Hwaseong-Festung Suwon, Suwon Hwaseong

Hwaseong-Festung Suwon: Koreas Stadtmauer, die Geschichte atmet

19.06.2026 - 11:13:43 | ad-hoc-news.de

Die Hwaseong-Festung Suwon in Sudkorea, lokal Suwon Hwaseong genannt, vereint Königstraum, MilitĂ€rtechnik und Stadtleben – warum sie Reisende aus Deutschland besonders fasziniert.

Hwaseong-Festung Suwon, Suwon Hwaseong, Sudkorea Reise
Hwaseong-Festung Suwon, Suwon Hwaseong, Sudkorea Reise

Wer heute auf der Hwaseong-Festung Suwon steht, blickt nicht nur ĂŒber die DĂ€cher von Suwon, sondern auch tief in die Geschichte Koreas hinein: Die mĂ€chtige Stadtmauer der Suwon Hwaseong (auf Deutsch sinngemĂ€ĂŸ „blĂŒhende Festung Suwon“) schmiegt sich wie ein steinerner GĂŒrtel um die Altstadt und verbindet königliche TrĂ€ume, militĂ€rische Ingenieurskunst und modernes Alltagsleben.

Hwaseong-Festung Suwon: Das ikonische Wahrzeichen von Suwon

Die Hwaseong-Festung Suwon gilt als eines der eindrucksvollsten Bauwerke der spĂ€ten Joseon-Dynastie in Sudkorea und ist heute das unĂŒbersehbare Wahrzeichen der Stadt Suwon, rund 30 km sĂŒdlich von Seoul gelegen. Die UNESCO fĂŒhrt Suwon Hwaseong seit den 1990er-Jahren als WelterbestĂ€tte, weil hier außergewöhnlich gut erhaltene Stadtmauern, Tore, Bastionen und Pavillons einen seltenen Blick auf die Stadtplanung eines vormodernen ostasiatischen Königreichs ermöglichen.

Die Festung umschließt einen Teil der Innenstadt von Suwon auf einer LĂ€nge von rund 5,7 km; je nach Abschnitt lĂ€uft man entlang restaurierter Mauern, durch grĂŒne Parks oder ĂŒber steile Treppen hinauf zu WachttĂŒrmen mit weitem Panorama. Wenn in den Abendstunden die Beleuchtung angeht, verwandelt sich die Anlage in eine atmosphĂ€rische BĂŒhne, auf der Einheimische spazieren gehen, fotografieren oder an traditionellen VorfĂŒhrungen teilnehmen.

FĂŒr Reisende aus Deutschland verbindet Suwon Hwaseong mehrere starke Anziehungspunkte: die NĂ€he zur Metropole Seoul, die Möglichkeit eines intensiven, aber gut organisierbaren Tagesausflugs, ein vergleichsweise kompakter Rundweg durch die Festung und der Einblick in eine koreanische Geschichte, die im europĂ€ischen Schulunterricht meist nur am Rande vorkommt. Wer diese Stadtmauer erwandert, gewinnt ein GefĂŒhl fĂŒr die Spannungen zwischen Tradition und Moderne, die Sudkorea bis heute prĂ€gen.

Geschichte und Bedeutung von Suwon Hwaseong

Die Hwaseong-Festung wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts unter König Jeongjo, einem der bedeutendsten Herrscher der Joseon-Dynastie, errichtet. Der Bau begann in den 1790er-Jahren und war innerhalb weniger Jahre abgeschlossen – eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass die Anlage mit ihren Mauern, Toren, Bastionen und WassergrĂ€ben zu den komplexesten Verteidigungsanlagen der damaligen Zeit gehörte. König Jeongjo wollte mit Suwon Hwaseong mehrere Ziele verbinden: die strategische Sicherung der Region sĂŒdlich von Seoul, die Ehrung seines Vaters, dessen Grab in der NĂ€he liegt, und die Schaffung einer modernen, planvoll angelegten Stadt.

FĂŒr deutsche Leserinnen und Leser lĂ€sst sich die Entstehungszeit grob so einordnen: Die Festung wurde vollendet, lange bevor das Deutsche Reich ĂŒberhaupt gegrĂŒndet wurde; in Europa dominierte noch die Epoche der AufklĂ€rung, wĂ€hrend in Korea die konfuzianisch geprĂ€gte Joseon-Dynastie herrschte. Die Anlage spiegelt die Bestrebungen eines Monarchen wider, sein Reich zu reformieren, Verwaltung und MilitĂ€r zu modernisieren und zugleich rituelle Pflichten gegenĂŒber seiner Ahnenlinie zu erfĂŒllen.

Ein wichtiger Hintergrund ist das Grab von Prinz Sado, dem Vater König Jeongjos. Dieser Prinz war unter dramatischen UmstÀnden ums Leben gekommen, und Jeongjo nutzte den Ausbau von Suwon und der Festung, um seinen Vater posthum zu rehabilitieren und zu ehren. Die NÀhe zwischen königlicher GrabstÀtte und Festungsstadt verlieh Suwon Hwaseong eine besondere symbolische Tiefe: MilitÀrische StÀrke, LoyalitÀt zur Familie und konfuzianische Frömmigkeit sollten hier zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.

Die UNESCO betont in ihrer WĂŒrdigung, dass Suwon Hwaseong ein seltenes Beispiel dafĂŒr ist, wie traditionelle ostasiatische Festungsarchitektur systematisch mit zeitgenössischem Wissen ĂŒber Artillerie und Stadtplanung kombiniert wurde. Fachleute sehen darin ein Bindeglied zwischen klassischen Stadtmauern und den an die Feuerwaffen angepassten Bastionssystemen der Neuzeit. Die Festung wurde so geplant, dass sie nicht nur symbolisch wirkt, sondern im Ernstfall auch effektiv verteidigt werden konnte.

Im Lauf des 19. und frĂŒhen 20. Jahrhunderts erlitt die Anlage BeschĂ€digungen, unter anderem durch Kriege und VernachlĂ€ssigung. Erst im 20. Jahrhundert begann eine systematische Restaurierung, bei der sich sudkoreanische Behörden an historischen PlĂ€nen orientierten, die erstaunlich detailliert ĂŒberliefert sind. Dadurch ist die heutige Hwaseong-Festung eine Mischung aus originalen Bauteilen und sorgfĂ€ltig rekonstruierten Abschnitten, die das historische Erscheinungsbild weitgehend wiedergeben sollen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch fĂ€llt die Hwaseong-Festung durch ihre geschwungene LinienfĂŒhrung, die Einbettung in die hĂŒgelige Landschaft und die Kombination aus Stein- und Ziegelbau auf. Anders als viele europĂ€ische Burgen, die oft kompakten Kernanlagen gleichen, zieht sich Suwon Hwaseong wie ein weitgespannter Ring um die Altstadt. Entlang dieses Rings reihen sich TĂŒrme, Bastionen und Pavillons, deren Gestaltung militĂ€rische Funktion und Ă€sthetische Raffinesse verbindet.

Besonders markant sind die vier Haupttore der Festung, die jeweils einen der Himmelsrichtungen zugeordnet sind. Sie verfĂŒgen ĂŒber massive Steinbasen, auf denen hölzerne TorhĂ€user mit geschwungenen DĂ€chern und farbig gefassten Holzkonstruktionen stehen. Die farbenprĂ€chtige Bemalung, die in Korea als „Dancheong“ bezeichnet wird, zeigt geometrische Muster, florale Motive und symbolische Farben, die Schutz, Harmonie und königliche WĂŒrde ausdrĂŒcken sollen. Wer schon einmal die PalĂ€ste in Seoul besucht hat, erkennt hier Ă€hnliche Gestaltungsmotive wieder.

Aus militĂ€rischer Sicht waren die Bastionen, Schießscharten und BeobachtungstĂŒrme der Festung entscheidend. Die Planer integrierten moderne Überlegungen zur Artillerie: Die Mauern wurden so angelegt, dass Kanonen in verschiedenen Winkeln eingesetzt werden konnten, und die Bastionen ermöglichten Kreuzfeuer auf mögliche Angreifer. Gleichzeitig blieb die Anlage in ihre Umgebung eingebettet; natĂŒrliche HĂŒgel wurden in das Verteidigungssystem integriert und verstĂ€rkten die topographischen Vorteile.

Kunsthistorisch interessant ist, dass Suwon Hwaseong nicht nur als Wehrbau, sondern auch als reprĂ€sentativer Ort konzipiert wurde. Einige Pavillons bieten großzĂŒgige Rundblicke ĂŒber Stadt und Landschaft und dienten als SchauplĂ€tze fĂŒr Zeremonien, EmpfĂ€nge und militĂ€rische Paraden. So konnte der König bei Besuchen PrĂ€senz zeigen und zugleich demonstrieren, dass sein Reich ĂŒber moderne Verteidigungsanlagen verfĂŒgt.

FĂŒr Besucherinnen und Besucher heute ist ein Rundgang entlang der Mauern zugleich ein Spaziergang durch mehrere Ebenen koreanischer Kulturgeschichte. Auf kurzen Distanzen wechselt der Blick zwischen traditionellen Dachlandschaften, modernen HochhĂ€usern, kleinen Schreinen, SportplĂ€tzen und Wohnvierteln. Die Festung wirkt wie eine historische BĂŒhne, auf der das heutige Stadtleben Suwons weitergeschrieben wird.

Hwaseong-Festung Suwon besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Stadt Suwon liegt in der Metropolregion Seoul im Nordwesten Sudkoreas. Von Seoul aus ist Suwon per Bahn und U-Bahn gut erreichbar; die Fahrzeit mit gĂ€ngigen Verbindungen liegt meist bei deutlich unter einer Stunde, abhĂ€ngig von Linienwahl und Tageszeit. FĂŒr Reisende aus Deutschland bietet sich in der Regel ein Flug zu einem großen internationalen Drehkreuz in Ostasien an, hĂ€ufig ĂŒber FlughĂ€fen wie Frankfurt, MĂŒnchen oder Berlin mit Umstieg, etwa auf einen Langstreckenflug nach Seoul. Ab dem internationalen Flughafen von Seoul fĂŒhren Bahn- und Schnellzugverbindungen in die Metropolregion, von denen aus Suwon problemlos angebunden ist.
  • Orientierung vor Ort
    Die Hwaseong-Festung umschließt Teile der Altstadt von Suwon. Besucherinnen und Besucher bewegen sich entlang der Mauern ĂŒber Wege, Treppen und Parkabschnitte. Es empfiehlt sich, den Besuch bei einem der gut ausgeschilderten Eingangspunkte zu beginnen, in der Regel nahe eines Haupttores oder eines Informationszentrums, an dem Karten und Hinweise zur WegfĂŒhrung erhĂ€ltlich sind. Je nach Kondition kann der vollstĂ€ndige Rundgang entlang der etwa 5,7 km langen Festungsmauern mehrere Stunden dauern.
  • Öffnungszeiten
    Die Festung als Stadtmauer ist grundsĂ€tzlich im Freien zugĂ€nglich; einzelne Anlagen, Pavillons, Museen oder Besucherzentren können jedoch feste Öffnungszeiten haben. Da sich Öffnungszeiten im Jahresverlauf und im Zuge organisatorischer Anpassungen Ă€ndern können, sollten Reisende die aktuellen Angaben unmittelbar vor dem Besuch auf den offiziellen Informationsseiten von Suwon Hwaseong oder der Tourismusbehörde prĂŒfen. Dies gilt besonders fĂŒr InnenrĂ€ume, Aussichtsplattformen mit kontrolliertem Zugang und eventuelle Abendbeleuchtungsveranstaltungen.
  • Eintritt
    FĂŒr das Begehen großer Teile der Mauern fallen hĂ€ufig entweder keine oder nur moderate EintrittsgebĂŒhren an, wĂ€hrend bestimmte Pavillons, Museen oder kombinierte Tickets fĂŒr Festung und verwandte SehenswĂŒrdigkeiten (etwa königliche GrabstĂ€tten in der Umgebung) gesondert berechnet werden können. Da Eintrittspreise variieren und gelegentlich angepasst werden, ist es sinnvoll, sich kurz vor der Reise anhand offizieller Quellen ĂŒber gĂŒltige Tarife zu informieren. Zur groben Einordnung bewegen sich viele Eintrittspreise zu historischen StĂ€tten in Sudkorea in einem moderaten Bereich, wenn man sie in Euro umrechnet.
  • Beste Reisezeit
    FĂŒr einen Besuch der Hwaseong-Festung Suwon eignen sich besonders FrĂŒhling und Herbst. In diesen Jahreszeiten sind die Temperaturen in der Region meist angenehm: Im FrĂŒhling blĂŒhen KirschbĂ€ume und andere Pflanzen rund um die Festungsmauer, im Herbst fĂ€rben sich die BĂ€ume entlang der Wege intensiv. Sommermonate können in Sudkorea sehr warm und feucht sein, zudem fĂ€llt in der Monsunzeit teils krĂ€ftiger Regen. Im Winter kann es durchaus kalt werden, was bei einem lĂ€ngeren Spaziergang entlang der Mauern zu beachten ist. Wer Fotos in weichem Licht schĂ€tzt, findet am frĂŒhen Morgen oder in den spĂ€ten Nachmittagsstunden oft besonders stimmungsvolle Bedingungen.
  • Klima und Wetter
    Suwon liegt in einer gemĂ€ĂŸigten Klimazone mit ausgeprĂ€gten Jahreszeiten. Reisende aus Deutschland sollten sich auf warme bis sehr warme Sommer mit hoher Luftfeuchtigkeit und kalte Winter mit möglichen Minusgraden einstellen. Wetterberichte sollten kurz vor dem Besuch konsultiert werden, insbesondere, wenn lĂ€ngere Abschnitte der Festungsmauer erwandert werden sollen. Sonnen- oder Regenschutz, ausreichend Wasser und bequemes Schuhwerk sind je nach Saison unbedingt zu empfehlen.
  • Sprache
    Die Landessprache ist Koreanisch. In touristisch geprĂ€gten Bereichen sowie in grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten wie Suwon und Seoul sind englischsprachige Informationen und Beschilderungen vergleichsweise verbreitet, insbesondere bei UNESCO-WelterbestĂ€tten. Deutsch ist im Alltag kaum vertreten. Es ist hilfreich, einzelne koreanische Wörter oder SĂ€tze fĂŒr BegrĂŒĂŸung und Dank zu kennen; gleichzeitig kommt man mit Englisch bei vielen Serviceangeboten gut zurecht.
  • Zahlung und WĂ€hrung
    Die LandeswĂ€hrung Sudkoreas ist der Won. In stĂ€dtischen Regionen sind Kartenzahlungen weit verbreitet, vor allem mit internationalen Kreditkarten. Mobile Bezahldienste sind ebenfalls gĂ€ngig, bei manchen koreanischen Apps kann die Nutzung jedoch von lokalen Bankverbindungen abhĂ€ngen. Bargeld spielt dennoch eine Rolle, etwa an kleineren VerkaufsstĂ€nden oder in traditionellen MĂ€rkten. FĂŒr Reisende aus Deutschland empfiehlt sich eine Kombination aus Karte und etwas Bargeld, wobei Wechselkurse schwanken; Reisekosten werden hĂ€ufig zunĂ€chst in Euro kalkuliert und dann vor Ort in Won bezahlt.
  • Trinkgeld-Kultur
    In Sudkorea ist Trinkgeld traditionell weniger stark etabliert als in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern. In zahlreichen Restaurants und GeschĂ€ften ist es nicht ĂŒblich oder bereits ĂŒber Servicepauschalen indirekt berĂŒcksichtigt. In touristisch orientierten Bereichen, internationalen Hotels oder bei gefĂŒhrten Touren kann ein kleines Trinkgeld als Anerkennung fĂŒr besonderen Service dennoch positiv aufgenommen werden. Reisende sollten darauf achten, keine MissverstĂ€ndnisse zu erzeugen; es schadet nicht, sich an lokalen Empfehlungen zu orientieren.
  • Verhalten und Etikette
    Beim Besuch historischer StĂ€tten wie der Hwaseong-Festung wird respektvolles Verhalten erwartet. Dazu gehören ein angemessener Umgang mit LĂ€rm, das Unterlassen von BeschĂ€digungen oder Graffiti und das Befolgen von Hinweisen zu gesperrten Bereichen. Beim Fotografieren von Menschen, etwa von Einheimischen in traditioneller Kleidung oder von Wachwechsel-Zeremonien, ist es höflich, um Erlaubnis zu fragen, wenn Personen klar erkennbar sind. An religiösen oder rituellen Orten in oder nahe der Festung ist ZurĂŒckhaltung angebracht.
  • Fotografieren
    Das Fotografieren im Freien ist entlang der Festungsmauern grundsĂ€tzlich weit verbreitet und Teil des Erlebnischarakters, insbesondere zu Sonnenaufgang oder -untergang und wĂ€hrend saisonaler Feste. In InnenrĂ€umen, Museen oder bei bestimmten AuffĂŒhrungen können allerdings BeschrĂ€nkungen gelten. Hinweise vor Ort sollten beachtet werden; in sensiblen Bereichen kann etwa das Fotografieren mit Blitz untersagt sein, um Exponate zu schĂŒtzen.
  • Gesundheit und Versicherung
    FĂŒr Reisen nach Sudkorea sollten deutsche StaatsbĂŒrger eine geeignete Auslandskrankenversicherung in Betracht ziehen, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland außerhalb Europas nur eingeschrĂ€nkt greift. Vor der Reise lohnt sich ein Blick auf allgemeine medizinische Hinweise und eventuelle Impfempfehlungen. Bei lĂ€ngeren SpaziergĂ€ngen entlang der Festungsmauer ist es wichtig, auf die eigene Kondition zu achten, ausreichend zu trinken und wettergerechte Kleidung zu tragen.
  • Zeitzone
    Suwon liegt wie Seoul in einer Zeitzone mit einem Zeitunterschied von mehreren Stunden vor Mitteleuropa; Sudkorea nutzt keine Sommerzeitumstellung. Reisende aus Deutschland sollten daher mit einem deutlichen Jetlag rechnen und ihre Planung so ausrichten, dass nach Ankunft Zeit fĂŒr Anpassung bleibt, bevor grĂ¶ĂŸere AusflĂŒge wie der Besuch der Hwaseong-Festung anstehen.
  • Einreisebestimmungen
    Deutsche StaatsbĂŒrger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen fĂŒr Sudkorea sowie Hinweise zu Visa, Aufenthaltsdauer und eventuellen Registrierungsverfahren vor der Reise beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Dort finden sich zudem Sicherheits- und Gesundheitshinweise, die regelmĂ€ĂŸig aktualisiert werden.

Warum Suwon Hwaseong auf jede Suwon-Reise gehört

Die Hwaseong-Festung Suwon ist weit mehr als eine historische Kulisse. Sie bietet auf vergleichsweise kompaktem Raum eine dichte Erfahrung aus Landschaft, Architektur, Geschichte und gelebtem Stadtalltag. Wer entlang der Mauer geht, erlebt, wie Einheimische joggen, fotografieren, Picknicks machen oder auf BĂ€nken sitzen und den Ausblick genießen, wĂ€hrend Besucherinnen und Besucher aus aller Welt dieselben Wege nutzen, um sich dem kulturellen Erbe Sudkoreas anzunĂ€hern.

Ein besonderes Erlebnis ist die Kombination aus Tag- und Abendszenarien: TagsĂŒber lassen sich Details der Architektur, der Dancheong-Bemalungen und der militĂ€rischen Strukturen genau betrachten. Nach Sonnenuntergang taucht Beleuchtung die Mauern und Pavillons in ein warmes Licht; die Festung erscheint wie eine schimmernde Linie ĂŒber der Stadt, und die Kontraste zur modernen Skyline im Hintergrund treten verstĂ€rkt hervor. Fotografen schĂ€tzen diese Wechsel der Lichtstimmungen besonders.

Wer eine Reise nach Suwon plant, kann den Besuch von Suwon Hwaseong mit anderen kulturellen Erlebnissen ergĂ€nzen. Dazu gehören etwa weitere historische StĂ€tten in der Region, traditionelle MĂ€rkte, moderne Einkaufsstraßen und kulinarische Entdeckungen in Restaurants, die regionale KĂŒche anbieten. So entsteht ein Reiseerlebnis, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart auf natĂŒrliche Weise mischen.

FĂŒr Reisende aus Deutschland lohnt es sich, vorab Hintergrundinformationen zur Joseon-Dynastie, zu König Jeongjo und zur Geschichte der koreanischen Halbinsel zu lesen. Dadurch gewinnen die Mauern, Tore und Pavillons bei der Begehung eine zusĂ€tzliche Bedeutungsdimension: Jede Bastion erzĂ€hlt dann von politischen Reformen, militĂ€rischen Herausforderungen und dem Versuch eines Königs, sein Reich zu modernisieren, ohne seine Traditionen zu verlieren.

Auch wer Sudkorea nur fĂŒr wenige Tage besucht und vor allem Seoul im Blick hat, kann die Hwaseong-Festung relativ unkompliziert in das Programm integrieren. Suwon ist als Tagesausflug gut machbar, doch viele Reisende entscheiden sich nach einem ersten Besuch, lĂ€nger in der Region zu bleiben, um die AtmosphĂ€re jenseits der grĂ¶ĂŸten Metropole intensiver kennenzulernen.

Hwaseong-Festung Suwon in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In den sozialen Medien taucht Suwon Hwaseong immer wieder auf, wenn es um eindrucksvolle Stadtmauern, romantische AbendspaziergĂ€nge und historische Fotospots in Sudkorea geht. Die Festung wird hĂ€ufig mit KirschblĂŒtenbildern im FrĂŒhling, bunten Herbstfarben sowie Nachtaufnahmen mit beleuchteten Mauern und Pavillons gezeigt. Influencerinnen und Influencer nutzen die Anlage, um traditionelle Hanbok-Kleidung vor historischer Kulisse in Szene zu setzen, wĂ€hrend Reiseberichte die Kombination aus Kultur, Natur und UrbanitĂ€t hervorheben.

HĂ€ufige Fragen zu Hwaseong-Festung Suwon

Wo liegt die Hwaseong-Festung Suwon genau?

Die Hwaseong-Festung umschließt Teile der Innenstadt von Suwon, einer Großstadt sĂŒdlich von Seoul in Sudkorea. Sie liegt in der Metropolregion der Hauptstadt, wodurch sie sich im Rahmen eines Tagesausflugs von Seoul aus gut erreichen lĂ€sst.

Wann wurde Suwon Hwaseong gebaut?

Die Festung entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts wÀhrend der Joseon-Dynastie, unter der Herrschaft von König Jeongjo. Der Bau wurde innerhalb weniger Jahre abgeschlossen und markiert einen Höhepunkt der damaligen koreanischen Festungsbaukunst.

Wie lange benötigt man fĂŒr einen Besuch der Hwaseong-Festung?

Wer die Festungsmauer in Ruhe ablÀuft, sollte je nach Kondition und Fotopausen mehrere Stunden einplanen. Ein vollstÀndiger Rundgang entlang der etwa 5,7 km langen Mauern kann leicht einen halben Tag oder lÀnger in Anspruch nehmen, inklusive Pausen und dem Besuch einzelner Pavillons.

Was macht Suwon Hwaseong im Vergleich zu anderen SehenswĂŒrdigkeiten in Sudkorea besonders?

Suwon Hwaseong kombiniert eine nahezu vollstÀndig erhaltene Stadtmauer mit moderner Stadtentwicklung. Die Anlage ist UNESCO-Welterbe, spiegelt eine wichtige Reform- und Modernisierungsphase der Joseon-Dynastie wider und erlaubt gleichzeitig unmittelbare Einblicke in das heutige urbane Leben in Sudkorea.

Wann ist die beste Jahreszeit fĂŒr eine Reise zur Hwaseong-Festung?

Besonders attraktiv sind FrĂŒhling und Herbst. Im FrĂŒhling rahmen BlĂŒten, im Herbst bunte LaubfĂ€rbungen die Festungsmauer, und die Temperaturen sind meist angenehm fĂŒr lĂ€ngere SpaziergĂ€nge. Sommer können sehr heiß und feucht, Winter eher kalt sein; entsprechende Kleidung und Planung sind empfehlenswert.

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