Casa Mila, Barcelona

Casa Mila: GaudĂ­s Wellen aus Stein am Passeig de GrĂ cia

Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 20:28 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Casa Mila in Barcelona ist Gaudís Wohnhaus mit bewegter Fassade und Dachterrasse voller Skulpturen – ein Ort zwischen Fantasie und Stadtleben.

Flatlay-Reise-Arrangement rund um Casa Mila Barcelona in Barcelona, Spanien
Flatlay-Reise-Arrangement rund um Casa Mila Barcelona in Barcelona Spanien, Karte Kompass Kamera und generische Reiserequisiten, Illustration mit AI erstellt.

Casa Mila, auf Katalanisch Casa MilĂ  und auch La Pedrera genannt, ist ein markantes Wohnhaus am Passeig de GrĂ cia in Barcelona und gehört zu den spĂ€ten Werken des Architekten Antoni GaudĂ­ aus dem frĂŒhen 20. Jahrhundert. Das GebĂ€ude wurde zwischen 1906 und 1912 fĂŒr den Industriellen Pere MilĂ  und seine Frau Roser Segimon errichtet und spĂ€ter von der UNESCO in die Welterbeliste der „Werke von Antoni Gaudí“ aufgenommen.zwischen 1906 und 1912 Die sichtbare Leitfigur des Hauses sind seine fließenden Steinformen, die sich wie eine Wellenbewegung ĂŒber die gesamte Straßenfront ziehen.

Casa Mila: ein Wohnhaus des Modernisme mit bewegter Fassade

Casa Mila liegt an einer Ecke des Passeig de GrĂ cia im Stadtviertel Eixample und nimmt dort ein ganzes Straßenkarree ein, was den Bau von Anfang an zu einem stĂ€dtebaulich prĂ€senten Wohnhaus machte.eine Ecke des Passeig de GrĂ cia Die Natursteinfassade wirkt wie ein durchgehender Felsblock, dessen OberflĂ€che keine klassische Gliederung in Stockwerke und StrĂ€nge zeigt, sondern eine unregelmĂ€ĂŸige Abfolge von SchwĂŒngen und VorsprĂŒngen.

Die Straßenfront ist von Balkonen durchzogen, deren BrĂŒstungen aus geschwungenem Eisen bestehen und an ineinander verschlungene Pflanzen erinnern. Hinter der Fassade liegen mehrere Innenhöfe, die Tageslicht tief in das GebĂ€ude bringen und die Wohnungen ringförmig um sich gruppieren lassen.Innenhöfe, die Tageslicht bringen Im Inneren stehen StĂŒtzen und tragende WĂ€nde nicht starr in Reihung, sondern folgen einer flexiblen Grundrisslogik, die den WohnrĂ€umen unterschiedliche Tiefen und Blickbeziehungen zur Straße und zu den Höfen gibt.

Gaudís letzte große Wohnhausarbeit und ihr Welterbe-Status

FĂŒr Antoni GaudĂ­ war Casa Mila das letzte große private Wohnhaus, bevor er sich ganz der Sagrada FamĂ­lia zuwandte.das letzte private Wohnhaus Der Auftrag kam von Pere MilĂ , der an dieser prominenten Stelle ein WohngebĂ€ude mit eigener Wohnung und zusĂ€tzlichen Mietwohnungen plante. Der Bau entstand im Umfeld des katalanischen Modernisme, greift aber ĂŒber konventionelle Formen hinaus, indem er Tragwerk, Fassade und Dekor zu einer zusammenhĂ€ngenden Gesamtfigur verschmilzt.

1984 wurde Casa Mila zusammen mit anderen Arbeiten GaudĂ­s als Teil des Welterbes „Works of Antoni Gaudí“ in die UNESCO-Liste aufgenommen.Teil des Welterbes „Works of Antoni Gaudí“ Der Welterbestatus knĂŒpft an Kriterien des kreativen Genies, der Bedeutung fĂŒr die Entwicklung der Architektur und an die Stellung des Bauwerks im Höhepunkt der katalanischen Kultur vom spĂ€ten 19. bis zum frĂŒhen 20. Jahrhundert an.Kriterien des kreativen Genies Auch die Stadt Barcelona und der spanische Staat haben Casa Mila frĂŒh in ihre Denkmalverzeichnisse aufgenommen und damit als kĂŒnstlerisch und historisch wichtige Architektur ausgezeichnet.

Das Dach von Casa Mila: Skulpturenlandschaft ĂŒber der Stadt

Besonders prĂ€gend fĂŒr den Eindruck von Casa Mila ist die Dachlandschaft, die aus Treppenhauben, LĂŒftungselementen und Schornsteinen besteht, die wie eigenstĂ€ndige Figuren gestaltet sind. Die einzelnen Bauteile sind mit farbigen Keramiken, verputzten FlĂ€chen oder Bruchstein bekleidet und stehen auf unterschiedlichen Ebenen, wodurch eine Abfolge von Wegen, kleinen Plateaus und Blickachsen entsteht.

Zwischen den aufragenden Elementen spannt sich die DachflĂ€che ĂŒber die Innenhöfe hinweg und öffnet sich zu weiten Ausblicken ĂŒber das Eixample und die benachbarten GebĂ€ude am Passeig de GrĂ cia. Die markanten Formen der Dacharchitektur sind fĂŒr Besucher ebenso charakteristisch wie die geschwungene Straßenfassade und haben Casa Mila den Beinamen La Pedrera, „der Steinbruch“, eingebracht.La Pedrera, „der Steinbruch“ Im Zusammenspiel von Fassade, Innenhöfen und Dach wird das GebĂ€ude zu einem zusammenhĂ€ngenden Stadtraum, der das typische Raster des Eixample sichtbar einbindet.

Casa Mila besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Casa Mila steht am Passeig de GrĂ cia im Eixample von Barcelona; die nĂ€chste Metrostation ist Diagonal an den Linien L3 und L5.
  • Im Inneren des GebĂ€udes fĂŒhren Treppen ĂŒber mehrere Stockwerke bis zur Dachterrasse, die Wege verlaufen teilweise ĂŒber schmale Passagen zwischen den Skulpturen.
  • In der Umgebung liegen weitere Werke des Modernisme am Passeig de GrĂ cia, darunter Casa BatllĂł und mehrere historische WohnhĂ€user mit reich dekorierten Fassaden.
  • Amtssprache ist Spanisch und Katalanisch, gezahlt wird in Euro.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Casa Mila auf Social-Media-Plattformen

Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Casa Mila.

Casa Mila: hÀufige Fragen

Wo liegt Casa Mila in Barcelona?

Casa Mila steht im Stadtviertel Eixample am Passeig de GrĂ cia, einer der wichtigsten Boulevards der Stadt.

Was bietet ein Besuch der Casa Mila?

Ein Besuch fĂŒhrt durch WohnrĂ€ume, Innenhöfe und auf die Dachterrasse, auf der die skulptural gestalteten Schornsteine und Treppenhauben stehen.

Was kennzeichnet Casa Mila besonders?

Besonders kennzeichnend sind die wellenförmige Natursteinfassade, die dekorierten Eisenbalkone und die plastisch gestaltete Dachlandschaft mit ihren Figuren aus Stein und Keramik.

Disclaimer...

de | unterhaltung | 70077417 |