Hakone Jinja: Schrein zwischen Zedernwald und Seeufer
Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 13:04 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Hakone Jinja ist ein Shinto-Schrein in der Stadt Hakone in Japan und liegt zwischen dichtem Zedernwald und dem Ufer des Ashi-Sees. Der Schrein geht auf das Jahr 757 in der Nara-Zeit zurĂŒck und steht in enger Verbindung mit der Regentschaft von Kaiser K?sh? sowie dem Priester Mangan, der als GrĂŒnderfigur gilt.Der Schrein wurde im Jahr 757 Seit dem 8. Jahrhundert ist Hakone Jinja ein Ort des Kultes fĂŒr Berggötter und Reisende, die an der historischen Route durch die Hakone-Berge Station machten, und er gehört bis heute zu den markanten HeiligtĂŒmern der Region Kanagawa.
Hakone Jinja zwischen Berggipfel und Seeufer
Die Geschichte von Hakone Jinja beginnt auf dem Gipfel des Berges Komagatake, wo sich der ursprĂŒngliche Schrein befand und wo heute noch das Nebenheiligtum Hakone Mototsumiya steht.Der ursprĂŒngliche Schrein befand sich auf der Spitze des Berges Komagatake SpĂ€ter wurde der Hauptschrein an das Ufer des Ashi-Sees verlegt, wodurch die Verbindung von Berglandschaft und Wasser zu einem prĂ€genden Merkmal des Ortes wurde.The shrine was relocated to the shores of Lake Ashi Die heutigen GebĂ€ude des Schreins gehen in ihrer Gestalt ĂŒberwiegend auf das Jahr 1667 zurĂŒck, als der Komplex nach frĂŒheren Zerstörungen und Umbauten neu gefasst wurde.Seine heutige Form hat der Schrein seit dem Jahr 1667
Hakone Jinja war ĂŒber Jahrhunderte eng mit der Kriegeraristokratie verbunden, besonders in der Kamakura-Zeit, als Samurai hier um Schutz und Erfolg baten.In der Kamakura-Zeit wurde der Schrein sehr populĂ€r bei den Samurai Zu den historischen Förderern zĂ€hlten Minamoto no Yoritomo, der nach einer Niederlage im Gempei-Krieg am Schrein betete, sowie spĂ€ter Tokugawa Ieyasu, der nach der Zerstörung durch die Truppen Toyotomi Hideyoshis den Wiederaufbau veranlasste und dem Heiligtum EinkĂŒnfte in Form von Koku zuwies.It was reconstructed by Tokugawa Ieyasu and given a grant of 200 koku of revenue Diese Verbindung zu bekannten Herrschern und Kriegern prĂ€gt den historischen Rang des Schreins innerhalb der Region Kanto.
Zedernwald, Treppen und Hallen im Schreinbezirk
Der Zugang zum Hauptschrein von Hakone Jinja erfolgt ĂŒber einen Weg durch einen alten Zedernwald, in dem die GebĂ€ude teilweise zwischen hohen StĂ€mmen stehen.Le bĂątiment principal se cache au cĆur dâune trĂšs belle forĂȘt de cĂšdres Mehrere Treppen verbinden die Ebenen des SchreingelĂ€ndes, auf denen sich Torii-Tore und Steinlaternen verteilen und die ĂbergĂ€nge zwischen den einzelnen Kultbereichen markieren. Die Haupthalle liegt etwas oberhalb des Seeufers und ist von typischen roten und hölzernen Bauelementen des Shinto-Stils bestimmt.
Zum Komplex gehört neben dem Hauptschrein das Bergheiligtum Hakone Mototsumiya auf dem Gipfel des Komagatake, das die frĂŒhere Lage des Kultes sichtbar hĂ€lt.Hakone-Mototsumiya findet man noch heute auf dem Gipfel des Berges Zwischen Seeufer und Berggipfel entsteht so ein zusammenhĂ€ngendes GefĂŒge von Kultorten, das sowohl die NĂ€he zum Wasser als auch die Höhe der Hakone-Berge einbezieht. Besucher bewegen sich auf Wegen, die von Zedern gesĂ€umt sind, und passieren mehrere Torii, bevor sie die gröĂeren Hallen und Opferbereiche erreichen.
Torii im Wasser und formeller Rang des Schreins
Das bekannteste Bild von Hakone Jinja ist das groĂe Torii am Ufer des Ashi-Sees, dessen Basis im Wasser steht und das den Ăbergang zwischen See und SchreingelĂ€nde markiert.il se distingue par son torii dont la base est immergĂ©e dans le lac Durch seine Lage am Seeufer wird das Torii zu einem markanten Eingangsmotiv, das den Blick auf den See und die dahinterliegenden Berge rahmt. Weitere Torii-Tore entlang der Wege im Wald fĂŒhren Schritt fĂŒr Schritt in den inneren Bereich des Schreins und setzen mit ihrer Farbe klare Akzente im GrĂŒn der Zedern.
Im System der staatlich eingestuften Shinto-Schreine wurde Hakone Jinja im Jahr 1875 in die dritte Klasse der national bedeutsamen Schreine, die als Kokuhei-sh?sha bezeichnet werden, aufgenommen.Hakone was listed in 1875 among the 3rd class of nationally significant shrines Diese Einstufung dokumentiert den offiziellen Rang des Heiligtums innerhalb der modernen Shinto-Organisation Japans. Zusammen mit seiner langen Geschichte seit dem 8. Jahrhundert und der besonderen Lage zwischen See und Berg macht dieser formelle Status Hakone Jinja zu einem bedeutenden Kultort im weiteren Umfeld von Tokio.
Hakone Jinja besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Hakone Jinja liegt im Ortsteil Motohakone der Stadt Hakone in der PrĂ€fektur Kanagawa; erreichbar ist der Schrein ĂŒber den regionalen Busverkehr sowie ĂŒber die Bergbahnen und Seilbahnen, die die Hakone-Berge mit den Uferbereichen des Ashi-Sees verbinden.
- Das SchreingelĂ€nde umfasst Wege mit Treppen und teils steilen Abschnitten, insbesondere zwischen Seeufer und Haupthalle; der Aufstieg zum Nebenheiligtum Hakone Mototsumiya auf dem Berg Komagatake erfolgt ĂŒber zusĂ€tzliche Höhenmeter und verlangt Trittsicherheit auf Bergwegen.
- Hakone Jinja liegt innerhalb des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks, sodass sich der Besuch des Schreins gut mit Ausblicken auf die umliegenden Berge und den Ashi-See kombinieren lÀsst.
- Hakone befindet sich in Japan; Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Hakone Jinja auf Social-Media-Plattformen
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Hakone Jinja: hÀufige Fragen
Wo liegt Hakone Jinja genau?
Hakone Jinja liegt in Motohakone am Ufer des Ashi-Sees in der Stadt Hakone in der PrÀfektur Kanagawa und gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark.
Was bietet ein Besuch des Schreins?
Ein Besuch von Hakone Jinja fĂŒhrt durch einen alten Zedernwald mit mehreren Torii-Toren, Treppen und Hallen und bietet zugleich den Blick auf den Ashi-See sowie den Zugang zum Bergheiligtum Hakone Mototsumiya auf dem Komagatake.
Was kennzeichnet Hakone Jinja besonders?
Hakone Jinja ist durch seine GrĂŒndung im Jahr 757, die Lage zwischen Seeufer und Berggipfel, die roten Torii im Wasser und seine historische Rolle als Kultort fĂŒr Samurai und Reisende gekennzeichnet.
