Kato Mili auf Mykonos: die weißen Windmühlen über Little Venice
Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 18:51 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Kato Mili bezeichnet die Reihe weißer Windmühlen, die auf einer Anhöhe über dem Hafenviertel Little Venice in der Stadt Mykonos in Griechenland stehen und mit ihren zylinderförmigen Silhouetten das Bild der Insel prägen. Die Anlage geht auf Windmühlen zurück, die überwiegend im 16. Jahrhundert entstanden, als Mykonos unter venezianischem Einfluss stand und Getreidemahlung ein wichtiger Wirtschaftszweig war.
Kato Mili und die Lage über dem Meer
Die Windmühlen von Kato Mili stehen auf einem niedrigen Hügel am südlichen Rand von Mykonos-Stadt, die auf den Kykladen gern Chora genannt wird, zwischen den Vierteln Alefkandra und Neochori und direkt oberhalb des Uferstreifens von Little Venice. Von diesem Hügel aus blicken die weiß getünchten Türme auf das Wasser der Ägäis und die dicht stehenden Häuser entlang der kleinen Bucht, sodass die Windmühlen als markante Linie über dem Hafenrand erscheinen.Die Lage zwischen Alefkandra und Neochori Durch die exponierte Position auf der Anhöhe sind die Mühlen von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar und bilden eine klare Blickachse zwischen dem Stadtkern und dem offenen Meer.
Die Gruppe von Kato Mili umfasst heute eine Reihe erhaltener Windmühlen, die entlang des Kamms der Anhöhe stehen und parallel zur Wasserlinie verlaufen. Der Hügel selbst steigt sanft aus dem Gebiet von Alefkandra an, sodass der kurze Fußweg von den Uferhäusern hinauf zu den Mühlen einen Perspektivwechsel vom Niveau der Gassen hin zum Panorama über den Hafen und die Bucht schafft.Die niedrige Erhebung über Little Venice Zwischen den Mühlen bleibt der Blick frei, und der Standort macht deutlich, dass die Windmühlen einst so platziert wurden, dass sie die kräftigen Winde der Kykladen nutzen konnten.
Bauform, Material und historische Funktion
Jede Windmühle von Kato Mili ist als kompakter Turm ausgeführt, dessen Mauern weiß verputzt sind und auf einem kreisförmigen Grundriss stehen, darüber sitzt ein konisches Dach, das ursprünglich mit einfachen Materialien gedeckt war. Von der Dachkante gehen lange Holzarme aus, die früher die Segeltücher trugen, mit denen der Wind eingefangen wurde, auch wenn an vielen Mühlen heute keine vollständigen Segel mehr vorhanden sind.Die zylinderförmigen weiß getünchten Türme Die Bauweise mit massivem Mauerwerk und schlichtem Dach folgt den typischen Windmühlenformen der Ägäis, bei denen die Technik zum Mahlen im Inneren des Turms untergebracht ist.
Der Ursprung der Windmühlen liegt in einer Phase, in der venezianische Händler und Grundbesitzer die Insel nutzten, um Getreide zu mahlen, das sowohl für die lokale Versorgung als auch für die Schifffahrt in der Region wichtig war. Ein Teil der Mühlen wird dem 16. Jahrhundert zugeordnet, und schriftliche Hinweise nennen Kato Mili als einen der produktiven Mühlenkomplexe der Insel, der über mehrere Jahrhunderte hinweg zur Herstellung von Mehl und haltbaren Backwaren beitrug.Die Einordnung in das 16. Jahrhundert Die Anlage stand in Verbindung mit Handelsschiffen, die in Alefkandra anlegten und Proviant aufnahmen, und die Windmühlen wurden für die Mahlung von Getreide genutzt, das unter anderem zu Zwieback verarbeitet wurde.
Die Windmühlen im Inselgefüge von Mykonos
Kato Mili ist Teil eines größeren Netzes von Windmühlen auf der Insel Mykonos, von denen ein Teil bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Betrieb blieb. Auf der Insel sind heute mehrere Mühlen erhalten, die an verschiedenen Punkten stehen, wobei die Gruppe von Kato Mili am Stadtrand von Chora die konzentrierteste und bekannteste Anordnung bildet.Die verteilten Windmühlen auf Mykonos Während einst deutlich mehr Windmühlen existierten, stellen die erhaltenen Türme auf diesem Hügel heute eine sichtbare Erinnerung an die frühere Wirtschaftsstruktur der Insel dar.
Die Nähe zu Little Venice, einem Viertel direkt am Wasser mit dicht an den Kai gebauten Häusern, macht die Windmühlen zudem zu einem räumlichen Gegenüber der Küstenbebauung, deren flache Dächer und Balkone vom Hügel aus überblickt werden können. Die Linie der Mühlen schließt den Blick nach Süden ab, während in Richtung Norden die Häuser von Chora und weitere Teile der Insellandschaft sichtbar werden.Die Stellung der Windmühlen zwischen Stadt und Meer Mit dieser Lage ist Kato Mili zu einem festen Bild geworden, das die Perspektive über Hafen, Viertel und Ägäis verbindet.
Kato Mili besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Kato Mili liegt am südlichen Rand von Mykonos-Stadt auf der Insel Mykonos in Griechenland, oberhalb des Küstenviertels Little Venice und in der Nähe der Bereiche Alefkandra und Neochori.
- Der Zugang zu den Windmühlen erfolgt zu Fuß über einen kurzen, ansteigenden Weg von den Ufergassen hinauf zur Anhöhe, wobei der Untergrund hauptsächlich aus befestigten Wegen und Treppen besteht.
- In unmittelbarer Umgebung von Kato Mili liegen die engen Gassen der Altstadt von Chora sowie der Küstenstreifen von Little Venice, sodass sich der Besuch der Windmühlen gut mit einem Rundgang durch diese Viertel verbinden lässt.
- Amtssprache ist Griechisch, gezahlt wird in Euro. Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Kato Mili auf Social-Media-Plattformen
Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Kato Mili.
Kato Mili: häufige Fragen
Wo liegt Kato Mili genau auf Mykonos?
Kato Mili liegt auf einer kleinen Anhöhe am südlichen Rand von Mykonos-Stadt, zwischen den Stadtbereichen Alefkandra und Neochori und unmittelbar oberhalb des Viertels Little Venice.
Was bietet ein Besuch der Windmühlen von Kato Mili?
Ein Besuch führt zu einer Reihe historischer Windmühlen mit weiß verputzten Türmen und Holzarmen auf einem Hügel, von dem aus sich der Blick über den Hafen, die Häuser von Little Venice und die Ägäis öffnet.
Was kennzeichnet Kato Mili im Vergleich zu anderen Orten der Insel?
Kennzeichnend ist die konzentrierte Gruppe zylinderförmiger Windmühlentürme an einem einzigen Hügelrand direkt über dem Hafenviertel, während andere Mühlen der Insel verteilt stehen und keinen so geschlossenen Eindruck erzeugen.
