Kleine Meerjungfrau Kopenhagen: Warum Den Lille Havfrue berĂŒhrt
14.06.2026 - 17:34:23 | ad-hoc-news.deWer in Kopenhagen am Wasser entlangspaziert, merkt oft zuerst die Menschenmenge â und erst dann die Statue selbst: die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen, lokal Den Lille Havfrue (âdie kleine Meerjungfrauâ) genannt. Sie sitzt still auf einem Granitfelsen, den Blick in den Hafen gerichtet, kaum lebensgroĂ und doch eines der bekanntesten Wahrzeichen Nordeuropas.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen: Das ikonische Wahrzeichen von Kopenhagen
Die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen ist fĂŒr die dĂ€nische Hauptstadt, was das Brandenburger Tor fĂŒr Berlin ist: ein Bildmotiv, das auf Postkarten, Souvenirs und in sozialen Medien allgegenwĂ€rtig ist. Sie steht am Ufer der UferstraĂe Langelinie im Hafen von Kopenhagen und begrĂŒĂt gewissermaĂen die Schiffe und GĂ€ste, die in die Stadt einfahren.
Besonders fĂŒr Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist sie ein faszinierender Kontrast: Anders als viele Monumente in Europa ist sie nicht monumental, nicht hoch auf einem Sockel, nicht aus ĂŒberwĂ€ltigendem Prunk geschaffen. Stattdessen wirkt Den Lille Havfrue zurĂŒckhaltend, fast verletzlich â ein bronzenes MĂ€dchen mit Fischschwanz, das eher zum Innehalten als zum Staunen im klassischen Sinne einlĂ€dt.
Der ReisefĂŒhrer âMarco Polo Kopenhagenâ beschreibt die Statue als âeigentlich zu klein fĂŒr ihren Rufâ und weist gleichzeitig darauf hin, dass genau diese Diskrepanz zwischen Erwartung und RealitĂ€t Teil ihrer Faszination ist. Ăhnlich betonen auch Reisemagazine wie GEO und National Geographic Deutschland, dass die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen mehr Symbolfigur und ErzĂ€hlanlass als monumentales Kunstwerk ist.
Die AtmosphĂ€re vor Ort ist geprĂ€gt vom Wechselspiel aus Meer, vorbeiziehenden FĂ€hren, Kreuzfahrtschiffen und der oft frischen Brise, die vom Ăresund herĂŒberweht. Im Sommer drĂ€ngen sich Reisegruppen am Ufer, wĂ€hrend im Herbst und Winter ein ruhigerer, melancholischer Blick auf die Figur möglich ist â passend zur tragischen MĂ€rchenvorlage.
Geschichte und Bedeutung von Den Lille Havfrue
Die Geschichte von Den Lille Havfrue ist eng mit dem berĂŒhmten dĂ€nischen Dichter Hans Christian Andersen verbunden. Sein MĂ€rchen âDen lille Havfrueâ erschien im 19. Jahrhundert und erzĂ€hlt von einer Meerjungfrau, die sich in einen menschlichen Prinzen verliebt, ihre Stimme opfert und am Ende selbst nicht das ersehnte GlĂŒck findet. Statt eines klassischen Happy Ends steht am Ende das Motiv des Verzichts und der Sehnsucht â eine Geschichte, die sich deutlich von vielen spĂ€ter populĂ€ren, weichgespĂŒlten MĂ€rchenfassungen unterscheidet.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Kopenhagen der Wunsch laut, dieser literarischen Figur ein Denkmal zu setzen. In mehreren dĂ€nischen Medien, darunter die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt DR und die Zeitung âPolitikenâ, wird berichtet, dass der dĂ€nische Brauereibesitzer Carl Jacobsen, Sohn des GrĂŒnders der Carlsberg-Brauerei, entscheidend war: Er stiftete die Statue als Geschenk an die Stadt Kopenhagen. Die Stadt nahm diese Schenkung an, und Den Lille Havfrue wurde in den folgenden Jahren zu einem zentralen Symbol der Stadt.
Die offizielle Tourismusorganisation der Stadt, VisitCopenhagen, ordnet die Statue bis heute als das wohl bekannteste Wahrzeichen Kopenhagens ein. Sie verweist dabei nicht nur auf Andersens MĂ€rchen, sondern auch auf den dĂ€nischen Selbstentwurf als maritimes, nach auĂen gewandtes Land, in dem Literatur, Design und ein gewisser Sinn fĂŒr Melancholie zusammenspielen.
Zusammen mit anderen Symbolen â etwa den bunten GiebelhĂ€usern von Nyhavn oder dem VergnĂŒgungspark Tivoli â steht die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen fĂŒr ein Bild der Stadt, das Tradition und Moderne verbindet. WĂ€hrend das MĂ€rchen aus der Zeit stammt, als Deutschland noch aus vielen Einzelstaaten bestand, spiegelt die Statue eine dĂ€nische Moderne, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Kunst, Industrie und StĂ€dtebau sichtbar wurde.
FĂŒr deutsche Besucherinnen und Besucher ist sie zudem eine BrĂŒcke in die eigene Kindheit: MĂ€rchen von Hans Christian Andersen sind im deutschen Sprachraum tief verankert und werden bis heute in KinderbĂŒchern und SchullektĂŒren aufgegriffen. Die Statue macht dieses abstrakte Literaturwissen greifbar â ein literarischer Stoff, der plötzlich als Skulptur im Hafen sitzt.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Gestaltet wurde die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen vom Bildhauer Edvard Eriksen. Er schuf die Figur aus Bronze, die auf einem Granitfelsen unmittelbar im Wasser sitzt. Die Statue ist nur knapp ĂŒber 1 m hoch (verschiedene seriöse Quellen nennen einen Bereich um etwa 1,20 m, ohne sich exakt zu einigen), und wiegt deutlich weniger als groĂe Monumentalskulpturen, was ihren filigranen Eindruck unterstreicht. Die offizielle Tourismusinformation von Wonderful Copenhagen und mehrere kulturhistorische BeitrĂ€ge in dĂ€nischen Zeitungen beschreiben ihre Dimensionen ĂŒbereinstimmend als âklein, beinahe zierlichâ.
Ein oft erzĂ€hltes Detail, das sowohl in seriösen ReisefĂŒhrern als auch in BeitrĂ€gen von dĂ€nischen Museen erwĂ€hnt wird: FĂŒr den Körper der Meerjungfrau stand angeblich eine BalletttĂ€nzerin des Königlichen Theaters Modell, wĂ€hrend das Gesicht an die Ehefrau des Bildhauers erinnert. Diese doppelte Inspiration verlieh der Statue eine Mischung aus idealisierter Anmut und persönlicher Note.
Stilistisch ordnen Kunsthistoriker die Statue dem frĂŒhen 20. Jahrhundert und einer eher naturalistischen, aber zugleich lyrischen Formensprache zu. Sie ist kein Monument des Klassizismus und auch kein heroisches Nationaldenkmal, wie man es aus vielen europĂ€ischen HauptstĂ€dten kennt. Vielmehr greift Edvard Eriksen die stille, introvertierte Stimmung der literarischen Vorlage auf: Der Blick der Meerjungfrau wirkt nach innen gerichtet, fast trĂ€umerisch, und der Körper ist nicht in einer dramatischen Pose, sondern in einem entspannten, sitzenden Moment eingefangen.
Bronze als Material fĂŒhrt dazu, dass die Statue im Laufe der Jahrzehnte eine typische Patina entwickelt hat: grĂŒnliche VerfĂ€rbungen, die durch Wind, Wetter und salzhaltige Luft entstehen. Restaurierungen und Reinigungen werden immer wieder vorgenommen, wenn es durch WitterungseinflĂŒsse oder Vandalismus nötig wird. Die Stadtverwaltung von Kopenhagen und die zustĂ€ndige Kulturverwaltung achten darauf, dass der Charakter der Statue erhalten bleibt.
Ein weiterer Aspekt, den Reisemedien immer wieder hervorheben, sind die zahlreichen BeschĂ€digungen, die Den Lille Havfrue im Laufe der Zeit erlitten hat. Mehrfach wurde der Kopf der Statue abgeschlagen, Teile wurden gestohlen oder die Figur mit Farbe beschmiert. Internationale Agenturen wie Reuters und AFP sowie dĂ€nische Medien haben regelmĂ€Ăig ĂŒber solche VorfĂ€lle berichtet. Die Stadt Kopenhagen hat die Statue jedes Mal restaurieren lassen, um sie fĂŒr die Ăffentlichkeit zugĂ€nglich zu halten. Die wiederholten Attacken haben paradoxerweise ihre Bekanntheit weiter erhöht und sie zu einem Symbol fĂŒr Verletzlichkeit gemacht.
Heute ist die Statue videoĂŒberwacht und bei groĂen Menschenansammlungen auch durch verstĂ€rkte PrĂ€senz von Sicherheitsdiensten geschĂŒtzt. Dennoch bleibt der Zugang sehr niedrigschwellig: Man steht direkt am Ufer, ohne groĂe Barrieren oder hohen Sockel â ein bewusster Kontrast zu vielen anderen GroĂstadt-Monumenten.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise vor Ort: Die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen steht an der Uferpromenade Langelinie, nordöstlich der historischen Altstadt. Vom Bahnhof KĂžbenhavn H oder vom Rathausplatz aus ist sie mit Bus, Metro und einem kurzen FuĂweg zu erreichen. Viele Besucherinnen und Besucher kombinieren Den Lille Havfrue mit einem Spaziergang entlang des Hafens, vorbei an der Festung Kastellet und modernen GebĂ€uden wie der Oper.
- Anreise aus Deutschland: Kopenhagen ist von deutschen FlughĂ€fen wie Frankfurt, MĂŒnchen, Berlin oder Hamburg in der Regel in rund 1,5â2 Stunden Flugzeit erreichbar, abhĂ€ngig von Verbindung und Wetter. Mehrere groĂe Airlines sowie Low-Cost-Carrier verbinden deutsche StĂ€dte mit dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup. DarĂŒber hinaus ist die Stadt mit FernzĂŒgen erreichbar, etwa ĂŒber Hamburg und die Fehmarnbelt-Route beziehungsweise via Flensburg und JĂŒtland; die konkreten Verbindungen variieren und sollten bei der Deutschen Bahn geprĂŒft werden. Mit dem Auto gelangt man ĂŒber Autobahnen in Norddeutschland, die dĂ€nische Grenze und weiter Richtung Kopenhagen; in DĂ€nemark gibt es streckenweise MautgebĂŒhren, insbesondere fĂŒr BrĂŒcken.
- Zeitzone: DĂ€nemark liegt wie Deutschland in der MitteleuropĂ€ischen Zeit (MEZ) bzw. in der MitteleuropĂ€ischen Sommerzeit (MESZ). Es gibt also keine Zeitverschiebung fĂŒr Reisende aus der DACH-Region, was die Planung von An- und Abreise sowie TagesausflĂŒgen erleichtert.
- Ăffnungszeiten: Da die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen im Freien steht, ist sie grundsĂ€tzlich zu jeder Tages- und Nachtzeit zugĂ€nglich. Es handelt sich nicht um ein Museum mit festen Ăffnungszeiten, sondern um ein frei zugĂ€ngliches Denkmal am Hafen. Dennoch können Absperrungen oder temporĂ€re EinschrĂ€nkungen etwa bei besonderen Veranstaltungen oder Bauarbeiten vorkommen. Ăffnungszeiten und eventuelle Sperrungen können variieren â im Zweifel lohnt der Blick auf die offiziellen Informationen von VisitCopenhagen oder der Stadt Kopenhagen.
- Eintritt: Der Zugang zur Statue ist kostenfrei. Es wird kein Ticket benötigt, und es gibt keine offiziellen KassenhĂ€uschen. Kommerzielle FĂŒhrungen, Stadtrundfahrten oder Bootstouren, die einen Blick auf Den Lille Havfrue bieten, sind kostenpflichtig und werden von unterschiedlichen Anbietern organisiert. Preise sollten direkt bei den jeweiligen Anbietern geprĂŒft werden.
- Beste Reisezeit und Tageszeit: FĂŒr Kopenhagen allgemein empfehlen viele ReisefĂŒhrer die Monate von spĂ€ten FrĂŒhling bis frĂŒhen Herbst, grob von Mai bis September, da dann die Temperaturen milder sind und die Tage deutlich lĂ€nger. Die Sommermonate bringen allerdings auch den gröĂten Besucherandrang mit sich. Wer die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen eher in Ruhe erleben möchte, sollte möglichst frĂŒh am Morgen oder spĂ€ter am Abend kommen, wenn die groĂen Reisegruppen noch nicht oder nicht mehr vor Ort sind. In der DĂ€mmerung oder bei tiefstehender Sonne wirkt die Bronze in besonderer Lichtstimmung.
- Sprache und VerstĂ€ndigung: Amtssprache in DĂ€nemark ist DĂ€nisch. In Kopenhagen sprechen jedoch sehr viele Menschen gut Englisch, und gerade im touristischen Bereich ist Englisch praktisch allgegenwĂ€rtig. Deutsch wird in geringerem Umfang verstanden, gelegentlich von Personen, die im Tourismus oder im Handel arbeiten, aber man sollte nicht davon ausgehen. FĂŒr Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, grundlegende englische Redewendungen parat zu haben; einzelne dĂ€nische Begriffe wie âtakâ (Danke) werden geschĂ€tzt, sind aber nicht zwingend notwendig.
- Zahlungsmittel und Trinkgeld: In DĂ€nemark zahlt man mit der DĂ€nischen Krone, abgekĂŒrzt DKK. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist es ĂŒblich, dass Preise sowohl in DKK als auch â zur groben Orientierung â in Euro umgerechnet werden, etwa in BroschĂŒren oder auf Webseiten. GrundsĂ€tzlich sollte man davon ausgehen, dass Kartenzahlung weit verbreitet ist: Kreditkarten (z. B. Visa, Mastercard) und Debitkarten werden in Kopenhagen fast ĂŒberall akzeptiert, hĂ€ufig auch Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay oder Google Pay. Reine deutsche Girokarten (ehemalige EC-Karten ohne internationale Co-Badge) können EinschrĂ€nkungen haben; eine gĂ€ngige Kredit- oder Debitkarte ist empfehlenswert. Trinkgeld ist in DĂ€nemark weniger ausgeprĂ€gt als in Deutschland, da Service in der Regel im Preis enthalten ist. Wer zufrieden ist, kann im Restaurant den Betrag leicht aufrunden oder ein kleines Extra von vielleicht 5â10 % geben, es besteht aber keine starre Pflicht.
- Kleidung und Wetter: Am Hafen von Kopenhagen weht hĂ€ufig Wind, und das Wetter kann schnell umschlagen. Besonders zwischen Herbst und FrĂŒhling ist es ratsam, eine wind- und regenfeste Jacke mitzunehmen und sich in Schichten zu kleiden. Selbst im Sommer kann es abends frisch werden; ein Pullover oder eine leichte Jacke im GepĂ€ck ist sinnvoll. FĂŒr den kurzen Weg ĂŒber Steine und unebenes UfergelĂ€nde nahe der Statue sind feste Schuhe von Vorteil.
- Fotografieren: Fotos der Kleinen Meerjungfrau Kopenhagen sind ausdrĂŒcklich erwĂŒnscht â die meisten Besucher kommen gerade deswegen. Es gibt keine offizielle BeschrĂ€nkung fĂŒr private Aufnahmen. DrohnenflĂŒge und kommerzielle Foto- oder Videoproduktionen unterliegen in DĂ€nemark jedoch eigenen Regelungen und mĂŒssen im Zweifel mit den zustĂ€ndigen Behörden abgeklĂ€rt werden. Wer Menschen im Vordergrund fotografiert, sollte â wie ĂŒberall â Persönlichkeitsrechte beachten.
- Sicherheit und Verhalten: Der Bereich um Den Lille Havfrue ist in der Regel sicher und gut besucht. Wie an allen touristisch stark frequentierten Orten empfiehlt sich dennoch Aufmerksamkeit fĂŒr WertgegenstĂ€nde. Die Stadt Kopenhagen weist auĂerdem darauf hin, dass man nicht auf die Steine bis direkt an die Statue klettern sollte, da Sturzgefahr besteht. Ein respektvoller Abstand schĂŒtzt sowohl die Besucherinnen und Besucher als auch die Skulptur.
- Einreisebestimmungen: DĂ€nemark gehört zum Schengen-Raum und ist aus Deutschland grundsĂ€tzlich unkompliziert zu bereisen. Deutsche StaatsbĂŒrger sollten dennoch die aktuellen Einreisebestimmungen und Hinweise zur Sicherheitslage beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen, da sich Vorschriften â etwa zu Ausweisdokumenten oder Gesundheitsanforderungen â Ă€ndern können.
- Gesundheit und Versicherung: FĂŒr Reisen nach DĂ€nemark können deutsche gesetzlich Versicherte ihre EuropĂ€ische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise die auf der Gesundheitskarte integrierte Funktion nutzen, um medizinische Basisleistungen in Anspruch zu nehmen. Trotzdem empfehlen viele VerbraucherschĂŒtzer und Reisemedien eine zusĂ€tzliche Auslandsreisekrankenversicherung, insbesondere fĂŒr RĂŒcktransport oder Leistungen, die ĂŒber das Notwendige hinausgehen.
Warum Den Lille Havfrue auf jede Kopenhagen-Reise gehört
Wer sich vor der Reise Bilder anschaut, könnte meinen, die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen sei nur eine kleine Figur â fast unscheinbar am Rand des Hafens. In vielen Reiseberichten wird offen darauf hingewiesen, dass die Statue eher klein ausfĂ€llt und der Eindruck vor Ort andere Erwartungen weckt. Doch genau darin liegt ihre QualitĂ€t: Den Lille Havfrue ist kein Spektakel, sondern ein ruhiger Moment im Stadtraum.
Aus deutscher Perspektive bietet sie eine seltene Verbindung aus Literatur, Stadtgeschichte und maritimer AtmosphĂ€re. Man steht an einem der nördlichsten gröĂeren Kulturzentren Europas, blickt auf das Wasser zwischen DĂ€nemark und Schweden und hat gleichzeitig die MĂ€rchenwelt Hans Christian Andersens im Hinterkopf. Dieser Dreiklang aus Ort, Geschichte und ErzĂ€hlung macht die Statue zu einem Fixpunkt vieler Kopenhagen-Reisen.
Hinzu kommt die Lage in einem Viertel, das sich besonders gut fĂŒr einen Spaziergang eignet. In der NĂ€he liegen die sternförmige Festungsanlage Kastellet, die moderne Oper von Kopenhagen auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Hafens, der Gefion-Brunnen und die Kirche St. Albanâs. Wer von der Innenstadt zur Meerjungfrau lĂ€uft, erlebt auf vergleichsweise kurzer Strecke eine Mischung aus historischem MilitĂ€rbau, klassischen Parkanlagen, reprĂ€sentativen WohnhĂ€usern und moderner Architektur. FĂŒr Reisende aus Deutschland, die oft kompakte Stadterlebnisse schĂ€tzen, ist dies eine attraktive Konstellation.
Auch kulturell ist die Statue lĂ€ngst ĂŒber ihren lokalen Kontext hinausgewachsen. Medien in aller Welt greifen das Bild der Meerjungfrau auf, wenn es um Kopenhagen, DĂ€nemark oder Skandinavien als Reiseziel geht. Internationale Nachrichtenagenturen berichten nicht nur, wenn es zu Vandalismus oder besonderen Aktionen kommt, sondern nutzen das Motiv regelmĂ€Ăig als visuelles Symbol fĂŒr das Land. In diesem Sinne ist Den Lille Havfrue zu einem kulturellen Markenzeichen geworden.
FĂŒr viele Reisende ist der Besuch zudem ein emotionales Ritual: Familien mit Kindern, die das MĂ€rchen kennen; Paare, die einen gemeinsamen Moment am Wasser suchen; allein Reisende, die auf einer Bank in der NĂ€he sitzen und dem Treiben zusehen. An kaum einem anderen Ort in Kopenhagen lĂ€sst sich so deutlich beobachten, wie unterschiedlich Menschen auf dasselbe Wahrzeichen reagieren â vom schnellen Foto bis zum langen, nachdenklichen Blick aufs Wasser.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
In den sozialen Medien ist die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen ein Dauertrend. Sie taucht immer wieder in Reise-Reels, Fotostrecken und Kurzvideos auf, oft kombiniert mit Impressionen aus Nyhavn, dem Tivoli oder dem alternativen Stadtteil Christiania. Viele Nutzerinnen und Nutzer kommentieren die Diskrepanz zwischen der weltweiten Bekanntheit der Statue und ihrer tatsĂ€chlichen GröĂe â hĂ€ufig mit einem Augenzwinkern, aber meist mit Sympathie.
Kleine Meerjungfrau Kopenhagen â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HĂ€ufige Fragen zu Kleine Meerjungfrau Kopenhagen
Wo genau befindet sich die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen?
Die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen steht an der Uferpromenade Langelinie im Hafen von Kopenhagen, nördlich der Innenstadt. Vom Zentrum aus ist sie zu FuĂ, mit dem Bus oder per Hafenrundfahrt erreichbar. Viele Besucherinnen und Besucher kombinieren den Abstecher mit einem Spaziergang zur Festungsanlage Kastellet und dem Gefion-Brunnen.
Warum ist Den Lille Havfrue so berĂŒhmt?
Die Statue ist berĂŒhmt, weil sie auf dem international bekannten MĂ€rchen von Hans Christian Andersen basiert und von der Stadt Kopenhagen als Symbolfigur inszeniert wurde. AuĂerdem ist sie seit Jahrzehnten ein wiederkehrendes Motiv in Medienberichten und ReisefĂŒhrern weltweit, was ihre Bekanntheit erheblich gesteigert hat. Ihre vergleichsweise kleine GröĂe sorgt zusĂ€tzlich fĂŒr GesprĂ€chsstoff und macht sie zu einem âikonischen Understatementâ unter den GroĂstadt-Wahrzeichen.
Muss man Eintritt zahlen, um die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen zu sehen?
Nein, der Besuch der Statue ist kostenlos. Den Lille Havfrue steht frei zugĂ€nglich am Hafen, es gibt keinen Eintritt und keine Ticketkontrolle. Kosten entstehen nur, wenn man eine gefĂŒhrte Tour oder eine Bootsfahrt bucht, bei der die Meerjungfrau eine von mehreren Stationen ist.
Wann ist die beste Zeit, die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen zu besuchen?
Die Statue ist ganzjĂ€hrig zugĂ€nglich, da sie im Freien steht. FĂŒr mildes Wetter bietet sich die Zeit von spĂ€ten FrĂŒhling bis frĂŒhen Herbst an, insbesondere die Monate Juni bis September. Wer weniger Trubel möchte, sollte frĂŒh am Morgen oder spĂ€ter am Abend kommen, wenn die meisten Reisegruppen noch unterwegs oder bereits wieder in der Stadt sind.
Lohnt sich der Besuch fĂŒr Reisende aus Deutschland wirklich?
Ja, insbesondere als Teil eines Stadtspaziergangs am Hafen. Die Kleine Meerjungfrau Kopenhagen ist mehr als nur ein Fotomotiv: Sie verbindet das Werk von Hans Christian Andersen mit der maritimen IdentitĂ€t Kopenhagens und der skandinavischen Kultur. In Kombination mit nahen SehenswĂŒrdigkeiten wie Kastellet, Nyhavn und dem Tivoli bietet sie einen dichten Eindruck von Stadt, Geschichte und AtmosphĂ€re, der sich gut in eine StĂ€dtereise aus Deutschland integrieren lĂ€sst.
Mehr zu Kleine Meerjungfrau Kopenhagen auf AD HOC NEWS
Mehr zu Kleine Meerjungfrau Kopenhagen auf AD HOC NEWS:
Alle BeitrĂ€ge zu âKleine Meerjungfrau Kopenhagen" auf AD HOC NEWS ansehen ?Alle BeitrĂ€ge zu âDen Lille Havfrue" auf AD HOC NEWS ansehen ?
