Royal Botanic Gardens Melbourne: GrĂŒnes Herz von Melbourne entdecken
Veröffentlicht am: 25.06.2026 um 14:17 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSWer aus der geschĂ€ftigen Innenstadt von Melbourne Richtung Yarra River hinunterlĂ€uft, steht plötzlich in einer anderen Welt: In den Royal Botanic Gardens Melbourne, den âKöniglichen Botanischen GĂ€rtenâ, dĂ€mpfen hohe BĂ€ume den VerkehrslĂ€rm, Papageien kreisen ĂŒber spiegelglatten Seen, und der Duft von Eukalyptus mischt sich mit Rosen und heimischen Wildblumen. Hier zeigt Melbourne, warum die Stadt immer wieder als eine der lebenswertesten Metropolen der Welt bezeichnet wird.
Royal Botanic Gardens Melbourne: Das ikonische Wahrzeichen von Melbourne
Die Royal Botanic Gardens Melbourne gehören zu den wichtigsten grĂŒnen Wahrzeichen der Stadt und erstrecken sich sĂŒdlich des Stadtzentrums entlang des Yarra River. Der Garten gilt als einer der bedeutendsten botanischen GĂ€rten Australiens und ist fĂŒr die Einwohner von Melbourne ein ebenso selbstverstĂ€ndlicher Teil ihres Alltags wie fĂŒr Besucherinnen und Besucher ein Höhepunkt jeder Reise.
Die Anlage umfasst Hunderte von Baumarten, eine beeindruckende Sammlung australischer und internationaler Pflanzen, mehrere Seen, RasenflĂ€chen und thematische GĂ€rten. FĂŒr viele ReisefĂŒhrer, darunter das âAustraliaâ-Handbuch von Lonely Planet und das âAustraliaâ-Magazin von National Geographic, zĂ€hlen die Royal Botanic Gardens zu den Attraktionen, die in Melbourne ganz oben auf der Liste stehen. Sie werden hĂ€ufig in einem Atemzug mit ikonischen Orten wie dem Federation Square und der Flinders Street Station genannt und als âMelbournes grĂŒne Lungeâ beschrieben.
Was den Garten fĂŒr ein deutschsprachiges Publikum besonders interessant macht: Er verbindet europĂ€ische Gartenbautradition aus dem 19. Jahrhundert mit einzigartiger australischer Flora. Damit bietet er eine eindrucksvolle EinfĂŒhrung in die Pflanzenwelt des fĂŒnften Kontinents, ohne dass man dafĂŒr weit in die Outback-Regionen reisen muss.
Geschichte und Bedeutung von Royal Botanic Gardens
Die Geschichte der Royal Botanic Gardens Melbourne beginnt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. In diese Zeit fĂ€llt auch die rasante Entwicklung Melbournes als Folge des Goldrausches im Bundesstaat Victoria. WĂ€hrend StĂ€dte wie Berlin oder MĂŒnchen damals noch keine so groĂen kolonialen Pflanzensammlungen unterhielten, entstand in Melbourne der Wunsch, eine reprĂ€sentative Gartenanlage zu schaffen, die Forschung, Bildung und Freizeit miteinander verbindet.
Die ursprĂŒngliche Anlage wurde in den 1840er-Jahren geplant und in den 1850er- und 1860er-Jahren systematisch ausgebaut. Entscheidende PrĂ€gung erhielt der Garten durch den schottischen LandschaftsgĂ€rtner William Guilfoyle, der ab den 1870er-Jahren als Direktor wirkte. Er verwandelte die bis dahin eher nĂŒchterne Pflanzensammlung in eine landschaftlich komponierte Parkanlage mit geschwungenen Wegen, kĂŒnstlich angelegten Seen und malerisch gruppierten BĂ€umen. In der Fachliteratur zu australischer Gartenkunst wird Guilfoyle bis heute als eine SchlĂŒsselfigur genannt, wenn es um die Entwicklung der Royal Botanic Gardens geht.
Die Anlage war von Beginn an ein wissenschaftliches Zentrum: Botaniker erfassten und katalogisierten Pflanzen aus verschiedenen Regionen Australiens und der Welt, tauschten Saatgut mit anderen botanischen GĂ€rten und beteiligten sich an der Erforschung neuer Arten. Gleichzeitig diente der Garten als reprĂ€sentatives AushĂ€ngeschild des damals britisch geprĂ€gten Melbourne â vergleichbar etwa mit der Bedeutung, die der Botanische Garten in Berlin-Dahlem fĂŒr das wilhelminische Berlin hatte.
Heute stehen die Royal Botanic Gardens unter der Verwaltung des Bundesstaates Victoria. Offizielle Institutionen wie âParks Victoriaâ und die Garden-Verwaltung betonen in ihren Veröffentlichungen, dass der Garten nicht nur ein Freizeit- und Erholungsraum, sondern auch ein wichtiger Ort fĂŒr Umweltbildung, Arten- und Klimaschutz ist. Immer wieder werden thematische Programme, FĂŒhrungen und Bildungsangebote angeboten, die Besucherinnen und Besucher an die botanische Vielfalt und die ökologische Bedeutung heimischer Pflanzen heranfĂŒhren.
Eine besondere Rolle spielt zudem die kulturelle Einbettung: In Teilen des Gartens wird die Beziehung der Aborigines zur Natur thematisiert, etwa ĂŒber FĂŒhrungen, die die traditionelle Nutzung einheimischer Pflanzen erklĂ€ren. So wird der Garten auch zu einem Ort, an dem die koloniale Geschichte Australiens und die Perspektive der First Nations behutsam miteinander ins GesprĂ€ch gebracht werden.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Die Royal Botanic Gardens Melbourne sind in erster Linie eine Landschaftsarchitektur-Ikone. Die Wege sind so angelegt, dass immer neue Sichtachsen entstehen: auf WasserflĂ€chen, SolitĂ€rbĂ€ume oder farbige Staudenbeete. Im Gegensatz zu streng geometrischen BarockgĂ€rten, wie man sie etwa von Schlossparks in Deutschland kennt, folgt die Gestaltung eher dem englischen Landschaftsgarten-Stil mit organischen Linien, sanften HĂŒgeln und bewusst inszenierten Ausblicken.
Zu den markantesten Merkmalen der Anlage gehört der groĂe See, der von RasenflĂ€chen und Baumgruppen umgeben ist. Von hier bieten sich oftmals spektakulĂ€re Blicke auf die Skyline von Melbourne â ein Kontrast, der in vielen BildbĂ€nden und Reisemagazinen als typisch fĂŒr die Royal Botanic Gardens hervorgehoben wird. Die Kombination aus glĂ€sernen HochhĂ€usern und uralten Baumriesen ist ein Motiv, das auch in der Bildsprache der offiziellen Tourismusorganisation âVisit Victoriaâ hĂ€ufig verwendet wird.
Mehrere thematische GĂ€rten setzen besondere Schwerpunkte. Ein zentrales Element ist der Bereich mit australischer Flora, in dem Eukalyptus, Akazien, Banksien und andere heimische Arten in groĂer Vielfalt prĂ€sentiert werden. Dieser Teil ist fĂŒr Besucher aus Europa besonders spannend, weil hier Pflanzen zu sehen sind, die man sonst nur aus Bildern oder in kleinen Spezialbeeten europĂ€ischer botanischer GĂ€rten kennt. Der Vergleich mit dem Alpinum im Botanischen Garten von MĂŒnchen-Nymphenburg oder dem Australien-Segment im Botanischen Garten Berlin-Dahlem drĂ€ngt sich an dieser Stelle auf â nur dass in Melbourne die heimische Vegetation im Mittelpunkt steht.
Hinzu kommen exotische Pflanzensammlungen, unter anderem mit tropischen Arten aus Asien, SĂŒdamerika und Afrika. GewĂ€chshĂ€user und spezielle Anlagen fĂŒr empfindliche Pflanzen ergĂ€nzen das FreigelĂ€nde. Einzelne Bereiche widmen sich auch Nutzpflanzen, HeilkrĂ€utern oder Pflanzen, die in indigenen Kulturen eine besondere Rolle spielen.
In der Anlage sind auĂerdem Kunstwerke und Skulpturen verteilt, die den Spaziergang immer wieder unterbrechen und einen zusĂ€tzlichen Ă€sthetischen Akzent setzen. Dazu kommen architektonische Elemente wie Pavillons, Aussichtsplattformen und kleine BrĂŒcken. Besonders beliebt sind die RasenflĂ€chen und Terrassenbereiche, die mit Blick auf den See oder den Yarra River zum Picknick einladen.
Nach Einbruch der Dunkelheit sind Teile des Gartens zu bestimmten AnlĂ€ssen illuminiert, etwa im Rahmen temporĂ€rer Lichtinstallationen oder Kulturveranstaltungen. Solche Events werden hĂ€ufig von der Stadt Melbourne und der offiziellen Gartenverwaltung angekĂŒndigt und unterstreichen den Charakter des Ortes als kulturelle BĂŒhne und nicht nur als klassischer Park.
Royal Botanic Gardens Melbourne besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
FĂŒr Reisende aus Deutschland und der DACH-Region sind die Royal Botanic Gardens Melbourne ein vergleichsweise leicht zugĂ€ngliches Ziel innerhalb der Stadt â und ein idealer Ort, um nach einem Langstreckenflug erst einmal im GrĂŒnen anzukommen.
- Lage und Anreise
Die Royal Botanic Gardens liegen sĂŒdlich des Stadtzentrums von Melbourne, am SĂŒdufer des Yarra River und in Nachbarschaft zur Anzac Avenue und dem Shrine of Remembrance. Vom zentralen GeschĂ€ftsviertel (CBD) aus sind es zu FuĂ je nach Ausgangspunkt rund 1â2 km, also etwa 15â25 Minuten Gehzeit. Alternativ fahren mehrere StraĂenbahnlinien in die NĂ€he des Gartens; auch Busse halten im Umfeld. Taxifahrten oder Fahrdienste wie Uber benötigen vom CBD aus meist weniger als 10 Minuten, abhĂ€ngig vom Verkehr. - Anreise aus Deutschland
DirektflĂŒge von Deutschland nach Melbourne sind selten und wechseln im Laufe der Jahre, weshalb Reisende meist ĂŒber groĂe internationale Drehkreuze wie Singapur, Dubai, Doha oder Hongkong fliegen. Die reine Flugzeit von Frankfurt, MĂŒnchen oder Berlin nach Melbourne liegt in der Regel bei deutlich ĂŒber 20 Stunden, verteilt auf zwei Teilstrecken. Die meisten internationalen FlĂŒge landen am Melbourne Airport (Tullamarine). Von dort fĂ€hrt ein Shuttlebus in rund 30â45 Minuten in die Innenstadt; anschlieĂend geht es zu FuĂ oder per öffentlichem Nahverkehr weiter zu den Royal Botanic Gardens. Da sich Flugverbindungen hĂ€ufig Ă€ndern, sollte die VerfĂŒgbarkeit aktueller Direkt- oder Umsteigeverbindungen stets ĂŒber Fluggesellschaften oder Reiseportale geprĂŒft werden. - Ăffnungszeiten
Die Royal Botanic Gardens sind grundsĂ€tzlich an den meisten Tagen im Jahr tagsĂŒber geöffnet. Die genauen Ăffnungszeiten können je nach Jahreszeit variieren, insbesondere im Sommer und bei Veranstaltungen. Da es immer wieder zu Anpassungen kommen kann, etwa aufgrund von Wetterereignissen, Wartungsarbeiten oder Sonderveranstaltungen, empfiehlt die Verwaltung des Gartens auf ihrer offiziellen Website, die aktuellen Ăffnungszeiten unmittelbar vor dem Besuch zu prĂŒfen. Wer einen Besuch in eine umfangreichere Tagesplanung einbindet, sollte diese FlexibilitĂ€t einkalkulieren. - Eintritt
Der Zugang zu den FreiflĂ€chen der Royal Botanic Gardens Melbourne ist traditionell kostenfrei. FĂŒr einzelne Sonderausstellungen, FĂŒhrungen oder Veranstaltungen können jedoch GebĂŒhren anfallen. Die Höhe der Tickets hĂ€ngt vom jeweiligen Format ab und kann sich im Zeitverlauf Ă€ndern, weshalb offizielle Informationsangebote der Royal Botanic Gardens oder der Tourismusbehörden konsultiert werden sollten. FĂŒr Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, zu berĂŒcksichtigen, dass Preise in Australien in der LandeswĂ€hrung Australischer Dollar (AUD) angegeben werden; eine grobe Umrechnung in Euro ist je nach Tageskurs möglich. Da Wechselkurse schwanken, empfiehlt sich ein Blick in aktuelle WĂ€hrungsrechner vor Ort oder online. - Beste Reisezeit
Melbourne liegt auf der SĂŒdhalbkugel, weshalb die Jahreszeiten zu den in Deutschland ĂŒblichen entgegengesetzt sind. Der Hochsommer fĂ€llt in die Monate Dezember bis Februar, wĂ€hrend der Winter in Australien etwa von Juni bis August reicht. FĂŒr einen Besuch der Royal Botanic Gardens bieten sich besonders der FrĂŒhling (September bis November) und der Herbst (MĂ€rz bis Mai) an. Dann sind die Temperaturen meist angenehm, die Vegetation zeigt sich farbenfroh, und die LichtverhĂ€ltnisse sind ideal fĂŒrs Fotografieren. Im Sommer können hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung auftreten; ein Besuch am frĂŒhen Vormittag oder spĂ€ten Nachmittag ist dann angenehm. Im Winter kann es in Melbourne kĂŒhl und regnerisch werden, doch auch in dieser Zeit haben die GĂ€rten ihren Reiz, wenn Nebelschwaden ĂŒber dem See liegen und das Licht weicher ist als im Hochsommer. - Klima, Zeitverschiebung und Gesundheit
Melbourne liegt in der Zeitzone Australian Eastern Standard Time (AEST). GegenĂŒber MitteleuropĂ€ischer Zeit (MEZ) besteht in der Regel ein Zeitunterschied von rund +8 bis +10 Stunden, abhĂ€ngig davon, ob in Europa beziehungsweise im australischen Bundesstaat Victoria gerade Sommerzeit gilt. Wer aus Deutschland anreist, sollte diesen Jetlag-Effekt bei der Planung des ersten Besuchstags einbeziehen. Das Klima in Melbourne ist gemĂ€Ăigt; dennoch kann die UV-Strahlung Ă€uĂerst hoch sein. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenhut und ausreichend Wasser sind bei einem lĂ€ngeren Aufenthalt im Freien unerlĂ€sslich. Innerhalb der EU reicht die EuropĂ€ische Krankenversicherungskarte (EHIC) fĂŒr medizinische Basisleistungen; fĂŒr Australien hingegen empfehlen Experten und Verbraucherzentralen in der Regel eine zusĂ€tzliche Auslandskrankenversicherung, da Behandlungen kostenintensiv sein können. Konkrete Tarifdetails hĂ€ngen vom jeweiligen Anbieter ab. - Sprache, Zahlung und Trinkgeld
Amtssprache in Australien ist Englisch. In Melbourne ist das Sprachniveau im Dienstleistungsbereich hoch; in Hotels, touristischen Einrichtungen und bei FĂŒhrungen wird ĂŒberwiegend klar verstĂ€ndliches Englisch gesprochen. Deutschsprachige Angebote sind eher die Ausnahme, können aber in EinzelfĂ€llen bei groĂen Reiseveranstaltern oder gefĂŒhrten Gruppen auftreten. Beim Bezahlen hat sich in Melbourne Kartenzahlung stark durchgesetzt. Kreditkarten groĂer Anbieter sowie kontaktlose Zahlverfahren wie Apple Pay oder Google Pay sind weit verbreitet. Bargeld wird weiterhin akzeptiert, spielt im Alltag aber eine geringere Rolle als in vielen Teilen Deutschlands. Beim Trinkgeld ist die Erwartung weniger ausgeprĂ€gt als in Nordamerika: In Restaurants und CafĂ©s wird ein freiwilliges Trinkgeld von etwa 5â10 Prozent bei gutem Service geschĂ€tzt, ist aber nicht verpflichtend. In Taxis oder bei kleineren BetrĂ€gen rundet man hĂ€ufig einfach auf. - Einreisebestimmungen
Australien hat strenge Einreise- und Visaregeln sowie strikte Vorschriften zum Schutz seiner Landwirtschaft und Umwelt. Deutsche StaatsbĂŒrger benötigen in der Regel ein Visum oder eine elektronische Einreisegenehmigung, bevor sie nach Australien einreisen können. Zudem gibt es strenge Zoll- und QuarantĂ€nebestimmungen, insbesondere fĂŒr Lebensmittel, Pflanzen, Samen und tierische Produkte. Da sich gesetzliche Regelungen Ă€ndern können, sollten deutsche StaatsbĂŒrger die aktuellen Einreisebestimmungen und sicherheitsrelevanten Hinweise beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den australischen Behörden rechtzeitig vor Reiseantritt prĂŒfen. Nur dort sind die jeweils gĂŒltigen und verbindlichen Informationen abrufbar. - Praxis-Tipps fĂŒr den Besuch
FĂŒr den Aufenthalt in den Royal Botanic Gardens empfiehlt es sich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege teils lĂ€nger sind und ĂŒber leicht hĂŒgeliges GelĂ€nde fĂŒhren. Eine wiederbefĂŒllbare Wasserflasche, Sonnenschutz, eine leichte Jacke gegen Wind und eventuell eine Picknickdecke erhöhen den Komfort erheblich. Wer gern fotografiert, sollte neben Kamera oder Smartphone auch auf ausreichend Speicherplatz achten â die Kombination aus Pflanzenwelt, See und Skyline lĂ€dt zu zahlreichen Motiven ein. Beim Fotografieren sind die ĂŒblichen Regeln des Respekts zu beachten: Pflanzen nicht beschĂ€digen, keine verbotenen Bereiche betreten und auf PrivatsphĂ€re achten. Drohnen sind in vielen Parks in Australien nur eingeschrĂ€nkt oder gar nicht erlaubt; hier sollten die aktuellen Regelungen der Stadt Melbourne und der Parkverwaltung beachtet werden.
Warum Royal Botanic Gardens auf jede Melbourne-Reise gehört
Die Royal Botanic Gardens Melbourne sind weit mehr als ein hĂŒbscher Stadtpark: Sie sind ein verdichteter Blick auf die Naturgeschichte eines ganzen Kontinents und gleichzeitig ein Ruhepol mitten in einer dynamischen Metropole. FĂŒr Reisende aus Deutschland, die möglicherweise bereits botanische GĂ€rten in Berlin, Hamburg oder MĂŒnchen kennen, eröffnet sich hier eine völlig andere Pflanzenwelt â und das auf einem kompakten, gut erschlossenen GelĂ€nde.
Ein Besuch der GĂ€rten lĂ€sst sich hervorragend mit anderen SehenswĂŒrdigkeiten in der Umgebung kombinieren. Direkt angrenzend liegt der Shrine of Remembrance, ein monumentales Kriegsdenkmal mit Aussichtsplattform, von der aus man einen Panoramablick ĂŒber die Stadt hat. Entlang des Yarra River fĂŒhren Spazierwege bis zum Southbank-Viertel mit seinen Bars, Restaurants und Kultureinrichtungen. Wer einen ganzen Tag einplant, kann morgens durch die GĂ€rten streifen, am Mittag im CafĂ© oder bei einem Picknick im Schatten relaxen und am Nachmittag das benachbarte Arts Centre Melbourne oder die National Gallery of Victoria besuchen.
Auch fĂŒr Familien mit Kindern bieten die Royal Botanic Gardens viele AnknĂŒpfungspunkte. WeitlĂ€ufige RasenflĂ€chen laden zum Spielen ein, und in verschiedenen Bereichen werden naturpĂ€dagogische Programme angeboten. Fachleute aus dem Bereich Umweltbildung betonen immer wieder, wie wichtig es ist, Kinder frĂŒh an Natur und Artenvielfalt heranzufĂŒhren â in Melbourne bietet der Botanische Garten dafĂŒr ideale Voraussetzungen in stĂ€dtischer NĂ€he.
FĂŒr Paare und Alleinreisende ist der Ort wiederum ein idealer RĂŒckzugsraum, um die EindrĂŒcke einer StĂ€dte- und Rundreise zu sortieren. Zwischen hohen BĂ€umen und ruhigen Wegen lĂ€sst sich in wenigen Minuten vergessen, dass man sich in einer Millionenstadt befindet. Besonders in den frĂŒhen Morgenstunden, wenn die Sonne noch tief steht und die Wege vergleichsweise leer sind, entfaltet der Garten eine beinahe meditative AtmosphĂ€re.
Auch kulturell hat der Garten eine hohe symbolische Bedeutung: Er wird in australischen Medien und Publikationen immer wieder als Beleg fĂŒr die grĂŒne und lebenswerte QualitĂ€t Melbournes herangezogen. StĂ€dterankings, in denen Melbourne regelmĂ€Ăig weit vorn landet, verweisen auf die QualitĂ€t öffentlicher GrĂŒnflĂ€chen â und die Royal Botanic Gardens werden hierbei oft explizit genannt. Damit sind sie auch ein Sinnbild fĂŒr einen stĂ€dtischen Lebensstil, der Naturerleben, Kultur und urbane Dynamik miteinander verbindet.
Royal Botanic Gardens Melbourne in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
In sozialen Medien tauchen die Royal Botanic Gardens Melbourne als immer wiederkehrendes Motiv auf: SonnenuntergĂ€nge ĂŒber dem See, Picknick-Szenen mit Skyline-Blick, detailreiche Makroaufnahmen exotischer BlĂŒten und kurze Videoclips von Kakadus in den BĂ€umen prĂ€gen den digitalen Eindruck des Gartens. Reisende aus Deutschland teilen ihre EindrĂŒcke auf Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok und bestĂ€tigen damit, was viele ReisefĂŒhrer und offizielle Tourismusorganisationen betonen: Der Garten ist ein Ort, der sich sowohl zum Erleben als auch zum Teilen eignet.
Royal Botanic Gardens Melbourne â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HĂ€ufige Fragen zu Royal Botanic Gardens Melbourne
Wo liegen die Royal Botanic Gardens Melbourne genau?
Die Royal Botanic Gardens Melbourne befinden sich sĂŒdlich der Innenstadt von Melbourne, am SĂŒdufer des Yarra River und in der NĂ€he des Shrine of Remembrance. Vom zentralen GeschĂ€ftsviertel aus sind sie zu FuĂ oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in wenigen Minuten erreichbar.
Seit wann gibt es die Royal Botanic Gardens in Melbourne?
Die UrsprĂŒnge der Royal Botanic Gardens gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurĂŒck. In den folgenden Jahrzehnten wurden sie unter der Leitung von Gartenarchitekten wie William Guilfoyle zu einer landschaftlich gestalteten Parkanlage mit wissenschaftlicher Ausrichtung ausgebaut.
Kosten die Royal Botanic Gardens Melbourne Eintritt?
Der Zugang zu den FreiflĂ€chen der Royal Botanic Gardens Melbourne ist in der Regel kostenfrei. FĂŒr bestimmte Sonderausstellungen, FĂŒhrungen oder Veranstaltungen können jedoch separate EintrittsgebĂŒhren erhoben werden, deren Höhe von der Art des Angebots abhĂ€ngt.
Wie viel Zeit sollte man fĂŒr einen Besuch einplanen?
FĂŒr einen ersten Ăberblick sollten mindestens zwei bis drei Stunden eingeplant werden. Wer mehrere Bereiche in Ruhe erkunden, fotografieren oder ein Picknick machen möchte, kann problemlos einen halben oder ganzen Tag im Garten verbringen, insbesondere in Kombination mit benachbarten SehenswĂŒrdigkeiten.
Wann ist die beste Reisezeit fĂŒr die Royal Botanic Gardens aus deutscher Sicht?
Besonders angenehm sind FrĂŒhling (September bis November) und Herbst (MĂ€rz bis Mai), wenn Temperaturen und LichtverhĂ€ltnisse ideal fĂŒr SpaziergĂ€nge und Fotografie sind. Im australischen Sommer kann es sehr heiĂ werden, sodass ein Besuch in den Morgen- oder Abendstunden empfehlenswert ist.
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