Atomium als begehbares Modell eines Eisenkristalls
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 11:19 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSDas Atomium in BrĂŒssel ist ein Bauwerk aus neun glĂ€nzenden Kugeln und verbindenden Röhren. AndrĂ© Waterkeyn entwarf die Anlage fĂŒr die Weltausstellung Expo 58, die 1958 in der belgischen Hauptstadt stattfand.
Neun Kugeln als begehbare Architektur
Die sichtbare Grundform des Atomiums besteht aus neun SphĂ€ren, die gemeinsam ein vergröĂertes Eisenkristallmodell darstellen. Röhren verbinden die Kugeln miteinander, wĂ€hrend Tragwerke die Konstruktion ĂŒber dem Heysel-Plateau halten.
Mit einer Höhe von 102 Metern prĂ€gt das Atomium die nördliche Stadtlandschaft von BrĂŒssel. Die metallischen OberflĂ€chen, die regelmĂ€Ăige Anordnung und die klaren Linien geben dem Bauwerk sein charakteristisches Erscheinungsbild. neun SphĂ€ren und zwanzig Röhren gehören zu den festen Bestandteilen der Konstruktion.
Expo 58 und die Handschrift von André Waterkeyn
Das Atomium entstand fĂŒr die BrĂŒsseler Weltausstellung von 1958. Als Ingenieur war AndrĂ© Waterkeyn fĂŒr den Entwurf verantwortlich; die Architekten AndrĂ© und Jean Polak wirkten an der architektonischen Ausarbeitung mit.
Die Anlage gehört damit in die Architekturgeschichte der Nachkriegszeit. Wissenschaft, Industrie und technische Formen bestimmten das Erscheinungsbild der Expo 58. Das Atomium ĂŒbersetzt ein Modell aus der Materialkunde in eine begehbare Raumfolge. AndrĂ© Waterkeyn und die Polak-BrĂŒder sind mit der Entstehung des Bauwerks verbunden.
Ausstellung, Wege und Stadtblick im Inneren
Das Atomium ist nicht nur eine AuĂenansicht. Mehrere Kugeln und Röhren bilden InnenrĂ€ume fĂŒr Ausstellungen, historische PrĂ€sentationen und wechselnde kulturelle Nutzungen.
Treppen, Rolltreppen und AufzĂŒge fĂŒhren durch die Struktur. Der Wechsel zwischen engen Verbindungselementen und den gröĂeren KugelrĂ€umen macht die Konstruktion auch im Inneren lesbar. In der oberen SphĂ€re liegt ein Aussichtspunkt mit Blick ĂŒber BrĂŒssel und das GelĂ€nde am Heysel.
Die Form bleibt dabei durchgehend prĂ€sent: WĂ€nde, ĂbergĂ€nge und Wege gehören zu einem GebĂ€ude, dessen Ă€uĂere Gestalt aus dem Inneren heraus erfahrbar wird. Die ursprĂŒngliche Funktion als Bauwerk der Expo 58 und die heutige Nutzung als Museum und Ausstellungsort liegen in derselben Konstruktion. fĂŒr die Weltausstellung 1958 errichtet beschreibt den historischen Ausgangspunkt des Atomiums.
Atomium besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Das Atomium liegt im Norden von BrĂŒssel auf dem Heysel-Plateau. Die StraĂenbahn, die Metro und Buslinien verbinden das GelĂ€nde mit anderen Stadtteilen; als nahegelegene Metrostation dient Heysel.
- Der Zugang zu den InnenrĂ€umen fĂŒhrt ĂŒber Treppen, Rolltreppen und AufzĂŒge. Die Röhren sind deutlich schmaler als die KugelrĂ€ume.
- Das GebĂ€ude erreicht 102 Meter Höhe. Die obere Kugel enthĂ€lt einen Aussichtspunkt ĂŒber BrĂŒssel.
- In der Umgebung liegen der Mini-Europe-Park, das König-Baudouin-Stadion und die Ausstellungshallen des Heysel-GelÀndes.
- Amtssprache ist NiederlÀndisch, Französisch und Deutsch, gezahlt wird in Euro.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Atomium auf Social-Media-Plattformen
Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Atomium.Atomium: hÀufige Fragen
Wo liegt das Atomium?
Das Atomium steht im Norden von BrĂŒssel auf dem Heysel-Plateau. In der Umgebung liegen weitere Einrichtungen des BrĂŒsseler Ausstellungs- und Veranstaltungsgebiets.
Was bietet ein Besuch im Atomium?
Die InnenrĂ€ume verbinden Ausstellungen mit Wegen durch Kugeln und Röhren. In der oberen SphĂ€re befindet sich ein Aussichtspunkt ĂŒber die belgische Hauptstadt.
Was kennzeichnet das Atomium?
Das Bauwerk besteht aus neun verbundenen MetallsphĂ€ren und erreicht 102 Meter Höhe. Es wurde von AndrĂ© Waterkeyn fĂŒr die Expo 58 von 1958 entworfen.
