Matobo Hills, Bulawayo

Matobo Hills: Granitlandschaft mit Felsbildern und Heiligtümern

Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 18:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Matobo Hills südlich von Bulawayo in Simbabwe verbindet uralte Granitfelsen, Felsbilder und lebendige Kultstätten zu einer eindrucksvollen Kulturlandschaft.

Makroaufnahme eines Materialdetails am Wahrzeichen Matobo-Hugel, Bulawayo Simbabwe
Extreme Makroaufnahme eines Materialdetails am Wahrzeichen Matobo-Hugel in Bulawayo Simbabwe, taktile Struktur und weiches Seitenlicht, Illustration mit AI erstellt.

Matobo Hills südlich von Bulawayo in Simbabwe ist eine weit ausgedehnte Granitlandschaft, in der abgerundete Felskuppen, uralte Felsbilder und heutige Kultstätten auf engem Raum zusammenkommen. Die Hügel sind als Kulturlandschaft im 19. Jahrhundert und früher entstanden und wurden 2003 als UNESCO-Welterbe anerkannt, weil sie Geologie, lange Menschheitsgeschichte und religiöse Tradition in einem zusammenhängenden Gebiet verbinden.

Matobo Hills als UNESCO-Kulturlandschaft

Die Matobo Hills liegen in der Provinz Matabeleland South und erstrecken sich über ein Gebiet von mehr als 2.000 Quadratkilometern südlich von Bulawayo, das vollständig von einem weiteren Schutzgürtel umgeben ist.Die Matobo Hills liegen südlich von Bulawayo Innerhalb dieses Gebietes bilden die Hügel eine Kulturlandschaft, in der natürliche Formen und menschliche Spuren über viele Jahrtausende miteinander verflochten sind.Die Hügel sind als Kulturlandschaft ausgewiesen

Die UNESCO führte die Matobo Hills 2003 als Welt­erbe und ordnete sie den kulturellen Kriterien (iii), (v) und (vi) zu, weil die Hügel eine hohe Dichte an Felsbildern, eine lange Interaktion zwischen Gemeinschaften und Landschaft sowie die Bedeutung des Mwari-Glaubens im Süden Afrikas zeigen.Die UNESCO führt die Matobo Hills als Welt­erbe In dieser Einstufung erscheinen die Hügel sowohl als Archiv der frühen Menschheitsgeschichte als auch als Ort, an dem religiöse Praktiken und kulturelle Identität mit bestimmten Felsen und Höhenzügen verbunden sind.Die Kriterien (iii), (v) und (vi) beziehen sich auf Felsbilder und religiöse Traditionen

Granitfelsen, Balancing Rocks und Felsbilder

Die Matobo Hills liegen auf einem Granitschild, der große Teile von Simbabwe prägt, und bilden eine Landschaft aus Kuppen und Blöcken, die wie geschichtete Felsgruppen über Tälern und Senken stehen.Die Hügel bestehen aus markanten Granitformen Zwischen den Felsen liegen geschützte Felsdächer und Überhänge, die sich als natürliche Unterstände eignen und über lange Zeiträume genutzt wurden.

Unter diesen Felsüberhängen finden sich zahlreiche bemalte Flächen, die als Felsbilder überliefert sind und Jagdszenen, Tiere und abstrakte Zeichen zeigen.Die Hügel beherbergen viele Felsbildstationen Orte wie Nswatugi, Bambata, Pomongwe und weitere Felsdächer im Landschaftsschutzgebiet sind besonders bekannt, weil dort die Überlagerung von archäologischen Funden und Bildschichten die Abfolge von Steinzeitgesellschaften und frühen bäuerlichen Gemeinschaften sichtbar macht.Mehrere bemalte Höhlen gehören zu den betreuten Fundstellen

Heilige Stätten und Matobo National Park

Viele Felsen der Matobo Hills sind mit Kultplätzen und Schreinen verbunden, die im Rahmen des Mwari-Glaubens als Orte der Befragung und des Gebets gelten und deren Bedeutung bis in die Eisenzeit zurückverfolgt werden kann.Der Mwari-Glaube ist eng mit den Hügeln verbunden Neben diesen religiösen Stätten liegen historische Grabplätze und Erinnerungsorte, die eine jüngere politische und koloniale Geschichte in die Landschaft eintragen.

Innerhalb der größeren Granitlandschaft bildet Matobo National Park einen Kernbereich, in dem Landschaft, Tierwelt und Felsbilder gemeinsam geschützt werden.Matobo National Park bildet den Kern der Hügel Der Park umfasst Granitkuppen, bewaldete Täler und ausgewählte Felsdächer, während angrenzende Teile der Hills als Kulturlandschaft mit landwirtschaftlicher Nutzung, kleinen Siedlungen und weiteren heiligen Orten fortbestehen.

Matobo Hills besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Matobo Hills liegen südlich von Bulawayo in Matabeleland South; Ausgangspunkt für einen Besuch ist in der Regel die Stadt Bulawayo, von der Straßenverbindungen in Richtung des Landschaftsschutzgebietes und des Matobo National Park führen.
  • Im Gelände der Matobo Hills wechseln felsige Kuppen mit Tälern; Wege zu Felsbildstationen können über unregelmäßigen Felsboden und kurze Anstiege führen, und einige Überhänge sind nur über schmale Pfade erreichbar.
  • Im südlichen Winterhalbjahr können die Nächte in den Hügeln kühl werden, während tagsüber die Sonne auf die Granitflächen trifft; wer Felsdächer und Aussichtspunkte besucht, bewegt sich im Freien und sollte mit wechselnder Witterung rechnen.
  • In der weiteren Umgebung der Matobo Hills liegt Matobo National Park mit seinen Granitkuppen und Tälern sowie weiteren Landschaftsschutzgebieten; die Hügel selbst erstrecken sich über Matabeleland South und grenzen an landwirtschaftliche Flächen.
  • Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in Simbabwe-Dollar; die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit, deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Matobo Hills auf Social-Media-Plattformen

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Matobo Hills: häufige Fragen

Wo liegen die Matobo Hills?

Die Matobo Hills liegen in Matabeleland South in Simbabwe, ungefähr südlich von Bulawayo und bilden dort eine ausgedehnte Granitlandschaft mit Hügeln und Tälern.

Was bietet ein Besuch der Matobo Hills?

Wer die Matobo Hills besucht, findet Granitkuppen, Felsdächer mit prähistorischen Felsbildern, heilige Stätten des Mwari-Glaubens und den Matobo National Park als kern­gebiet mit geschützter Landschaft und Tierwelt.

Was kennzeichnet die Matobo Hills besonders?

Besonders kennzeichnend für die Matobo Hills ist die Verbindung von markanten Granitfelsen, einer der dichtesten Ansammlungen von Felsbildern im südlichen Afrika und der Funktion als Kulturlandschaft, in der religiöse Traditionen und historische Erinnerungsorte bis in die Gegenwart fortbestehen.

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