckarbeiten, Kachelmustern, arabischen Kalligraphien und kunstvoll inszenierten WasserlĂ€ufen.

Besonders berĂŒhmt sind die NasridenpalĂ€ste. Hier finden sich RĂ€ume wie der Saal der Gesandten im Comares-Palast, dessen hohe Holzdecke und fein gestaltete WĂ€nde fĂŒr diplomatische EmpfĂ€nge genutzt wurden. Der Palast der Löwen mit dem zentralen Löwenhof ist ein weiteres HerzstĂŒck. Der Hof mit seinem rechteckigen Grundriss, den umlaufenden SĂ€ulengalerien und dem Brunnen, der auf zwölf steinernen Löwenfiguren ruht, gilt als Meisterwerk islamischer Palastarchitektur in Andalusien.

Die geometrischen Muster, arabesken Pflanzenornamente und Kalligrafien an den WĂ€nden sind nicht bloß Dekoration. Sie spiegeln religiöse, philosophische und poetische Inhalte wider. Inschriften preisen Gott, loben die Herrscher oder zitieren poetische Verse. Kunsthistoriker betonen immer wieder, dass sich gerade in der Alhambra eine hochentwickelte Kunst des Raumes zeigt: Licht wird gezielt gelenkt, WasserflĂ€chen spiegeln Ornamente, Höfe und RĂ€ume verschachteln sich so, dass IntimitĂ€t und ReprĂ€sentation in einem fein austarierten Gleichgewicht stehen.

Ein besonderes Merkmal sind auch die Wasseranlagen. In einer Region, die durch mediterranes Klima geprĂ€gt ist und in der Wasser kostbar ist, steht die Inszenierung von Wasser fĂŒr Macht, Wohlstand und paradiesische Vorstellungen. KanĂ€le, Becken, Springbrunnen und leise plĂ€tschernde Rinnen durchziehen die PalĂ€ste und GĂ€rten. Der berĂŒhmte „Patio de los Arrayanes“ (Myrtenhof) mit seinem großen Wasserbecken ist ein eindrucksvolles Beispiel dafĂŒr, wie Spiegelungen von Architektur in WasserflĂ€chen zur Gestaltung gehören.

Nur wenige Schritte von den NasridenpalĂ€sten entfernt liegt der Renaissance-Palast Karls V. Sein kreisrunder Innenhof mit Kolonnaden und die strenge Fassade stehen in deutlichem Kontrast zur maurischen Ornamentik. Diese Überlagerung von Stilrichtungen macht den Besuch fĂŒr viele Architekturinteressierte besonders spannend: Hier lĂ€sst sich in kurzer Zeit ein Sprung von der islamischen Kunst des Mittelalters zur europĂ€ischen Renaissance erleben.

Zum Gesamtensemble gehört auch der Generalife, der „Garten des Architekten“ oder sinngemĂ€ĂŸ „Garten der Erleichterung“. Dabei handelt es sich um eine sommerliche Residenz der nasridischen Herrscher mit terrassierten GĂ€rten, Wasserbecken, schattigen LaubengĂ€ngen und Ausblicken auf Granada und die Alhambra selbst. Die Kombination aus Palastarchitektur und Gartenkunst schafft hier jene AtmosphĂ€re, die viele Reisende mit einem orientalischen Paradies verbinden.

Die UNESCO hebt in ihrer Bewertung der Alhambra vor allem die außergewöhnliche Erhaltung des Komplexes hervor: Trotz spĂ€terer VerĂ€nderungen sind viele Bereiche der NasridenpalĂ€ste, der Festung Alcazaba und des Generalife in ihrer Grundstruktur und mit zahlreichen originalen Dekorelementen erhalten geblieben. Dadurch bietet die Alhambra einen selten klaren Blick auf die höfische Kultur des spĂ€tmittelalterlichen Andalusiens.

Alhambra Granada besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Wer aus Deutschland zur Alhambra Granada reist, profitiert von guten Verbindungen nach Andalusien. Granada selbst verfĂŒgt ĂŒber einen kleineren Flughafen mit regionalen und internationalen AnschlĂŒssen, hĂ€ufig erfolgt die Anreise aus Deutschland aber ĂŒber grĂ¶ĂŸere Drehkreuze wie MĂĄlaga oder Madrid mit anschließendem Bahn- oder Buswechsel. Von FlughĂ€fen wie Frankfurt, MĂŒnchen, Berlin oder DĂŒsseldorf bestehen in der Regel Linien- oder Umsteigeverbindungen zu diesen spanischen Knotenpunkten, von wo aus ZĂŒge und Fernbusse nach Granada verkehren.

Innerhalb Spaniens ist Granada mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz verknĂŒpft. Reisende können zum Beispiel von Madrid mit SchnellzĂŒgen in einigen Stunden nach Granada gelangen. FĂŒr GĂ€ste aus Deutschland, die eine Rundreise durch Andalusien planen, bietet es sich an, die Alhambra mit anderen StĂ€dten wie Sevilla, CĂłrdoba oder MĂĄlaga zu kombinieren. Mit Mietwagen ist Granada ĂŒber Autobahnen und gut ausgebaute Nationalstraßen erreichbar; dabei ist zu beachten, dass in Spanien auf bestimmten Autobahnabschnitten Maut fĂ€llig sein kann.

Die Alhambra liegt auf einem HĂŒgel ĂŒber der Innenstadt. Vom Zentrum Granadas sind es je nach Ausgangspunkt rund 20 bis 30 Minuten zu Fuß bergauf. Alternativ fahren Linienbusse und offizielle Taxis bis in die NĂ€he der EingĂ€nge. FĂŒr viele Besucher lohnt es sich, die Hin- oder RĂŒckstrecke zu Fuß zurĂŒckzulegen, um unterwegs immer wieder Ausblicke auf die Stadt und die Bergkulisse zu genießen.

  • Lage und Anreise: Die Alhambra befindet sich am sĂŒdöstlichen Rand der Altstadt von Granada. Von der Innenstadt aus fĂŒhren Straßen und Fußwege hinauf. FĂŒr Reisende aus Deutschland empfehlen sich meist FlĂŒge nach Spanien (beispielsweise ĂŒber Madrid oder MĂĄlaga) mit anschließender Bahn- oder Busfahrt nach Granada. Wer mit dem Auto aus Deutschland anreist, sollte mehrere Reisetage und Stopps in Frankreich und Nordspanien einplanen.
  • Öffnungszeiten: Die Alhambra arbeitet ĂŒblicherweise mit Tages- und teilweise Abendöffnungen, oft mit Zeitfenstern fĂŒr den Eintritt in die NasridenpalĂ€ste. Da sich Öffnungszeiten im Jahresverlauf Ă€ndern können, sollten Besucher aktuelle Angaben und mögliche saisonale Anpassungen direkt auf der offiziellen Informationsseite der Alhambra Granada prĂŒfen. Kurzfristige Änderungen, etwa bei besonderen Veranstaltungen oder Wartungsarbeiten, sind nicht ausgeschlossen.
  • Eintritt: FĂŒr den Besuch des Gesamtkomplexes (inklusive NasridenpalĂ€ste, Generalife und weiterer Bereiche) wird ein Eintrittspreis erhoben, der je nach Ticketkategorie (Tagesticket, Abendbesuch, kombinierte Angebote) variiert. Üblicherweise liegt der Preis fĂŒr ein Standardticket im Bereich mehrerer Dutzend Euro. Aufgrund der großen Nachfrage sind die Tickets kontingentiert, ein Erwerb im Voraus – oft Wochen vorher – ist daher dringend ratsam. Da sich Preise und Ticketstrukturen Ă€ndern können, sollten Reisende aktuelle Konditionen direkt bei der offiziellen Verwaltung der Alhambra Granada einsehen.
  • Beste Reisezeit: Granada hat ein mediterran-kontinentales Klima mit heißen Sommern und eher milden, aber gelegentlich kĂŒhlen Wintern. FĂŒr viele Besucher aus Deutschland sind FrĂŒhling und Herbst ideal: Im FrĂŒhjahr blĂŒhen die GĂ€rten, die Temperaturen sind angenehm, und im Herbst ist es oft noch warm, aber nicht mehr so heiß wie im Hochsommer. Wer die Sommermonate wĂ€hlt, sollte Besuche in die frĂŒhen Morgenstunden oder auf spĂ€tere Nachmittage legen, um der stĂ€rksten Hitze zu entgehen. Auch Winterbesuche haben ihren Reiz, besonders wenn auf den Gipfeln der Sierra Nevada Schnee liegt und die Stadt weniger ĂŒberlaufen ist.
  • Praxis-Tipps vor Ort: In Granada wird Spanisch gesprochen; in touristischen Bereichen der Alhambra sind grundlegende Englischkenntnisse bei Mitarbeitern und FĂŒhrern verbreitet. Deutschsprachige FĂŒhrungen werden mitunter von privaten Anbietern organisiert, sollten aber vorab reserviert werden. In Spanien ist Kartenzahlung weit verbreitet, auch im Bereich der Alhambra, dennoch ist ein kleiner Bargeldbetrag in Euro hilfreich, etwa fĂŒr kleinere EinkĂ€ufe oder Trinkgelder. Trinkgeld ist in Spanien kein Muss, wird aber bei Zufriedenheit mit Serviceleistungen (z. B. FĂŒhrungen, Gastronomie) gern gesehen – hĂ€ufig in Form kleiner BetrĂ€ge, abgerundeter Rechnungen oder etwa 5–10 % bei gutem Service. Kleiderordnung: Es gibt keine religiös bedingte strenge Kleiderpflicht wie in manchen Sakralbauten, dennoch sollten Besucher auf angemessene, bequeme Kleidung achten, auch weil lĂ€ngere Wege und Temperaturschwankungen vorkommen. Fotografieren ist in vielen Bereichen der Alhambra erlaubt, teilweise jedoch ohne Blitz und Stativ; in besonders sensiblen Zonen können EinschrĂ€nkungen gelten. Hinweise und Beschilderungen sollten stets respektiert werden.
  • Einreisebestimmungen: FĂŒr deutsche StaatsbĂŒrger ist Spanien als EU-Mitgliedsstaat im Rahmen der FreizĂŒgigkeit normalerweise gut erreichbar. Dennoch sollten Reisende vor der Abreise die aktuellen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen sowie eventuelle sicherheits- oder gesundheitsbezogene Hinweise beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Ein gĂŒltiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) ist obligatorisch.

FĂŒr Reisende aus Österreich und der Schweiz gelten vergleichbare Bedingungen, wobei jeweils die Hinweise der zustĂ€ndigen Außenministerien zum Einsatz kommen sollten. Innerhalb der EU wird die EuropĂ€ische Krankenversicherungskarte anerkannt; dennoch ist eine ergĂ€nzende Auslandsreiseversicherung mit RĂŒcktransportkomponente fĂŒr Fernreisen oftmals sinnvoll.

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Spanien ist gering: Spanien verwendet in der Regel ebenfalls die MitteleuropĂ€ische Zeit (MEZ) und im Sommer die MitteleuropĂ€ische Sommerzeit (MESZ). Das bedeutet, dass Reisende aus Deutschland keine große Umstellung bei den Uhrzeiten erleben. Wer jedoch von den Kanarischen Inseln weiterreist, sollte bedenken, dass diese eine andere Zeitzone verwenden.

Warum Alhambra auf jede Granada-Reise gehört

Die Alhambra Granada gehört fĂŒr viele Spanien-Reisende zu den Höhepunkten ihrer gesamten Tour. Sie vereint Geschichte, Architektur, Landschaft und AtmosphĂ€re auf engem Raum. WĂ€hrend man durch die Höfe, SĂ€le und GĂ€rten streift, wird spĂŒrbar, dass hier ĂŒber Jahrhunderte Politik, Kultur und Alltagsleben stattfanden. Anders als bei manchen reinen Museumsbauten bleibt die Alhambra funktional offen: Man bewegt sich durch reale historische RĂ€ume, nicht nur an Vitrinen vorbei.

Granada selbst trĂ€gt viel zum Erlebnis bei. Vom Aussichtspunkt Mirador de San NicolĂĄs im Viertel AlbaicĂ­n öffnet sich ein Panoramablick: die Alhambra auf ihrem HĂŒgel, dahinter die schroffen Gipfel der Sierra Nevada. Bei Sonnenuntergang erscheinen Mauern und TĂŒrme in warmen Farbtönen – ein Motiv, das auf Postkarten, in Reiseberichten und in sozialen Medien hĂ€ufig zu sehen ist. Wer diesen Anblick einmal erlebt hat, versteht schnell, warum die Alhambra zum festen Bestandteil vieler Andalusien-Routen gehört.

In unmittelbarer NĂ€he der Alhambra liegen weitere SehenswĂŒrdigkeiten, die sich gut kombinieren lassen: die historische Altstadt von Granada mit der Kathedrale, in der Tradition der christlichen RĂŒckeroberung errichtet, das ehemalige maurische Viertel AlbaicĂ­n mit seinen verwinkelten Gassen und weißen HĂ€usern sowie das Viertel Sacromonte, das fĂŒr Höhlenwohnungen und Flamenco-Tradition bekannt ist. Einige Besucher verbinden den Besuch der Alhambra mit einem Ausflug in die Sierra Nevada oder mit weiteren StĂ€dten wie CĂłrdoba, wo die Mezquita als weiteres Symbol maurischer PrĂ€senz auf der Iberischen Halbinsel steht.

FĂŒr Leserinnen und Leser aus Deutschland bietet die Alhambra zudem eine interessante kulturhistorische Perspektive: Sie zeigt ein Spanien, das nicht nur durch christliche Königreiche, sondern ĂŒber Jahrhunderte auch durch islamische Herrschaften und jĂŒdische Gemeinden geprĂ€gt war. Dieser Dreiklang unterschiedlicher Traditionen – wenn auch nicht immer friedlich – bildet bis heute einen wichtigen Hintergrund fĂŒr das VerstĂ€ndnis spanischer Geschichte. Ein Besuch der Alhambra macht diese ZusammenhĂ€nge anschaulich und gibt Anlass, sich intensiver mit der Geschichte Andalusiens zu befassen.

Auch aus architektonischer Sicht ist die Alhambra ein lohnendes Ziel: Wer etwa den Kölner Dom mit seiner gotischen VertikalitĂ€t kennt, erlebt in der Alhambra eine ganz andere Art von SpiritualitĂ€t und ReprĂ€sentation: weniger auf Höhe und MonumentalitĂ€t, mehr auf Ornament, Raumfolgen und das Zusammenspiel von Innen und Außen ausgerichtet. Diese andere Form von Pracht wirkt oft subtiler, entfaltet aber gerade im Wechsel von Licht und Schatten eine starke Wirkung.

Alhambra Granada in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In den sozialen Medien gehört die Alhambra zu den meistfotografierten SehenswĂŒrdigkeiten Spaniens. Zahlreiche Reisende teilen Fotos vom Löwenhof, von Spiegelungen im Wasser, von SonnenuntergĂ€ngen ĂŒber der Sierra Nevada und von nĂ€chtlich beleuchteten Mauern. FĂŒr viele ist die Alhambra nicht nur ein historisches Monument, sondern ein Ă€sthetischer Erlebnisraum, der sich besonders gut fĂŒr visuelle Plattformen eignet.

HĂ€ufige Fragen zu Alhambra Granada

Wo liegt die Alhambra Granada genau?

Die Alhambra Granada liegt auf einem HĂŒgel am Rand der Altstadt von Granada in der Region Andalusien im SĂŒden Spaniens. Sie erhebt sich oberhalb des Stadtzentrums und ist von vielen Punkten Granadas aus sichtbar.

Warum ist die Alhambra historisch so bedeutend?

Die Alhambra war im SpĂ€tmittelalter Sitz der nasridischen Herrscher des Emirats Granada und damit eines der letzten großen muslimischen Machtzentren auf der Iberischen Halbinsel. Nach der Eroberung durch die Katholischen Könige wurde sie zu einem Symbol des Übergangs vom islamischen zum christlichen Spanien und gilt heute als eines der wichtigsten Zeugnisse maurischer Kunst in Europa.

Wie viel Zeit sollte man fĂŒr den Besuch der Alhambra einplanen?

FĂŒr einen Besuch, der die NasridenpalĂ€ste, die Alcazaba, den Generalife und die wichtigsten Höfe und GĂ€rten umfasst, sollten Besucher mindestens einen halben Tag einplanen. Wer fotografieren, Pausen einlegen und die AtmosphĂ€re in Ruhe genießen möchte, kalkuliert idealerweise fast einen ganzen Tag ein.

Wie kommt man von Deutschland aus am besten zur Alhambra?

Die meisten Reisenden aus Deutschland fliegen nach Spanien, etwa nach MĂĄlaga oder Madrid, und fahren von dort mit SchnellzĂŒgen oder Fernbussen nach Granada. Von der Innenstadt Granadas aus gelangt man zu Fuß, mit öffentlichen Bussen oder per Taxi hinauf zur Alhambra.

Wann ist die beste Reisezeit fĂŒr die Alhambra Granada?

Als besonders angenehm gelten FrĂŒhling und Herbst, wenn in Granada milde Temperaturen herrschen und die GĂ€rten der Alhambra in voller Pracht stehen. In den Sommermonaten ist es oft sehr heiß und teilweise stark besucht, sodass frĂŒhe Morgen- oder spĂ€te Nachmittagszeiten empfehlenswert sind. Im Winter ist es ruhiger, und bei klarer Sicht bilden die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada eine eindrucksvolle Kulisse.

Mehr zu Alhambra Granada auf AD HOC NEWS

de | unterhaltung | 69529654 |