Medeu in Almaty – Eislaufen auf 1.691 Metern in den Bergen Kasachstans
Veröffentlicht am: 22.08.2026 um 08:56 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Medeu oberhalb von Almaty in Kasachstan ist ein Hochgebirgssportkomplex mit einer Freiluft-Eisbahn, der in einem Gebirgstal der Trans-Ili-Alatau-Berge liegt und Eissport mit Berglandschaft verbindet. Die Anlage trägt den Namen des Kaufmanns Medeu Pusurmanov, der das Tal im 19. Jahrhundert erschließen ließ, und das Stadion liegt auf einer Höhe von 1.691 m über dem Meeresspiegel im Südosten der Stadt.
Medeu: Hochgebirgseisbahn im Tal der Trans-Ili-Alatau-Berge
Das Stadion Medeu ist eine offene Eisfläche in einem Seitental des Flusses Malaja Almatinka auf der südöstlichen Seite von Almaty. Die Anlage liegt im Gebirgskessel des Medeu-Tals auf der Nordflanke des Trans-Ili-Alatau-Gebirges und ist von bewaldeten Hängen und felsigen Gipfeln umgeben, die den Sportkomplex deutlich vom Stadtgebiet trennen.Das Stadion Medeu ist eine offene Eisfläche Die Kombination aus steilen Berghängen, dem Talboden und der künstlich angelegten Sportfläche macht Medeu zu einem markanten Landschaftspunkt in der Umgebung von Almaty.
Die Eisbahn selbst hat eine Fläche von 10.500 m² und entspricht der Größe eines olympischen Eisschnelllaufovals mit zusätzlichen Flächen für andere Eissportarten. Die Eisfläche ist mit einer technischen Anlage für künstliches Eis ausgestattet, bei der Rohrleitungen im Betonuntergrund verlegt sind und ein Kühl- und Bewässerungssystem die gleichmäßige Eisqualität erhält.Die Eisbahn selbst hat eine Fläche von 10.500 m² Zum Stadion gehören Ränge für mehrere tausend Zuschauer, eine ovale Laufbahn, Funktionsgebäude und Zugänge, die sich dem ansteigenden Gelände anpassen.
Von Medeu Pusurmanov bis zur Rekordbahn des 20. Jahrhunderts
Der Name Medeu geht auf den kasachischen Kaufmann Medeu Pusurmanov zurück, der im 19. Jahrhundert in der Region wirkte und das damals abgelegene Tal als Standort für Gutshöfe und Erholungseinrichtungen nutzte.Der Name Medeu geht auf den kasachischen Kaufmann Medeu Pusurmanov zurück In der frühen Sowjetzeit wurde das Medeu-Tal als Standort für ein Hochgebirgssanatorium und für sportliche Aktivitäten erschlossen, bevor die Idee einer großen Eisbahn konkret wurde.
Die erste Eissportanlage im Medeu-Tal wurde 1951 eröffnet und nutzte natürliches Eis, das nur während der kalten Monate zur Verfügung stand. In dieser Phase wurden bereits zahlreiche nationale und internationale Bestleistungen im Eisschnelllauf aufgestellt, weil die Kombination aus Höhenlage und Streckenführung den Sportlerinnen und Sportlern schnelle Zeiten ermöglichte.Die erste Eissportanlage im Medeu-Tal wurde 1951 eröffnet In den Jahren 1969 bis 1972 entstand an gleicher Stelle der heutige Medeu-Sportkomplex mit künstlichem Eisfeld, der am 28. Dezember 1972 in Betrieb ging und damit den Übergang von einer einfachen Natureisfläche zu einem ausgebauten Hochgebirgssportzentrum markierte.
Medeu als Hochgebirgssportkomplex und Ausflugsziel
Als Hochgebirgssportkomplex verbindet Medeu eine große Eisfläche für Eisschnelllauf, Eishockey, Eiskunstlauf und Massenlauf mit Infrastruktur für Training, Wettkämpfe und Freizeitnutzung. Die Anlage war jahrzehntelang Austragungsort internationaler Wettkämpfe und diente als Trainingszentrum für sowjetische und später kasachische Eisschnellläufer, wobei zahlreiche Welt- und Landesrekorde auf der Bahn erzielt wurden.Die Anlage war jahrzehntelang Austragungsort internationaler Wettkämpfe Neben der Eisbahn umfasst das Gelände Tribünen, Funktionsgebäude und Wege, die sich terrassenartig an den Hang anlehnen.
Medeu ist zudem Ausgangspunkt für den weiter oberhalb gelegenen Wintersportort Schymbulak, der über eine Straße und eine Seilbahn mit dem Tal verbunden ist. Die Nähe zwischen Eisschnelllaufstadion und Skigebiet macht den Komplex zu einem Knotenpunkt des Bergsports bei Almaty, an dem Eislaufen, Wandern und Bergpanoramen zusammentreffen.Medeu ist zudem Ausgangspunkt für den weiter oberhalb gelegenen Wintersportort Schymbulak Die Lage im Gebirgstal und die Sicht auf die umliegenden Gipfel prägen den Besuch ebenso wie die sportliche Nutzung der Eisfläche.
Medeu besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Medeu liegt südöstlich des Zentrums von Almaty in einem Gebirgstal des Trans-Ili-Alatau-Gebirges; vom Stadtgebiet führt eine Straße das Tal der Malaja Almatinka hinauf bis zum Sportkomplex.
- Das Stadion liegt auf 1.691 m Höhe, die Wege und Treppen im Bereich der Tribünen sind teils steil und führen über zahlreiche Stufen.
- Von Medeu führen Straßen und Bergbahnen weiter hinauf in Richtung des Skigebiets Schymbulak, sodass sich ein Besuch der Eisbahn gut mit einem Abstecher in höhere Lagen verbinden lässt.
- Amtssprache ist Kasachisch und Russisch, gezahlt wird in Tenge.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Medeu auf Social-Media-Plattformen
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Medeu: häufige Fragen
Wo liegt Medeu genau?
Medeu liegt in einem Gebirgstal südöstlich des Zentrums von Almaty, auf der Nordseite des Trans-Ili-Alatau-Gebirges in Kasachstan.
Was bietet ein Besuch in Medeu?
Ein Besuch in Medeu bietet eine große Freiluft-Eisfläche mit Tribünen inmitten eines Bergtals sowie den Zugang zu Wegen und Verkehrsmitteln in Richtung des Skigebiets Schymbulak.
Was kennzeichnet Medeu besonders?
Medeu ist vor allem durch seine Lage auf 1.691 m Höhe, die große künstliche Eisfläche und seine Rolle als traditionsreicher Hochgebirgssportkomplex für Eisschnelllauf bei Almaty gekennzeichnet.
