Aoi Ike in Biei: Japans leuchtend blauer Teich zwischen Birken und Vulkanen
Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 12:26 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Aoi Ike bei Biei auf Hokkaido ist ein künstlich entstandener Teich, dessen Wasser in markanten Blau- und Türkistönen schimmert und in dem abgestorbene Baumstämme aus der Wasserfläche ragen. Die Kombination aus der Farbe des Wassers, den hellen Stämmen und dem Blick zu den Bergen der Tokachi-Kette macht diesen Ort zu einer der prägnantesten Landschaftsszenen im Inneren der Insel.
Aoi Ike zwischen Vulkan Tokachidake und den Feldern von Biei
Der Teich Aoi Ike liegt im Gebiet Shirogane der Gemeinde Biei im Bezirk Kamikawa auf Hokkaido, eingebettet zwischen Wald und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Er entstand im Zuge eines Erosionsschutzsystems am Fluss Biei, nachdem im Jahr 1988 der Vulkan Tokachidake ausgebrochen war und Schutzbauten gegen künftige Schlammströme errichtet wurden.Dieses System mit einem Damm am Biei-Fluss ließ Wasser aufstauen, woraus der Teich als Nebenprodukt hervorging.
Geografisch befindet sich Aoi Ike südöstlich des Ortszentrums von Biei, unterhalb der westlichen Ausläufer der Tokachi-Berge. Die Umgebung gehört administrativ zur Region Furano–Biei, die für ihre weiten Felder, sanften Hügel und das Panorama mehrerer Vulkane bekannt ist.Der genaue Standort des Teichs in Biei auf Hokkaido ist kartografisch erfasst, was seine Einordnung als klar umrissenen Landschaftspunkt erleichtert.
Leuchtende Wasserfarbe und stehende Stämme im Teich
Das auffälligste Merkmal von Aoi Ike ist die intensive blau-türkise Färbung des Wassers, die je nach Licht und Wetter unterschiedliche Töne annehmen kann. In der Wasserfläche stehen Stämme von Birken und anderen Bäumen, die beim Anstauen des Wassers teilweise überflutet wurden und heute als helle vertikale Linien aus der farbigen Oberfläche herausragen.Die Kombination aus türkisblauem Wasser und bleichen Baumstämmen prägt den visuellen Eindruck des Ortes.
Die Färbung des Wassers steht im Zusammenhang mit Mineralien im Zufluss, insbesondere Aluminiumverbindungen, die aus dem Bereich der heißen Quellen von Shirogane in den Teich gelangen und eine feine Trübung erzeugen. In Verbindung mit Sonnenlicht entsteht dadurch eine charakteristische blau wirkende Wasseroberfläche, deren genaue Nuance sich mit dem Stand der Sonne und der Jahreszeit verändert.Die Erklärung über aluminiumhaltiges Wasser und Lichtstreuung wird in mehreren Darstellungen von Aoi Ike ähnlich beschrieben.
Entstehungsgeschichte und Einbettung in die Vulkanlandschaft
Aoi Ike ist kein traditionell angelegter Gartenweiher, sondern Teil einer technischen Anlage zum Schutz der Gemeinde Biei vor vulkanisch bedingten Schlammströmen. Nach der Eruption des Tokachidake im Jahr 1988 wurden Dämme und weitere Bauwerke entlang des Biei-Flusses errichtet, um Sedimente und Schutt zurückzuhalten; in diesem Zusammenhang bildete sich der Teich als Wasserfläche hinter einem dieser Bauwerke.Die Einordnung von Aoi Ike als Teil eines Erosionskontrollsystems macht ihn zu einem Beispiel dafür, wie eine technische Maßnahme zu einem landschaftlich markanten Ort werden kann.
Die Lage im Vorfeld des Tokachidake verbindet Aoi Ike mit einer aktiven Vulkanzone, in der heiße Quellen, Wasserfälle und weitere Erosionsschutzanlagen zu finden sind. In der näheren Umgebung des Teichs erstrecken sich Wälder aus Lärchen und Birken, und oberhalb des Tals steigen die Hänge der Tokachi-Berge an, deren Gipfelkette an klaren Tagen von den Ufern des Teichs aus sichtbar ist.Die Angabe des Ortsteils Shirogane in Biei verknüpft den Teich mit einem Gebiet, das auch für seine heißen Quellen bekannt ist.
Aoi Ike besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Aoi Ike liegt südöstlich des Zentrums von Biei auf Hokkaido im Ortsteil Shirogane und ist über die Straße von Biei in Richtung Tokachidake Onsen erreichbar.
- Der Zugang zum Teich erfolgt von einem Parkplatz aus über einen kurzen, überwiegend ebenen Fußweg durch den Wald entlang des Ufers.
- In der Umgebung von Aoi Ike verlaufen Straßen, die Biei mit Shirogane Onsen und weiteren Zielen im Vorfeld des Vulkans Tokachidake verbinden.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Aoi Ike auf Social-Media-Plattformen
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Aoi Ike: häufige Fragen
Wo liegt Aoi Ike genau?
Aoi Ike liegt im Ortsteil Shirogane der Gemeinde Biei im Bezirk Kamikawa auf Hokkaido in Japan, südöstlich des Ortszentrums von Biei.
Was erwartet Besucher an Aoi Ike?
Besucher sehen einen künstlich entstandenen Teich mit intensiv blau gefärbtem Wasser, in dem helle Baumstämme stehen und die Tokachi-Berge den Hintergrund bilden.
Was kennzeichnet Aoi Ike im Vergleich zu anderen Teichen?
Charakteristisch sind die Kombination aus blau-türkiser Wasserfarbe, den abgestorbenen Stämmen im Teich und der Lage im Vorfeld des aktiven Vulkans Tokachidake.
