Bolivien stoppt Bergbau am Silberberg am 7. Oktober
Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 00:11 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDas Wichtigste in Kürze
- Bolivien stoppte am 7. Oktober 2026 den Bergbau oberhalb von 4.400 Metern am Silberberg in Potosi.
- Die Regierung plant, betroffene Bergleute in tiefer gelegene Bereiche zu verlagern.
- Der Silberberg wird seit dem 16. Jahrhundert bergbaulich genutzt und gehört zum Welterbe von Potosi.
Bolivien hat am 7. Oktober 2026 den Bergbau oberhalb von 4.400 Metern am Silberberg (Cerro Rico) in Potosi gestoppt. Die Maßnahme betrifft die oberen Bereiche des historischen Bergwerks und soll die Bergstruktur entlasten.
Nach Angaben der Regierung sollen betroffene Bergleute in tiefer gelegene Bereiche verlagert werden. Für Reisende aus Deutschland ist damit vor allem eine Änderung der bergbaulichen Nutzung belegt, nicht automatisch eine allgemeine Sperrung des Berges.
Der Bergbaustopp am Silberberg gilt oberhalb von 4.400 Metern
Die Regierung teilte am 7. Oktober 2026 mit, dass die Arbeiten oberhalb der Höhenmarke 4.400 beendet seien. Der bolivianische Bergbauminister Marco Antonio Calderón de la Barca bestätigte, dass in diesem Bereich keine Tätigkeiten mehr stattfänden.
Als nächsten Schritt plant das Ministerium die Verlagerung der dort arbeitenden Genossenschaften in niedrigere Zonen. Damit soll der Druck auf den oberen Teil des Berges sinken, während der Bergbau in anderen Bereichen fortgesetzt werden kann. Der Bergbaustopp am 7. Oktober wurde mit dem Schutz der Struktur begründet.
Eine weitere Meldung beschreibt die Maßnahme als sofortige Einstellung der Förderung in den oberen Bereichen. Dort sollten auch Maschinen aus den betreffenden Stollen entfernt werden. Die Meldung zur Einstellung nennt ebenfalls die geplante Verlagerung in tiefere Zonen.
Der Silberberg verbindet Bergbaugeschichte und Welterbe
Der Berg liegt bei Potosi im Südwesten Boliviens. Silber und andere Mineralien werden dort nach Angaben von Xinhua seit dem 16. Jahrhundert abgebaut. Der Bergbau ist damit älter als viele heute sichtbare Strukturen der Stadt.
Der Silberberg gehört als Bestandteil der historischen Stadt Potosi zum UNESCO-Welterbe. Die aktuelle Entscheidung verbindet deshalb wirtschaftliche Nutzung mit dem Erhalt eines Kultur- und Landschaftsdenkmals. Gerade die Höhenmarke von 4.400 Metern macht sichtbar, dass der Anlass nicht nur einzelne Arbeitsplätze, sondern den oberen Bergkörper betrifft.
Die Regierung stellt die Verlagerung als Versuch dar, die Förderung in geologisch weniger belastete Bereiche zu ordnen. Zugleich bleibt der Bergbau am Silberberg grundsätzlich bestehen. Angaben zur Bergbaugeschichte ordnen den heutigen Betrieb in eine jahrhundertelange Nutzung ein.
Silberberg besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der Bergbaustopp wurde am 7. Oktober 2026 für Bereiche oberhalb von 4.400 Metern bekannt gegeben.
- Die Meldung betrifft den Bergbau. Eine allgemeine Sperrung des Silberbergs oder eine neue Besuchsregel ist darin nicht genannt.
- Der Silberberg liegt bei Potosi im Südwesten Boliviens. Als Bezugsort für die Anreise gilt die Stadt Potosi.
- Die oberen Bereiche liegen in großer Höhe. Die Höhenmarke von 4.400 Metern ist deshalb für die Einordnung des Geländes relevant.
- Amtssprache in Bolivien ist Spanisch; bezahlt wird mit dem Boliviano.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Silberberg auf Social-Media-Plattformen
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Silberberg: häufige Fragen
Was hat sich am Silberberg geändert?
Am 7. Oktober 2026 wurde der Bergbau oberhalb von 4.400 Metern gestoppt. Betroffene Bergleute sollen in tiefer gelegene Bereiche wechseln.
Wo liegt der Silberberg und wie kommt man hin?
Der Silberberg liegt bei Potosi im Südwesten Boliviens. Potosi ist der Bezugsort für die Anreise.
Was ist der Silberberg?
Der Silberberg ist ein historisches Bergwerk bei Potosi. Dort werden seit dem 16. Jahrhundert Silber und andere Mineralien abgebaut.

