Queen Elizabeth National Park: Savannen, Kraterseen und Wildtiere bei Kasese
Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 06:07 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der Queen Elizabeth National Park im Westen Ugandas gehört zu den groĂen klassischen GroĂwildgebieten Ostafrikas und liegt sĂŒdlich der Stadt Kasese in der Region zwischen Lake George und Lake Edward. Der Nationalpark wurde 1952 als Kazinga National Park ausgewiesen und erhielt 1954 seinen heutigen Namen zu Ehren von Queen Elizabeth II, womit er zu den Ă€ltesten Schutzgebieten des Landes zĂ€hlt.Der Nationalpark wurde 1952 als Kazinga National Park ausgewiesen
Landschaft zwischen Albertine Rift und Ruwenzori
Der Queen Elizabeth National Park liegt im westlichen Teil Ugandas innerhalb der sogenannten Western Rift Valley, dem westlichen Arm des ostafrikanischen Grabenbruchs, und umfasst ein Mosaik aus Savannen, Feuchtgebieten und Waldresten.Der Queen Elizabeth National Park liegt im westlichen Teil Ugandas innerhalb der sogenannten Western Rift Valley Das Schutzgebiet erstreckt sich ĂŒber eine FlĂ€che von rund 1.978 Quadratkilometern und bildet damit eine der gröĂten zusammenhĂ€ngenden Savannenlandschaften des Landes.Das Schutzgebiet erstreckt sich ĂŒber eine FlĂ€che von rund 1.978 Quadratkilometern
Zwischen den Ufern von Lake George und Lake Edward liegen wellige GraslĂ€nder, in denen vereinzelt Akazien und andere Baumarten stehen, wĂ€hrend die Ufer der Seen von PapyrusbestĂ€nden und SĂŒmpfen gesĂ€umt sind.Zwischen den Ufern von Lake George und Lake Edward liegen wellige GraslĂ€nder In die Savanne sind die sogenannten Explosionkrater eingelassen, Ăberreste vulkanischer AktivitĂ€t, die sich heute als mit Gras bewachsene Mulden, Seen oder steilrandige Kessel prĂ€sentieren und dem Parkprofil seine charakteristische Kraterlandschaft geben.In die Savanne sind die sogenannten Explosionkrater eingelassen
Seen, Kazinga-Kanal und Kraterketten
Ein prĂ€gendes Element des Queen Elizabeth National Park ist die Verbindung von Lake George und Lake Edward durch den Kazinga-Kanal, einen natĂŒrlichen Wasserweg, der sich quer durch die Savanne zieht und einen konzentrierten Lebensraum fĂŒr Flusspferde, Krokodile und Wasservögel bildet.Ein prĂ€gendes Element des Queen Elizabeth National Park ist die Verbindung von Lake George und Lake Edward durch den Kazinga-Kanal Entlang des Kanals liegen flache Uferzonen, an denen sich Tiere zum Trinken sammeln, wĂ€hrend auf den angrenzenden Terrassen die Savannenvegetation beginnt.
Nordöstlich von Lake Edward und sĂŒdlich von Lake George ziehen sich Kraterketten durch das Schutzgebiet, darunter die Katwe-Kraterlandschaft, deren höchste Punkte ĂŒber 1.300 Meter ĂŒber dem Meeresspiegel erreichen und einen Blick ĂŒber Grasland und Seen erlauben.Die Katwe-Kraterlandschaft erreicht ĂŒber 1.300 Meter ĂŒber dem Meeresspiegel Zwischen den Kratern liegen kleinere Salzseen und weite Ebenen, die im Wechsel mit Buschland und offenen FlĂ€chen liegen und den landschaftlichen Eindruck des Parks prĂ€gen.Zwischen den Kratern liegen kleinere Salzseen und weite Ebenen
Tierwelt von Savanne, Wald und Wasser
Die Tierwelt des Queen Elizabeth National Park umfasst eine groĂe Zahl an GroĂsĂ€ugern, darunter Löwen, Leoparden, Elefanten, Flusspferde und BĂŒffel, die in den weiten Savannen und an den GewĂ€ssern zu beobachten sind.Die Tierwelt des Queen Elizabeth National Park umfasst Löwen, Leoparden, Elefanten, Flusspferde und BĂŒffel Hinzu kommen verschiedene Antilopenarten wie Uganda-Kobs, Buschböcke und Topis sowie kleinere Arten wie Warzenschweine und Riesenwaldschweine, die die Savanne, Waldreste und Uferbereiche nutzen.Hinzu kommen verschiedene Antilopenarten wie Uganda-Kobs, Buschböcke und Topis
Der Park ist zudem als Vogelgebiet bedeutend und verzeichnet mehrere hundert Arten, darunter Fischadler, Pelikane, Reiher und Eisvögel an den GewĂ€ssern sowie Savannenvögel wie StelzenlĂ€ufer und Trappen auf den offenen FlĂ€chen.Der Park ist als Vogelgebiet bedeutend und verzeichnet mehrere hundert Arten In Waldrelikten wie der Kyambura-Schlucht und dem Maramagambo-Wald leben Primatenarten, darunter Schimpansen und verschiedene Meerkatzen, die die ĂbergĂ€nge zwischen Wald und Savanne besiedeln.In Waldrelikten wie der Kyambura-Schlucht und dem Maramagambo-Wald leben Primatenarten
Queen Elizabeth National Park besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der Queen Elizabeth National Park liegt sĂŒdlich von Kasese in der westlichen Region Ugandas und ist auf StraĂenwegen erreichbar, die von Kasese zu den verschiedenen ParkzugĂ€ngen fĂŒhren.
- Das GelĂ€nde des Parks umfasst offene Savannenebenen, sanfte HĂ€nge um Explosionkrater und Uferbereiche an Seen und am Kazinga-Kanal, sodass sich Fahrpisten und FuĂwege durch Grasland, Buschzonen und stellenweise steilere KraterhĂ€nge ziehen.
- Im Umfeld des Parks liegen weitere Schutzgebiete wie der Ruwenzori-Gebirgszug und der Kibale-Nationalpark, sodass die Region um Kasese als zusammenhÀngender Landschaftsraum mit Bergmassiven, TÀlern und Savannengebieten wahrnehmbar ist.
- Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in Uganda-Schilling.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Queen Elizabeth National Park: hÀufige Fragen
Wo liegt der Queen Elizabeth National Park genau?
Der Queen Elizabeth National Park liegt im Westen Ugandas sĂŒdlich von Kasese zwischen Lake George und Lake Edward innerhalb des westlichen Arm des ostafrikanischen Grabenbruchs.
Was bietet ein Besuch im Queen Elizabeth National Park?
Ein Besuch im Queen Elizabeth National Park fĂŒhrt durch Savannen, Kraterlandschaften, Seen und den Kazinga-Kanal, in denen GroĂsĂ€uger, zahlreiche Vogelarten und Primaten in unterschiedlichen LebensrĂ€umen zu beobachten sind.
Was kennzeichnet den Queen Elizabeth National Park besonders?
Besonders kennzeichnend fĂŒr den Queen Elizabeth National Park ist die Verbindung aus weiten Savannen, Explosionkratern, Lake George, Lake Edward und dem Kazinga-Kanal, die zusammen einen vielgestaltigen Landschaftsraum mit hoher Tierdichte bilden.
