Jigokudani Yaen Koen: Schneeaffen am heißen Quell in Yamanouchi
Veröffentlicht am: 30.08.2026 um 14:22 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Jigokudani Yaen Koen in der Gemeinde Yamanouchi in Japan ist ein Naturbeobachtungsgebiet in einem engen Bergtal, in dem wild lebende japanische Makaken an einer heißen Quelle beobachtet werden können. Das Gelände liegt in der Yokoyu-Schlucht im nördlichen Teil der Präfektur Nagano und gehört zum Joshinetsu-Kogen-Nationalpark, dessen Hochlandregion Shiga Kogen genannt wird.Yokoyu-Schlucht im Nationalpark
Schneeaffen im heißen Wasser: das besondere Bild von Jigokudani Yaen Koen
Jigokudani Yaen Koen ist vor allem für eine Affengruppe bekannt, die sich im Winter in einem mit Thermalwasser gespeisten Becken nahe der Yokoyuquelle aufhält.Affen im heißen Wasser Es handelt sich um japanische Makaken, eine in Japan heimische Primatenart, die im Ausland häufig als Schneeaffen bezeichnet wird.Japanische Makaken als Schneeaffen Die Tiere leben ganzjährig frei in den Wäldern und Felsflanken rund um das Tal und kommen tagsüber zum Parkbereich, wo sie sich am Wasser aufhalten und nach Futter suchen.
Das charakteristische Becken, in dem die Tiere baden, ist von Felswänden und Holzstegen umgeben, die Besuchern den Blick auf die Affen ermöglichen, ohne in den Bereich der Quelle eingreifen zu müssen. Hinter dem Badebereich steigen steile Hänge an, an denen die Makaken klettern und sich in größeren Gruppen sammeln. In der kalten Jahreszeit liegt Schnee auf den Felsen und Böschungen der Schlucht, wodurch der Kontrast zwischen dem weißen Talboden und dem dampfenden Wasser besonders deutlich wird.Schneebedeckte Schlucht mit heißen Quellen
Tal, Nationalpark und der Name „Höllental”
Jigokudani bedeutet „Höllental“ und verweist auf die Mischung aus steilen Felswänden, dampfenden Quellen und sichtbaren Austritten von heißem Wasser im Tal der Yokoyu.Name Jigokudani als Hinweis auf die Quellen Der Park liegt auf einer Höhe von etwa 850 Metern über dem Meeresspiegel in einer Seitenlandschaft des Joshinetsu-Kogen-Nationalparks, der große Anteile des Berglands im Norden der Präfektur Nagano umfasst.Lage auf etwa 850 Metern Oberhalb des Tals erstreckt sich das Hochland von Shiga Kogen, während flussabwärts die Onsen-Orte Shibu und Yudanaka liegen, die seit langem für ihre Thermalbäder bekannt sind.Nähe zu Shibu und Yudanaka
Die Anlage von Jigokudani Yaen Koen wurde im 20. Jahrhundert geschaffen, um das Verhalten der Makaken in ihrer natürlichen Umgebung systematisch beobachten zu können. Die Tiere gehören zu einer größeren Gruppe, die in den Bergen um das Tal beheimatet ist, und ein Teil dieser Affenkolonie besucht regelmäßig den Bereich rund um die heiße Quelle.Studien zur Sozialstruktur der Makaken Durch die Kombination aus steilem alpinem Gelände, Flusslauf und Thermalquellen entstand ein Ort, an dem die Beobachtung von Verhaltensweisen wie Fellpflege, Rangordnung und Fortbewegung unmittelbar möglich ist.
Wege, Stege und Beobachtungsplätze im Affenpark
Der Zugang zu Jigokudani Yaen Koen führt durch Waldhänge entlang der Yokoyu, bevor der Weg in den unmittelbaren Bereich der heißen Quelle übergeht. Ein schmaler Pfad und Holzstege bilden die Verbindung zwischen dem Eingang und den Beobachtungsplätzen, von denen aus die Affen im Wasser und auf den Felsen gesehen werden können.Pfad durch das Waldtal Das Gelände ist bergig, mit Anstiegen, unbefestigten Abschnitten und Stufen, die bei Schnee und Nässe zusätzliche Trittsicherheit erfordern.
Rund um das Becken der heißen Quelle verlaufen schmale Wege und Plattformen, auf denen sich Besucher bewegen können, während die Makaken darunter und daneben Ruheplätze nutzen. Die Anordnung trennt den Aufenthaltsbereich der Menschen von den Flächen, die von den Affen beansprucht werden, lässt aber den Blick auf das wechselnde Gruppenverhalten frei. In unmittelbarer Nähe des Parks liegen die traditionellen Onsen-Orte Shibu Onsen und Yudanaka Onsen sowie das Berggebiet von Shiga Kogen, das mit seinen Höhenzügen und Wäldern die weitere Umgebung des Tals prägt.Umgebung mit Onsen-Orten und Bergwald
Jigokudani Yaen Koen besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Jigokudani Yaen Koen liegt im Tal des Yokoyu-Flusses nordöstlich der Onsen-Orte Shibu und Yudanaka in der Gemeinde Yamanouchi in der Präfektur Nagano in Japan. Der Zugang erfolgt über eine Straße ins Tal und einen Fußweg durch den Wald vom Parkplatz bis zur Anlage.
- Das Gelände verlangt einen Fußweg über einen längeren Waldpfad mit Anstiegen und unbefestigten Abschnitten sowie eine Strecke über Stufen und schmale Stege im unmittelbaren Bereich der heißen Quelle.
- In der kalten Jahreszeit liegt Schnee im Tal, und Wege können vereist sein, während in den wärmeren Monaten der Waldhang und die Felswände ohne Schneedecke sichtbar sind.
- Amtssprache ist Japanisch, gezahlt wird in Japanischen Yen. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Jigokudani Yaen Koen auf Social-Media-Plattformen
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Jigokudani Yaen Koen: häufige Fragen
Wo liegt Jigokudani Yaen Koen genau?
Jigokudani Yaen Koen befindet sich im Tal des Yokoyu-Flusses nahe den Onsen-Orten Shibu und Yudanaka in der Gemeinde Yamanouchi in der Präfektur Nagano im Norden Japans.
Was bietet ein Besuch in Jigokudani Yaen Koen?
Ein Besuch ermöglicht die unmittelbare Beobachtung wild lebender japanischer Makaken an einem von Thermalwasser gespeisten Becken in einem steilen Bergtal mit Felswänden und Waldhängen.
Was kennzeichnet Jigokudani Yaen Koen besonders?
Kennzeichnend ist die Kombination aus dem „Höllental“ mit dampfenden Quellen, der Lage im Joshinetsu-Kogen-Nationalpark und der Möglichkeit, Schneeaffen im und am heißen Wasser der Quelle zu sehen.
