Bulguksa in Gyeongju: Steinterrassen und Pagoden des Silla-Buddhismus
Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 19:45 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Bulguksa ist einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel Südkoreas und liegt am Fuß des Berges Tohamsan östlich von Gyeongju in der Provinz Gyeongsangbuk-do.Der Tempel Bulguksa gehört zusammen mit der nahegelegenen Seokguram-Grotte zum UNESCO-Welterbe und gilt als herausragendes Beispiel der buddhistischen Kultur der Silla-Zeit.Seokguram Grotto and Bulguksa Temple
Bulguksa als Tempel der Silla-Dynastie
Bulguksa wurde im 8. Jahrhundert unter der Silla-Dynastie auf Terrassen aus behauenen Natursteinen errichtet, die mehrere Ebenen am Hang des Tohamsan bilden.Der Bulguksa-Tempel Die Anlage ist eng mit der Geschichte des vereinten Silla-Reiches verbunden, dessen Hauptstadt Gyeongju ein Zentrum buddhistischer Kunst und Lehre war.Bulguksa Temple in Gyeongju
Die Tempelanlage gliedert sich in mehrere Höfe und Hallen, die über Treppen miteinander verbunden sind und in ihrer Anordnung die buddhistische Kosmologie spiegeln.Die Bereiche von Bulguksa Der zentrale Bereich ist Daeungjeon, die Halle der Großen Erleuchtung, daneben stehen unter anderem Birojeon als Halle des Vairocana-Buddha und Geungnakjeon als Halle der höchsten Glückseligkeit.
Steinterrassen, Holzpavillons und Pagoden
Charakteristisch für Bulguksa sind die massiven Steinterrassen, auf denen die hölzernen Tempelhallen stehen, sowie die kunstvoll gestalteten Steinpagoden im Haupthof.Holzbauten auf Steinterrassen Die Dabotap- und Seokgatap-Pagoden vor der Daeungjeon-Halle gelten als Nationalheiligtümer und zeigen in ihrer feinen Ausarbeitung die hohe Steinmetzkunst der Silla-Zeit.Dabotap und Seokgatap
Zum Eingangshof führt ein System aus Steintreppen und Brücken, zu denen Cheongun-gyo, die „Blauwolkenbrücke“, und Baegun-gyo, die „Weißwolkenbrücke“, gehören.Cheongun-gyo und Baegun-gyo Die Kombination aus Naturstein, bemalten Holzbalken und geschwungenen Ziegeldächern prägt das Erscheinungsbild des Tempels und macht Bulguksa zu einem anschaulichen Beispiel klassischer ostasiatischer Tempelarchitektur.
UNESCO-Welterbestätte und religiöses Zentrum
Bulguksa wurde gemeinsam mit der Seokguram-Grotte 1995 als UNESCO-Welterbestätte in die Liste aufgenommen und ist als Historische und landschaftlich bedeutsame Stätte Nummer 1 in Südkorea eingetragen.UNESCO-Status von Bulguksa Die Anlage bleibt ein aktiver Tempel der Jogye-Schule des koreanischen Buddhismus und verbindet die Funktion als Pilgerstätte mit der Rolle eines herausragenden Kulturdenkmals.
In den Hallen von Bulguksa stehen vergoldete Buddha-Statuen und zahlreiche weitere Kunstwerke, die als nationale Schätze Südkoreas ausgewiesen sind.Nationale Schätze in Bulguksa Zusammen mit der auf einem oberen Hang des Tohamsan gelegenen Seokguram-Grotte, in der sich eine große sitzende Buddhafigur in einer Steinkammer befindet, bildet Bulguksa ein Ensemble, das die religiöse Architektur und Bildkunst der Silla-Dynastie eindrucksvoll bewahrt.Seokguram-Grotte neben Bulguksa
Bulguksa besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Bulguksa liegt am westlichen Hang des Berges Tohamsan östlich von Gyeongju und ist von der Stadt aus mit Linienbussen erreichbar, die bis zur Zufahrtsstraße zum Tempel fahren.
- Der Zugang zum Tempel führt über Wege am Hang und mehrere Treppen mit zahlreichen Stufen, die von den unteren Parkbereichen zu den Steinterrassen und Höfen hinaufleiten.
- In der Umgebung von Bulguksa liegt die Seokguram-Grotte weiter oben am Berg, die über eine separate Straße und Wege erschlossen ist und häufig zusammen mit dem Tempel besucht wird.
- Amtssprache ist Koreanisch, gezahlt wird in Won; die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Bulguksa auf Social-Media-Plattformen
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Bulguksa: häufige Fragen
Wo liegt Bulguksa genau?
Der Tempel Bulguksa befindet sich am Berg Tohamsan nahe Gyeongju in der Provinz Gyeongsangbuk-do im südöstlichen Teil von Südkorea.
Was bietet ein Besuch von Bulguksa?
Ein Besuch von Bulguksa führt durch mehrere Höfe mit Steinpagoden, bemalten Holzhallen und Treppenanlagen, die die Tempelarchitektur der Silla-Dynastie anschaulich zeigen.
Was kennzeichnet Bulguksa besonders?
Besonders kennzeichnend für Bulguksa sind die Kombination aus Steinterrassen und Holzpavillons, die Nationalheiligtümer Dabotap und Seokgatap sowie der Status als UNESCO-Welterbestätte.
