Gardens by the Bay, Singapur

Gardens by the Bay: Singapurs leuchtender Zukunftsgarten

10.06.2026 - 08:15:31 | ad-hoc-news.de

Gardens by the Bay in Singapur verwandelt Stahl, Glas und tropische Pflanzen in eine mĂ€rchenhafte Landschaft. Warum dieser Zukunftsgarten besonders fĂŒr Reisende aus Deutschland fasziniert – und wie Sie Ihren Besuch perfekt planen.

Gardens by the Bay, Singapur, Reise
Gardens by the Bay, Singapur, Reise

Wenn in Singapur die Sonne hinter den HochhaustĂŒrmen versinkt und die Supertrees in Gardens by the Bay (sinngemĂ€ĂŸ „GĂ€rten an der Bucht“) zu leuchten beginnen, wirkt die Stadt wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film. Zwischen schwebenden Stegen, kĂŒhlen Glaskuppeln und dichten tropischen Beeten verschmelzen hier Natur, Architektur und Hightech zu einer BĂŒhne, die lĂ€ngst zu einem der eindrucksvollsten Wahrzeichen Asiens geworden ist.

Gardens by the Bay: Das ikonische Wahrzeichen von Singapur

Gardens by the Bay liegt direkt an der Marina Bay von Singapur und gilt heute als eine der prĂ€gendsten SehenswĂŒrdigkeiten des Stadtstaats. Die Kombination aus kĂŒnstlichen „Supertrees“, gigantischen GewĂ€chshĂ€usern und sorgfĂ€ltig gestalteten ThemengĂ€rten macht den Park zu einem Symbol dafĂŒr, wie eine hochverdichtete Metropole dennoch Raum fĂŒr spektakulĂ€re Naturerlebnisse schaffen kann.

Der Park umfasst mehrere Areale mit insgesamt weitlĂ€ufigen GrĂŒnflĂ€chen, WasserflĂ€chen und Promenaden. Besonders markant sind die bis zu rund 50 m hohen Supertrees, stĂ€hlerne Baumskulpturen, deren StĂ€mme von Kletterpflanzen ĂŒberwachsen werden und die nachts von Lichtshows in Szene gesetzt werden. FĂŒr viele Besucher ist dieser Moment – wenn die Skyline von Singapur im Hintergrund glitzert und die Supertrees in farbige Lichter getaucht sind – der Höhepunkt der Reise.

FĂŒr Reisende aus Deutschland ist Gardens by the Bay ein besonders eindrĂŒckliches Beispiel dafĂŒr, wie Stadtplanung, Klimaschutz und touristische Attraktion zusammenspielen können. Singapur, einer der dicht besiedeltsten Stadtstaaten der Welt, nutzt den Park als grĂŒne Lunge, Klimareallabor und aussagekrĂ€ftige Visitenkarte auf einmal.

Geschichte und Bedeutung von Gardens by the Bay

Die Idee zu Gardens by the Bay entstand im Rahmen der langfristigen Stadtentwicklungsstrategie Singapurs, die auf mehr LebensqualitĂ€t, GrĂŒnflĂ€chen und nachhaltige Stadtgestaltung setzt. In den 2000er-Jahren begann der Stadtstaat gezielt, seine Uferzonen an der Marina Bay als reprĂ€sentative Stadtlandschaft mit Parks, Kulturinstitutionen und ikonischen Bauwerken auszubauen.

Im Laufe der Planungen wurden internationale Landschaftsarchitekten und FachbĂŒros mit Wettbewerben beauftragt, um einen Park zu entwerfen, der weit mehr sein sollte als eine klassische GrĂŒnanlage. Ziel war ein Zukunftsgarten, der tropische BiodiversitĂ€t erlebbar macht, Bildungsarbeit leistet und gleichzeitig ein unverwechselbares visuelles Zeichen setzt. Die Konzepte verbanden pflanzliche Vielfalt mit innovativer GebĂ€udetechnik, etwa bei den GewĂ€chshĂ€usern und der Energieversorgung der Supertrees.

Nach mehreren Jahren der Planung und Bauzeit entstand ein Ensemble, das schon kurz nach seiner vollstĂ€ndigen Eröffnung zu einem der meistfotografierten Orte Singapurs geworden ist. Der Park wurde vielfach in internationalen Medien portrĂ€tiert und findet sich in ReisefĂŒhrern und Reportagen als Beispiel fĂŒr „greening the city“, also die gezielte DurchgrĂŒnung einer Megacity.

FĂŒr die Stadt Singapur hat Gardens by the Bay auch eine symbolische Dimension. Der Park zeigt, wie der Stadtstaat versucht, seine Rolle als globales Finanz- und Handelszentrum mit einer identitĂ€tsstiftenden, naturbezogenen Stadtkultur zu verbinden. Gleichzeitig dient er als Experimentierfeld: In den GewĂ€chshĂ€usern und technischen Anlagen werden Aspekte von Klimaschutz, Wasser- und Energieeinsparung sowie BiodiversitĂ€t unter realen Bedingungen getestet und demonstriert.

Aus kulturgeschichtlicher Perspektive knĂŒpft der Park an eine lange Tradition von GĂ€rten als Ausdruck politischer und gesellschaftlicher Visionen an – vergleichbar etwa mit barocken SchlossgĂ€rten in Europa, die Macht, Ordnung und WeltverstĂ€ndnis ihrer Zeit verkörperten. Gardens by the Bay erzĂ€hlt hingegen von der Vorstellung einer dichten, technologisch hochgerĂŒsteten, aber dennoch „grĂŒnen“ Stadt im 21. Jahrhundert.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Das Bild von Gardens by the Bay wird vor allem durch drei Elemente geprĂ€gt: die Supertrees, die GewĂ€chshĂ€user und die weitlĂ€ufigen Außenanlagen mit ihren ThemengĂ€rten und WasserflĂ€chen.

Die Supertrees sind kĂŒnstliche „BĂ€ume“ aus Stahl und Beton, die in einer Gruppe von TĂŒrmen mit unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Sie dienen nicht nur als spektakulĂ€re Skulpturen, sondern erfĂŒllen auch praktische Funktionen: Auf ihren Oberseiten befinden sich unter anderem Solarpaneele, die zur Energiegewinnung beitragen. Ihre Formen sind so gestaltet, dass sie Regenwasser sammeln und die Luftzirkulation in bestimmten Bereichen beeinflussen können. Im Laufe der Jahre sind die StĂ€mme mit Kletterpflanzen, Farnen und anderen GewĂ€chsen bewachsen, sodass kĂŒnstliche und natĂŒrliche Strukturen ineinander ĂŒbergehen.

Zwischen einigen dieser Supertrees verlÀuft ein schmaler, erhöhter Steg, der Besuchern einen Ausblick auf den Park, die Marina Bay und die Skyline von Singapur ermöglicht. Insbesondere in den Abendstunden, wenn die Lichtshow beginnt und Musik erklingt, entsteht hier eine AtmosphÀre, die von vielen Reisenden als beinahe surreal beschrieben wird.

Ein zweites markantes Element sind die großen GewĂ€chshĂ€user, die oft als „Conservatories“ bezeichnet werden. Diese riesigen Glaskuppeln beherbergen unterschiedliche Klimazonen und Pflanzensammlungen. Die Architektur setzt auf weit gespannte Stahl-Glas-Konstruktionen, die das Tageslicht optimal nutzen und dennoch das tropische Klima kontrollierbar machen. In einem der HĂ€user wird etwa eine kĂŒhlere, feuchtere Umgebung simuliert, in der Pflanzen aus Gebirgsregionen oder NebelwĂ€ldern gedeihen können. In einem anderen Teil liegt der Schwerpunkt auf mediterranen und trockeneren Pflanzenlandschaften.

Die GewĂ€chshĂ€user sind so angelegt, dass Besucher auf verschlungenen Wegen und teils ĂŒber Stege verschiedene Höhenebenen erleben. Dies verstĂ€rkt den Eindruck, sich in einer Art „Indoor-Gebirge“ oder in einem kĂŒnstlich geschaffenen Nebelwald zu bewegen. Architektur und Landschaftsplanung greifen ineinander, um Blickachsen zu schaffen und unterschiedliche Perspektiven auf Pflanzen, WasserfĂ€lle und Felsformationen zu eröffnen.

Rund um diese markanten Bauwerke erstrecken sich zahlreiche ThemengĂ€rten, die sich verschiedenen Regionen, Pflanzenfamilien oder gestalterischen Konzepten widmen. Skulpturen, WasserlĂ€ufe, ruhige Sitzbereiche und breite Promenaden schaffen Zonen, in denen sowohl touristisches Flanieren als auch der Alltag der Singapurer Bevölkerung Platz hat. Viele Einheimische nutzen den Park zum Joggen, fĂŒr SpaziergĂ€nge oder zum Treffen mit Familie und Freunden.

Neben der Pflanzenwelt haben auch Kunstinstallationen einen wichtigen Platz in Gardens by the Bay. Im Laufe der Jahre wurden Skulpturen und Kunstwerke integriert, die Themen wie Natur, Wachstum, kindliche Fantasie oder urbane Zukunft aufgreifen. Sie fĂŒgen dem Park eine weitere ErzĂ€hl-Ebene hinzu und bieten zusĂ€tzliche Fotomotive fĂŒr die stetige PrĂ€senz der Anlage in sozialen Medien.

Die Licht- und Klanginszenierungen rund um die Supertrees sind ebenfalls ein zentrales Merkmal: In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden finden abendliche Shows statt, bei denen die Baumstrukturen synchron zur Musik in wechselnden Farben leuchten. Dadurch verwandelt sich der Park nach Sonnenuntergang in eine Art Open-Air-Lichttheater, das zugleich kostenlos von den öffentlichen Wegen aus erlebbar ist.

Auch aus Sicht der Nachhaltigkeit ist Gardens by the Bay bemerkenswert: Die technischen Systeme der GewĂ€chshĂ€user, die Nutzung von Solarenergie und die konzeptionelle Einbettung in Singapurs Klimastrategien machen den Park zu einem prominenten Beispiel dafĂŒr, wie touristische Attraktionen zugleich ökologische Demonstrationsprojekte sein können. FĂŒr Besucher ohne Fachwissen ist dies vor allem an Informationspunkten und Ausstellungen erkennbar, an denen Funktionsweise und Ziele erklĂ€rt werden.

Gardens by the Bay besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

FĂŒr Reisende aus Deutschland ist Gardens by the Bay oftmals einer der Höhepunkte einer SĂŒdostasienreise oder eines Stopovers in Singapur. Die Stadt ist ein wichtiger Luftverkehrsknotenpunkt, sodass sich ein Besuch hĂ€ufig gut in lĂ€ngere Reisen integrieren lĂ€sst.

  • Lage und Anreise: Gardens by the Bay liegt im zentralen Stadtgebiet von Singapur, direkt an der Marina Bay und in unmittelbarer NĂ€he zu bekannten Bauwerken wie Marina Bay Sands. Vom internationalen Flughafen Changi aus ist der Park ĂŒber das stĂ€dtische U-Bahn-Netz (MRT) und mit Taxis oder Fahrdiensten erreichbar. Die Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln liegt in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von rund 30 bis 45 Minuten, abhĂ€ngig von Umstiegen und Tageszeit. Aus Deutschland fliegen große Airlines Singapur ĂŒber internationale Drehkreuze an; von Frankfurt, MĂŒnchen, Berlin oder DĂŒsseldorf ist Singapur mit einem Direkt- oder Umsteigeflug ĂŒblicherweise in deutlich unter 15 Stunden Flugzeit erreichbar. Konkrete Verbindungen und Flugzeiten sollten vor der Reise bei den jeweiligen Airlines oder Buchungsportalen geprĂŒft werden.
  • Öffnungszeiten: Gardens by the Bay ist grundsĂ€tzlich tĂ€glich geöffnet. Die Außenanlagen sind in der Regel von den Morgenstunden bis in den spĂ€ten Abend zugĂ€nglich, wĂ€hrend bestimmte Attraktionen wie die GewĂ€chshĂ€user und der Steg zwischen den Supertrees eigene Öffnungszeiten und ZugangsbeschrĂ€nkungen haben können. Da sich Zeiten Ă€ndern können, empfiehlt es sich ausdrĂŒcklich, die aktuellen Öffnungszeiten unmittelbar vor dem Besuch direkt bei Gardens by the Bay zu prĂŒfen.
  • Eintritt: Der Zugang zu Teilen der Außenanlagen von Gardens by the Bay ist in der Regel kostenlos. FĂŒr einzelne Bereiche, insbesondere die großen GewĂ€chshĂ€user und bestimmte Aussichtsplattformen oder Stege, wird ein Eintrittsgeld erhoben. Die Preise unterscheiden hĂ€ufig zwischen Erwachsenen, Kindern und gegebenenfalls weiteren Kategorien. Da Eintrittspreise in Singapur regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft und angepasst werden, sollten aktuelle Tickets und Konditionen direkt bei Gardens by the Bay oder offiziellen Verkaufsstellen eingesehen werden. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist wichtig zu wissen, dass die Bezahlung vor Ort in Singapur-Dollar erfolgt; bei vielen Angeboten können Tickets auch vorab online mit Kreditkarte bezahlt werden. Eine grobe Orientierung: Die Kosten fĂŒr kombinierte Tickets zu mehreren Attraktionen liegen im Bereich eines typischen Tagesbudgets fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere SehenswĂŒrdigkeit, etwa vergleichbar mit dem Besuch eines großen Freizeitparks oder Museumsensembles in Europa.
  • Beste Reisezeit und beste Tageszeit: Singapur liegt in den Tropen und weist das ganze Jahr ĂŒber relativ konstante Temperaturen von grob 25 bis ĂŒber 30 Â°C auf. Statt ausgeprĂ€gter Jahreszeiten wechseln eher intensivere und weniger intensive Regenphasen. FĂŒr einen Besuch von Gardens by the Bay eignen sich deshalb prinzipiell alle Monate. Besonders stimmungsvoll ist der Park jedoch am spĂ€ten Nachmittag und in den Abendstunden: ZunĂ€chst lĂ€sst sich das GelĂ€nde bei Tageslicht erkunden, spĂ€ter folgen der Sonnenuntergang ĂŒber der Marina Bay und schließlich die Lichtshows der Supertrees. Wer Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit empfindlich findet, sollte die Mittagssonne möglichst meiden und lieber frĂŒhmorgens oder am spĂ€ten Nachmittag kommen.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten: In Singapur sind Englisch, Mandarin, Malaiisch und Tamil offizielle Sprachen; im Alltag ist Englisch sehr weit verbreitet. Reisende aus Deutschland kommen in der Regel gut mit Englisch zurecht; Deutschkenntnisse sind vor Ort eher selten. Die Zahlung erfolgt ĂŒberwiegend bargeldlos mit Kreditkarte oder gĂ€ngigen mobilen Bezahldiensten, wĂ€hrend Girocard-/EC-Karten aus Deutschland nicht ĂŒberall akzeptiert werden. Es lohnt sich, eine international gĂ€ngige Kreditkarte dabei zu haben. Trinkgeld ist in Singapur weniger verbreitet als in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern; in Restaurants ist hĂ€ufig bereits eine Servicepauschale auf der Rechnung enthalten. In Parks wie Gardens by the Bay wird kein Trinkgeld erwartet. Beim Besuch der Anlagen ist ein respektvoller Umgang mit Pflanzen, Kunstwerken und anderen Besucher:innen selbstverstĂ€ndlich. In GewĂ€chshĂ€usern und auf Stegen gibt es in der Regel Hinweise zu Fotografier- und Verhaltensregeln, die beachtet werden sollten.
  • Kleiderordnung und Klima: Durch das tropische Klima empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung. In klimatisierten Innenbereichen wie den GewĂ€chshĂ€usern kann es spĂŒrbar kĂŒhler sein, sodass ein dĂŒnner Überwurf oder ein leichtes Tuch angenehm sein kann. Bequeme Schuhe sind ratsam, da im Park lĂ€ngere Wege zurĂŒckgelegt werden – insgesamt können mĂŒhelos mehrere Kilometer zusammenkommen. Ein Regenschutz oder ein kleiner Schirm kann hilfreich sein, da tropische Schauer auch bei sonnigem Wetter ĂŒberraschend auftreten können.
  • Fotografie: Gardens by the Bay ist eines der meistfotografierten Motive Singapurs. FĂŒr private Aufnahmen mit Smartphone oder normaler Kamera bestehen in den Außenbereichen in der Regel keine EinschrĂ€nkungen. FĂŒr professionelle Foto- oder Filmproduktionen können jedoch Genehmigungen erforderlich sein. Bei besonders beliebten Perspektiven, etwa vor beleuchteten Supertrees, ist zu Stoßzeiten mit Wartezeiten zu rechnen. Wer Menschenmengen meiden möchte, sollte entweder frĂŒh am Tag kommen oder Zwischenzeiten außerhalb der Hauptbesuchsfenster wĂ€hlen.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit: Singapur gilt als sehr gut organisiertes und im Vergleich zu vielen anderen Metropolen der Region als sicheres Reiseziel. Deutsche StaatsbĂŒrger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen, etwa zu Reisepassanforderungen, eventuellen Visaregeln und gesundheitlichen Hinweisen, beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Da sich Bestimmungen Ă€ndern können, ist eine zeitnahe Kontrolle vor Reiseantritt empfehlenswert. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist zudem eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll, da medizinische Versorgung in Singapur zwar hochwertig, aber kostenintensiv sein kann.
  • Zeitverschiebung: Singapur liegt in einer Zeitzone, die im VerhĂ€ltnis zur MitteleuropĂ€ischen Zeit (MEZ) mehrere Stunden voraus ist. Je nach Jahreszeit und deutscher Sommer- oder Winterzeit kommt es zu einer spĂŒrbaren Zeitverschiebung. Vor allem bei kurzen Aufenthalten, etwa bei einem Stopover, kann Jetlag spĂŒrbar sein, weshalb es sinnvoll ist, den Besuch von Gardens by the Bay nicht unmittelbar nach der Ankunft, sondern erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit einzuplanen.

Warum Gardens by the Bay auf jede Singapur-Reise gehört

FĂŒr viele Reisende aus Deutschland ist Singapur zunĂ€chst vor allem ein Bild aus HochhĂ€usern, Shoppingmalls und einer futuristischen Skyline. Gardens by the Bay fĂŒgt dieser Vorstellung eine starke emotionale und sinnliche Ebene hinzu: Plötzlich tritt neben Glas und Stahl eine tropische, farbenfrohe Pflanzenwelt, die sich in organischen Formen und sanften Wegen entfaltet.

Der Park ist dabei weit mehr als nur eine „grĂŒne Kulisse“. Er vermittelt das GefĂŒhl, wie sich eine dicht bebaute Großstadt anfĂŒhlen kann, wenn Natur in die Stadtplanung konsequent integriert wird. Anders als klassische Botanische GĂ€rten, die vielerorts eher museal wirken, ist Gardens by the Bay durch Lichtshows, Stege, Aussichtspunkte und WasserflĂ€chen ein Ort permanenter Inszenierung – ohne dabei reine EventflĂ€che zu sein. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt neben spektakulĂ€ren Perspektiven auch stille Zonen, etwa kleinere GartenrĂ€ume, Uferwege oder SitzplĂ€tze im Schatten.

Reisende aus Deutschland, die bereits europĂ€ische Parks und GĂ€rten wie den Berliner Tiergarten, den Englischen Garten in MĂŒnchen oder barocke SchlossgĂ€rten kennen, erleben in Singapur eine völlig andere Dimension: Statt historischer Strenge oder romantischer Landschaftsillusionen dominiert in Gardens by the Bay die Idee eines 360-Grad-Erlebnisses zwischen Natur und Technologie. Das kann inspirierend wirken – etwa im Hinblick auf Debatten um StadtbegrĂŒnung in deutschen Metropolen, DachgĂ€rten, FassadenbegrĂŒnung oder urbane Klimaanpassung.

Ein weiterer Grund fĂŒr die besondere Anziehungskraft des Parks liegt in seiner Lage. In wenigen Minuten lassen sich andere zentrale Attraktionen Singapurs erreichen, etwa die Uferpromenade an der Marina Bay, das Kunst- und Wissenschaftsmuseum, Shoppingviertel oder gastronomische Hotspots. Dadurch lĂ€sst sich Gardens by the Bay problemlos in einen Stadtspaziergang integrieren: vormittags vielleicht ein Museumsbesuch, nachmittags der Park und am Abend der Blick auf die beleuchtete Skyline.

Familien mit Kindern profitieren von der Mischung aus freiem Spielraum, visuellen Reizen und leichten Wegen. Ältere Reisende schĂ€tzen die gute Erreichbarkeit und die Möglichkeit, viele Bereiche auch ohne große Steigungen zu erleben. FĂŒr Alleinreisende oder Paare ist der Park ein idealer Ort, um die AtmosphĂ€re Singapurs in Ruhe auf sich wirken zu lassen, abseits des GerĂ€uschpegels der Hauptverkehrsstraßen.

Auch wer nur einen kurzen Aufenthalt in Singapur plant, etwa bei einer Fernreise nach Australien, Neuseeland oder in andere Teile SĂŒdostasiens, kann sich mit einem Besuch von Gardens by the Bay einen sehr prĂ€gnanten Eindruck der Stadt verschaffen. In wenigen Stunden zeigt dieser Zukunftsgarten, was Singapur architektonisch, planerisch und atmosphĂ€risch ausmacht.

Gardens by the Bay in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In den sozialen Medien ist Gardens by the Bay lĂ€ngst zu einer Bildikone geworden. Die leuchtenden Supertrees, der Nebel in den GewĂ€chshĂ€usern, die Reflexionen der Skyline im Wasser und die wechselnden Lichtshows sorgen fĂŒr Motive, die immer wieder neue Trends inspirieren – von Zeitraffer-Videos ĂŒber Drohnenaufnahmen (wo erlaubt) bis hin zu stilisierten PortrĂ€ts vor den bunten Fassaden und PflanzenwĂ€nden. Wer sich vorab inspirieren möchte oder nach dem Besuch Erinnerungen teilen will, findet auf verschiedenen Plattformen unzĂ€hlige EindrĂŒcke von Menschen aus aller Welt.

HĂ€ufige Fragen zu Gardens by the Bay

Wo liegt Gardens by the Bay genau in Singapur?

Gardens by the Bay befindet sich an der Marina Bay im zentralen Stadtgebiet von Singapur, in unmittelbarer NĂ€he zum bekannten GebĂ€udekomplex Marina Bay Sands. Der Park ist ĂŒber das öffentliche Verkehrsnetz, insbesondere die U-Bahn (MRT), sowie per Taxi und Fahrdienste gut erreichbar.

Was macht Gardens by the Bay so besonders?

Besonders ist die Verbindung aus futuristischer Architektur und tropischer Pflanzenwelt: Die leuchtenden Supertrees, die riesigen GewĂ€chshĂ€user mit ihren unterschiedlichen Klimazonen und die zahlreichen ThemengĂ€rten schaffen ein Gesamtbild, das sowohl spektakulĂ€r als auch lehrreich ist. Der Park gilt als AushĂ€ngeschild fĂŒr Singapurs Vision einer grĂŒnen, technologisch geprĂ€gten Stadt.

Wie viel Zeit sollten Reisende aus Deutschland fĂŒr den Besuch einplanen?

FĂŒr einen ersten Eindruck sollten mindestens zwei bis drei Stunden eingeplant werden, um die wichtigsten Bereiche zu sehen. Wer die GewĂ€chshĂ€user in Ruhe erkunden, ĂŒber Stege spazieren, die Abendstimmung erleben und vielleicht auch noch fotografieren möchte, sollte eher einen halben Tag reservieren.

Ist der Besuch von Gardens by the Bay fĂŒr Kinder geeignet?

Ja, der Park ist sehr familienfreundlich. Kinder erleben die leuchtenden Supertrees, WasserflĂ€chen und Pflanzenvielfalt meist als spannendes Abenteuer. Wege sind ĂŒberwiegend gut ausgebaut, es gibt viele Sitzmöglichkeiten und Bereiche, die sich fĂŒr Pausen eignen. Kinderwagen lassen sich in der Regel problemlos nutzen.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten fĂŒr Gardens by the Bay?

Da Singapur in den Tropen liegt, ist Gardens by the Bay ganzjĂ€hrig gut zu besuchen. Die Temperaturen sind relativ konstant hoch, entscheidend ist eher die Tageszeit: Am angenehmsten sind frĂŒhe Morgenstunden oder der spĂ€te Nachmittag und Abend, wenn Hitze und Sonneneinstrahlung etwas nachlassen und die Lichtshows der Supertrees beginnen.

Mehr zu Gardens by the Bay auf AD HOC NEWS

de | unterhaltung | 69512059 |