Basilica di Superga, Turin

Basilica di Superga erhält am 25. September Restaurierungsplan

Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 04:57 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Für die Basilica di Superga in Turin wurde am 25. September ein Restaurierungsplan über 7,6 Millionen Euro vorgestellt.

Schwarzweiss-Reportage vom Wahrzeichen Basilica di Superga in Turin, Italien
Schwarzweiss-Reportagebild vom Wahrzeichen Basilica di Superga in Turin Italien, dokumentarische Reisefotografie mit starken Kontrasten, Illustration mit AI erstellt.

Die Basilica di Superga in Turin erhält mit dem am 25. September 2026 vorgestellten Restaurierungsplan eine neue Perspektive für den Erhalt des monumentalen Komplexes. Das Programm verbindet die Sicherung wichtiger Zugänge mit Maßnahmen zur besseren Zugänglichkeit der Kirche.

Restaurierungsplan für die Basilica di Superga startet

Der Plan sieht Investitionen von insgesamt 7,6 Millionen Euro vor. Davon kommen 6 Millionen Euro vom italienischen Kulturministerium und 1,6 Millionen Euro von der Consulta zur Aufwertung der künstlerischen und kulturellen Güter Turins.

Beteiligt sind unter anderem das Kulturministerium, das Verkehrsministerium, die staatliche Immobilienverwaltung, die Region Piemont, die Metropolitanstadt Turin und die Stadt Turin. Auch Sermig, der heutige Betreiber des Komplexes, wirkt an der Umsetzung mit. Die Meldung zum Restaurierungsplan nennt als ersten Schwerpunkt das Pronao mit dem Podium sowie die oberen Plätze und die dazugehörigen Wege.

Die Soprintendenza übernimmt die Ausschreibung. Die Consulta ist für die Planung und Bauleitung vorgesehen. Der erste Bauabschnitt soll zugleich als Pilotprojekt für weitere Arbeiten dienen. Der Zeitplan reicht bis 2030.

Pronao und Podium prägen den ersten Bauabschnitt

Im Mittelpunkt stehen Bauteile, die Besucher beim Zugang zur Kirche unmittelbar passieren. Vorgesehen ist die Aufarbeitung von Marmor aus Gassino, der durch Witterungseinflüsse beeinträchtigt wurde. Außerdem sollen ungeeignete ältere Fugen entfernt werden.

Die Restaurierung betrifft damit nicht nur dekorative Details. Der Zustand des Pronao, des Podiums und der oberen Plätze ist zugleich für die Sicherheit und Lesbarkeit der Besuchswege relevant. Nach Angaben der staatlichen Immobilienverwaltung wurde die Vereinbarung für die Restaurierung und Sicherung des Komplexes am 25. September 2026 vorgestellt.

Parallel entsteht an der Nordseite eine Hebebühne. Sie soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum Kircheninneren erleichtern. Die Maßnahme wird von der Fondazione Compagnia di San Paolo unterstützt.

Juvarras Basilika steht über Turin auf dem Superga-Hügel

Die Basilica di Superga wurde nach einem Entwurf von Filippo Juvarra zwischen 1717 und 1731 errichtet. Der Bau liegt auf dem gleichnamigen Hügel oberhalb von Turin und ist der Geburt Marias gewidmet. In der Anlage befinden sich zudem die Gräber mehrerer Mitglieder des Hauses Savoyen.

Die Rundkirche wird von einer 75 Meter hohen Kuppel beherrscht. Vor der Fassade steht ein Pronao mit acht korinthischen Säulen. Diese Verbindung aus Kuppel, Vorhalle und erhöhtem Podium erklärt, weshalb die aktuellen Arbeiten für den Zugang und die Wirkung des Ensembles zusammengehören. Gesicherte Angaben zu Baugeschichte und Architektur bietet die Turiner Tourismusstelle.

Basilica di Superga besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Restaurierungsplan wurde am 25. September 2026 vorgestellt. Die ersten Abschnitte betreffen Pronao, Podium, obere Plätze und angrenzende Wege.
  • Am Nordflügel entsteht eine Hebebühne. Sie soll den Zugang zur Kirche für Menschen mit eingeschränkter Mobilität verbessern.
  • Die Anlage liegt auf dem Superga-Hügel bei Turin. Von der Station Sassi führt die historische Zahnradstraßenbahn zum Platz vor der Basilika.
  • Vom Stadtzentrum fahren die Linien 15, 61 oder 68 in Richtung Sassi. An Sonn- und Feiertagen verbindet außerdem der Superga Express die Piazza Vittorio Veneto mit dem Komplex.
  • Die Kuppel ist über 131 Stufen erreichbar. Die Anreiseinformationen des Betreibers nennen Sassi als Ausgangspunkt der Zahnradbahn.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Basilica di Superga: häufige Fragen

Was hat sich an der Basilica di Superga geändert?

Am 25. September 2026 wurde ein Restaurierungsplan über 7,6 Millionen Euro vorgestellt. Zudem entsteht am Nordflügel eine Hebebühne für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Wo liegt die Basilica di Superga und wie kommt man hin?

Die Basilika liegt auf dem Superga-Hügel bei Turin. Die Zahnradstraßenbahn fährt von Sassi zum Platz vor der Kirche.

Was ist die Basilica di Superga?

Sie ist eine zwischen 1717 und 1731 errichtete Basilika nach Plänen Filippo Juvarras. Zur Anlage gehören auch die Gräber mehrerer Mitglieder des Hauses Savoyen.

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