Bulguksa, Gyeongju

Bulguksa: Holzarchitektur und Steinpagoden in Gyeongju

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 20:42 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Bulguksa in Gyeongju vereint hölzerne Tempelhallen, steinerne Pagoden und die Landschaft von Tohamsan zu einem klassischen Bild buddhistischer Kultur in Südkorea.

Fotorealistische Ansicht von Bulguksa Gyeongju in Gyeongju, Südkorea im Abendlicht
Fotorealistische Panoramaaufnahme von Bulguksa Gyeongju in Gyeongju Südkorea, warmes Abendlicht auf Wahrzeichen, Illustration mit AI erstellt.

Bulguksa in Gyeongju ist ein buddhistischer Tempelkomplex auf den Hängen des Berges Tohamsan und zählt zu den bekanntesten Kultstätten Südkoreas.

Bulguksa als Tempelkomplex aus Holz und Stein

Bulguksa liegt in Jinhyeon-dong am Berg Tohamsan in der Stadt Gyeongju in der Provinz Gyeongsangbuk-do und gehört zur Jogye-Ordenstradition des koreanischen Buddhismus.Bulguksa liegt in Jinhyeon-dong Der Tempelkomplex besteht aus einer Reihe von hölzernen Gebäuden, die auf angelegten Steinterrassen stehen und sich terrassenartig den Hang hinaufstaffeln.Eine Reihe von hölzernen Gebäuden

Zwischen den Hallen liegen gepflasterte Höfe, steinerne Treppenanlagen und Brücken, die den Weg durch die Anlage gliedern. Zu den auffälligen Steinskulpturen gehören die Pagoden Dabotap und Seokgatap, die als nationale Kulturschätze Südkoreas eingestuft sind und in einem Hof vor der Haupthalle stehen.Dabotap und Seokgatap In den Hallen befinden sich vergoldete Bronzestatuen des Buddha, die den religiösen Kern der Anlage bilden.

Geschichte von Bulguksa in der Silla-Zeit und darüber hinaus

Bulguksa geht auf die Zeit des altkoreanischen Silla-Reiches zurück und wird mit dem 6. Jahrhundert in Verbindung gebracht, in dem der Buddhismus im Reich unter König Beopheung als Staatsreligion angenommen wurde.Der Buddhismus im Silla-Reich In späteren Jahrhunderten wurde der Tempel mehrfach erweitert und neu gestaltet, wobei unter anderem Minister Kim Daeseong im 8. Jahrhundert eine bedeutende Bauphase einleitete.Minister Kim Daeseong im 8. Jahrhundert

Die Anlage erlebte im Lauf ihrer Geschichte Zerstörungen und Wiederaufbauten, insbesondere Restaurierungen im 20. Jahrhundert sowie umfassende Maßnahmen zwischen 1963 und 1973, in deren Rahmen Hallen und Steinterrassen in die heutige Form gebracht wurden.Restaurierungen zwischen 1963 und 1973 1995 wurde Bulguksa gemeinsam mit der nahe gelegenen Seokguram-Grotte in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und als bedeutendes Beispiel für buddhistische Architektur der Silla-Zeit anerkannt.In die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen

Pagoden, Brücken und Hallen: Einzelheiten der Anlage

Im Zentrum der Anlage steht die Haupthalle Daeungjeon, die als einer der wichtigsten Kulträume von Bulguksa gilt und von erhöhten Steinplattformen getragen wird.Die Haupthalle Daeungjeon Vor dieser Halle sind die Pagoden Dabotap und Seokgatap angeordnet, die in ihrer unterschiedlichen Gestaltung die Bandbreite der Steinarchitektur der Silla-Zeit zeigen.

Zu den markanten Zugängen gehört die Brücke Cheongun-gyo, auf Deutsch auch „Blaue Wolkenbrücke“ genannt, die gemeinsam mit weiteren Brückenelementen als nationales Kulturgut geschützt ist.Cheongun-gyo als Kulturgut Weitere Hallen wie Museoljeon, Gwaneumjeon und Birojeon sind auf verschiedenen Ebenen verteilt und durch überdachte Gänge verbunden, sodass ein vielschichtiges Ensemble aus Holzarchitektur und Steinwegen entsteht.

Bulguksa besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Tempel Bulguksa liegt südöstlich des Stadtzentrums von Gyeongju an den Hängen des Berges Tohamsan und ist mit Linienbussen aus Gyeongju sowie über die Straße Bulguk-ro erreichbar.
  • Der Zugang zur Anlage führt über Treppen und ansteigende Wege auf Steinterrassen, sodass ein Besuch mehrere Treppenstufen und Wege mit leichter Steigung umfasst.
  • In der Umgebung von Bulguksa liegen weitere Kulturstätten der Silla-Zeit, insbesondere die Seokguram-Grotte, die sich in der Berglandschaft von Tohamsan oberhalb des Tempels befindet.
  • Amtssprache ist Koreanisch, gezahlt wird in Südkoreanischen Won.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Bulguksa auf Social-Media-Plattformen

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Bulguksa: häufige Fragen

Wo liegt Bulguksa?

Der Tempel Bulguksa liegt in Jinhyeon-dong in Gyeongju in der Provinz Gyeongsangbuk-do im Südosten von Südkorea am Berg Tohamsan.

Was bietet ein Besuch von Bulguksa?

Ein Besuch von Bulguksa führt durch eine historische Tempelanlage mit hölzernen Hallen, Steinpagoden, Brücken und Höfen, die die buddhistische Kultur der Silla-Zeit anschaulich machen.

Was kennzeichnet Bulguksa besonders?

Besonders kennzeichnend für Bulguksa sind die Kombination aus Holzarchitektur auf Steinterrassen, die Pagoden Dabotap und Seokgatap und der Status als UNESCO-Welterbe gemeinsam mit der Seokguram-Grotte.

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