Bahnbeauftragter glaubt an Renaissance der NachtzĂŒge
30.05.2023 - 01:36:49"Wir glauben an eine Renaissance der NachtzĂŒge", sagte Theurer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). "Das ist auch wĂŒnschenswert, um klimaneutralen und grenzĂŒberschreitenden Verkehr auf der Schiene zu ermöglichen."
Theurer begrĂŒĂte auch den Start des neuen privaten Nachtzugs Berlin-Amsterdam-BrĂŒssel, der seit dem Pfingstwochenende verkehrt. "Dass es jetzt wieder vermehrt Angebote gibt, ist auch Ergebnis einer verstĂ€rkten Kooperation auf europĂ€ischer Ebene", sagte er dem RND. Das Bundesverkehrsministerium habe kĂŒrzlich zwei Studien in Auftrag gegeben, sagte Theurer dem RND. "Neben der Erstellung einer umfassenden ökologischen und gesamtgesellschaftlichen Bilanz von NachtzĂŒgen im Vergleich zu anderen VerkehrstrĂ€gern werden auch die Anforderungen an das Wagenmaterial und die wettbewerblichen Rahmenbedingungen untersucht." Er verspreche sich von diesen wissenschaftlichen Studien ergĂ€nzende Informationen, "wo genau wir Dinge verĂ€ndern können und mĂŒssen, um NachtzĂŒge in Europa wirtschaftlich betreiben zu können". Die Aufgabe des Staates sei, die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu klĂ€ren. "Da geht es zum Beispiel um die Frage, welches Trassenentgelt man verlangen kann". Derzeit seien NachtzĂŒge "ein vielversprechendes Nischenprodukt, oder besser eine Angebotserweiterung", sagte Theurer dem RND. "Wenn die sich bewĂ€hrt mit ganzjĂ€hrig stabilen FahrplĂ€nen, dann wĂ€re das eine verlĂ€ssliche, zusĂ€tzliche Reiseoption."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


