Shibuya Crossing Tokio, Tokio

Shibuya Crossing Tokio: Wie die berühmteste Kreuzung der Welt tickt

14.06.2026 - 22:54:21 | ad-hoc-news.de

Shibuya Crossing Tokio, das Shibuya Scramble Crossing, ist das vibrierende Herz von Tokio, Japan. Warum dieses Kreuzungsspektakel Reisende aus Deutschland so fasziniert – und wie Sie es richtig erleben.

Shibuya Crossing Tokio, Tokio, Reise
Shibuya Crossing Tokio, Tokio, Reise

Wenn sich in wenigen Sekunden alle Fußgängerampeln auf Grün schalten und sich Tausende Menschen gleichzeitig kreuz und quer in Bewegung setzen, verwandelt sich die Shibuya Crossing Tokio – das lokal so genannte Shibuya Scramble Crossing (sinngemäß „Shibuya-Hin-und-her-Kreuzung“) – in ein lebendiges, flimmerndes Meer aus Schritten, Lichtern und Bildschirmen.

Zwischen Neonreklamen, überdimensionalen LED-Screens und der Geräuschkulisse eines der geschäftigsten Bahnhöfe Japans zeigt sich hier das Bild, das viele mit Tokio verbinden: futuristische Urbanität, verdichtete Energie und perfekt organisiertes Großstadtchaos.

Wer aus Deutschland anreist, erlebt an diesem einen Verkehrsknotenpunkt, wie sich Tradition und Hightech, Alltagsroutine und Popkultur in Tokio auf engstem Raum überlagern.

Shibuya Crossing Tokio: Das ikonische Wahrzeichen von Tokio

Die Shibuya Crossing Tokio gehört zu den bekanntesten Stadtansichten der Welt. Internationale Reiseführer und große Medien beschreiben sie seit Jahren als Symbol für das moderne, hyperdichte Tokio und sprechen häufig von einer der „belebtesten Fußgänger-Kreuzungen der Welt“ – ein Superlativ, der zwar nicht exakt messbar, aber durch die Bilder und Menschenmassen eindrucksvoll illustriert wird.

Die Kreuzung liegt direkt vor dem Bahnhof Shibuya, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der japanischen Hauptstadt. Mehrere Bahn- und U-Bahn-Linien treffen hier aufeinander, was täglich riesige Pendlerströme erzeugt. Wenn die Ampeln schalten, können laut unterschiedlichen touristischen Informationen und Reiseportalen zeitweise bis zu einige Tausend Menschen gleichzeitig die Straße überqueren – genaue, einheitlich gemessene Zahlen nennt jedoch keine offizielle Stelle, weshalb seriöse Quellen eher zurückhaltend formulieren.

Aus der Perspektive eines Gastes aus Deutschland wirkt Shibuya wie die verdichtete Version einer Großstadtlage, die man vielleicht vom Bahnhofsvorplatz in Frankfurt oder vom Potsdamer Platz in Berlin kennt – nur mit deutlich höheren Fußgängerzahlen, dichterer Bebauung, größerer Werbeflächen-Präsenz und einem auf die Sekunde genau funktionierenden Verkehrssystem.

Die Kreuzung ist nicht nur alltäglicher Verkehrsraum, sondern zu einer eigenständigen Attraktion geworden. Internationale Reiseportale wie Expedia beschreiben Shibuya Crossing als „Symbol des modernen Tokio“, dessen Lichter und Bildschirme einen visuellen Overload erzeugen und Besucher wie Einheimische gleichermaßen anziehen. Sie taucht regelmäßig in Fernsehberichten über Japan, in Bildstrecken großer Medienhäuser und auf Social-Media-Plattformen auf.

Für deutsche Reisende ist Shibuya Crossing damit ein emotional aufgeladener Ort: ein Foto von oben auf die Kreuzung gehört für viele genauso zur Japanreise wie der Blick auf den Tokioter Fernsehturm oder ein Besuch in einem historischen Tempelviertel.

Geschichte und Bedeutung von Shibuya Scramble Crossing

Das heutige Shibuya-Viertel entwickelte sich im 20. Jahrhundert von einem eher peripheren Bahnhofsareal zu einem großen Unterhaltungs-, Einkaufs- und Bürostandort. Mit dem Ausbau des Bahnhofs Shibuya und der umgebenden Straßenkreuzungen nahm der Fußgängerverkehr deutlich zu. Die Einführung der sogenannten „Scramble“-Überquerung – also einer Phase, in der Fußgänger in alle Richtungen gleichzeitig queren können – ist ein bewährtes Verkehrskonzept, das in Japan und auch in anderen Ländern an besonders stark frequentierten Knotenpunkten eingesetzt wird.

Shibuya Scramble Crossing entstand in seiner ikonischen Form im Zuge der großflächigen Umgestaltung rund um den Bahnhof, als Shibuya sich zum Zentrum für Mode, Jugendkultur und Unterhaltung entwickelte. Konkrete Jahreszahlen werden von offiziellen Stellen selten hervorgehoben; wichtiger ist die Rolle der Kreuzung als Marker dieser städtischen Transformation: Shibuya avancierte zu einem Synonym für jugendliche Trends, Popkultur und urbanes Nachtleben.

Spätestens seit den 1990er- und 2000er-Jahren taucht die Kreuzung regelmäßig in internationalen Film- und Fernsehproduktionen auf. Besonders bekannt wurde sie durch Szenen aus dem Film „Lost in Translation“ von Sofia Coppola, den zahlreiche Reiseberichte als Beispiel für das globale Tokio-Bild anführen. Auch Dokumentationen und Reisereportagen deutscher Medien wie öffentlich-rechtliche Sender und große Tageszeitungen benutzen das Motiv der kreuzenden Menschenmassen, um die Dynamik der Stadt visuell zu verdichten.

Der Begriff „Scramble Crossing“ ist dabei ein Anglizismus, der im Japanischen übernommen wird und beschreibt, dass sich Fußgänger nicht nur geradeaus, sondern auch diagonal bewegen dürfen. Solche Kreuzungstypen gibt es auch in anderen Metropolen, doch kaum eine hat eine so starke ikonische Aufladung wie Shibuya.

Die Bedeutung von Shibuya Crossing für Tokio ist damit doppelt: Zum einen ist sie ein funktionaler Verkehrsknoten, ohne den die Fußgängerströme im Viertel kaum zu bewältigen wären. Zum anderen ist sie ein global wiedererkennbares Bild der Stadt – ähnlich wie der Times Square für New York oder Piccadilly Circus für London. Reiseverlage wie Marco Polo oder Merian betonen, dass die Kreuzung zu den „Pflichtmotiven“ einer Tokio-Reise gehört und das großstädtische Lebensgefühl Japans in wenigen Sekunden erlebbar macht.

In den vergangenen Jahren wurde das Umfeld rund um den Bahnhof Shibuya umfassend neu entwickelt. Hochhäuser wie „Shibuya Hikarie“ oder das Hochhausprojekt „Shibuya Scramble Square“ mit der Aussichtsplattform „Shibuya Sky“ wurden fertiggestellt und bieten neue Blickachsen auf die Kreuzung. Internationale Medien und touristische Informationen verweisen darauf, dass sich von dort aus besonders eindrucksvolle Panoramablicke auf das Shibuya Scramble Crossing ergeben, da man von oben die geordneten Menschenströme, den Verkehr und die Bildschirme im Kontext der gesamten Stadt sieht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Shibuya Crossing Tokio ist keine architektonische Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne – es gibt kein einzelnes Monument, keinen historischen Prachtbau, der im Mittelpunkt steht. Die Faszination entsteht vielmehr durch die Verdichtung verschiedener Elemente: Verkehrsführung, Hochhausarchitektur, Licht, Bewegtbild, Soundscapes und den stetigen Fluss der Menschen.

Rund um die Kreuzung erheben sich mehrere Hochhäuser, Kaufhäuser und Bürogebäude, deren Fassaden teils komplett von Werbetafeln und LED-Bildschirmen bedeckt sind. Internationale Berichte und Reiseguides beschreiben, wie diese großformatigen Screens Werbespots, Musikclips und Nachrichten ausstrahlen und damit eine mediale Atmosphäre erzeugen, die mit berühmten Werbeplätzen anderer Weltstädte vergleichbar ist.

Die Architektur ist funktional und zugleich Teil eines urbanen Spektakels: Gebäude wie „QFRONT“ direkt an der Kreuzung, in dem unter anderem ein großes Café mit Blick auf die Kreuzung untergebracht ist, sind durch ihre Glasfassaden und Bildschirme zu Hintergrund-Bühnen der Szene geworden. Andere Komplexe wie „Shibuya 109“ – ein berühmtes Modekaufhaus – stehen symbolisch für Shibuya als Zentrum der Jugend- und Popkultur.

Besonders markant ist die symmetrische Anordnung der Zebrastreifen, die von mehreren Straßenecken sternförmig auf die Mitte zulaufen. Während der Grünphase bewegt sich die Menge scheinbar chaotisch, tatsächlich aber hochgradig geordnet. Dieser Moment, in dem Menschen aus allen Richtungen aufeinander zugehen und aneinander vorbeiströmen, wird von vielen Fotografen und Filmemachern als choreografiertes Alltagsballett beschrieben.

Am Rand der Kreuzung befindet sich außerdem eine der bekanntesten Statuen Tokios: die Bronzefigur des Hundes Hachik? vor dem gleichnamigen Ausgang des Bahnhofs. Die Geschichte des treuen Hundes, der seinem verstorbenen Herrchen über Jahre hinweg am Bahnhof wartete, ist in Japan sehr bekannt und wurde international mehrfach verfilmt. Viele deutsche Reiseberichte erwähnen Shibuya Crossing und die Hachik?-Statue im selben Atemzug, da beide Orte nur wenige Schritte voneinander entfernt liegen. Der Platz um die Statue ist ein beliebter Treffpunkt und Fotoort.

Kunst im engeren Sinne – etwa Skulpturen oder Installationen – steht bei Shibuya weniger im Vordergrund als die Stadt selbst als „urbanes Kunstwerk“. Stadtplaner und Architekturkritiker betonen in Medienberichten, dass in Tokio die Ästhetik häufig aus der Überlagerung von Verkehrsströmen, Werbeflächen und Alltagsarchitektur entsteht, statt aus monumental geplanten Einzelprojekten. Shibuya Crossing ist ein Paradebeispiel dafür.

Neben der visuellen gibt es auch eine akustische Ebene: Signalgeräusche an den Ampeln, Werbejingles aus den Bildschirmen, Durchsagen aus dem Bahnhof, Musikfragmente aus Geschäften – all das verschmilzt zu einer Klangkulisse, die viele Reisende als charakteristisch für Tokio empfinden.

Shibuya Crossing Tokio besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Shibuya Crossing liegt im Stadtbezirk Shibuya im Südwesten von Tokio, direkt vor dem Bahnhof Shibuya. An den Bahnhof sind mehrere JR-Linien (zum Beispiel die Yamanote-Ringlinie) sowie U-Bahn- und Privatbahnen angebunden. Internationale Reiseinformationen verweisen darauf, dass Shibuya von zentralen Bahnhöfen wie Tokio oder Shinjuku aus ohne Umstieg oder mit wenigen Stationen erreichbar ist. Aus Deutschland erfolgt die Anreise nach Tokio in der Regel per Flugzeug, meist zum internationalen Flughafen Tokyo Haneda oder zum weiter außerhalb gelegenen Narita Airport. Von Frankfurt/Main, München oder manchmal Düsseldorf gibt es häufig Direktverbindungen großer Airlines; von Berlin bestehen in der Regel Umsteigeverbindungen über europäische oder asiatische Drehkreuze. Vom Flughafen führt der Weg per Airport-Expresszug, S-Bahn oder Limousine-Bus in die Stadt, von wo aus man mit der Bahn nach Shibuya weiterfährt. Für Reisende, die bereits innerhalb Japans unterwegs sind, ist Shibuya ab Tokio Hauptbahnhof mit der JR Yamanote Line bequem erreichbar.
  • Öffnungszeiten
    Als öffentliche Straßenkreuzung ist Shibuya Crossing rund um die Uhr zugänglich. Die Fußgängerströme sind jedoch nicht zu jeder Tageszeit gleich stark. Reiseportale und Stadtführer empfehlen besonders die frühen Abendstunden und die späten Nachmittage, wenn der Berufsverkehr einsetzt und die Leuchtreklamen bereits deutlich sichtbar sind. Wer die Kreuzung aus höher gelegenen Cafés, Restaurants oder Aussichtsplattformen betrachten möchte, sollte die jeweiligen Öffnungszeiten dieser Einrichtungen direkt beim Betreiber prüfen, da sie variieren können.
  • Eintritt
    Die Überquerung der Shibuya Crossing selbst ist kostenfrei, da es sich um öffentliches Straßenland handelt. Kosten entstehen nur, wenn man kostenpflichtige Aussichtspunkte oder Cafés mit Blick auf die Kreuzung besucht. Einige davon erheben einen Eintritt oder Mindestverzehr, andere – wie bestimmte Cafés oder Fast-Food-Filialen – funktionieren wie üblich auf Konsumbasis. Konkrete Preisangaben schwanken und sollten direkt vor Ort oder über die Websites der Anbieter geprüft werden. Für Aussichtsplattformen wie „Shibuya Sky“ wird in internationalen Reiseinformationen im Allgemeinen ein Eintrittsgeld genannt, das in einer Größenordnung von mehreren Tausend Yen liegen kann; da Preise sich verändern, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Preisliste des Betreibers.
  • Beste Reisezeit
    Tokio liegt in einer gemäßigten Klimazone mit heißen, feuchten Sommern und milden bis kühlen Wintern. Für einen Besuch von Shibuya Crossing sind Frühling (insbesondere die Zeit der Kirschblüte) und Herbst oft angenehm, weil die Temperaturen moderat sind und die Luft klarer sein kann. Viele Reiseführer empfehlen, die Kreuzung sowohl tagsüber als auch bei Dunkelheit zu erleben: Am Tage lassen sich die Menschenströme und die Gebäudestrukturen gut beobachten, am Abend sorgt die Beleuchtung für die ikonischen Fotos. Innerhalb eines Tages gelten die Rushhour-Zeiten zwischen etwa 17:00 und 20:00 Uhr als besonders eindrucksvoll – dann ist es am vollsten. Wer es ruhiger mag, wählt vormittags oder spätere Abendstunden.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten und Fotografieren
    In Tokio wird überwiegend Japanisch gesprochen, doch in touristischen Gebieten wie Shibuya sind Beschilderungen in der Regel zusätzlich in Englisch vorhanden. In Hotels, größeren Geschäften und vielen Restaurants können Mitarbeitende zumindest grundlegendes Englisch, Deutsch ist deutlich seltener, aber im touristischen Bereich vereinzelt anzutreffen. Deutsche Reisende kommen mit Englischkenntnissen im Alltag meist gut zurecht.
    Zahlungen erfolgen in Japan traditionell viel mit Bargeld, doch in Großstädten wie Tokio sind Kreditkarten in vielen Geschäften, Kaufhäusern und Restaurants akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen sowie mobile Bezahlformen über Smartphones haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Girocards deutscher Banken werden nicht überall akzeptiert; internationale Kreditkarten (z. B. Visa, Mastercard) sind üblicher. Es empfiehlt sich, stets einen gewissen Betrag in bar (Yen) mitzuführen, insbesondere für kleinere Läden oder Ticketautomaten.
    Trinkgeld ist in Japan unüblich und kann sogar zu Missverständnissen führen. Gute Dienstleistung wird als Teil des Berufsethos verstanden und nicht durch zusätzliche Zahlungen eingefordert. Reiseinformationen deutschsprachiger Quellen betonen, dass Trinkgeld fast nie erwartet wird und man Rechnungsbeträge einfach passend oder in runder Summe bezahlt.
    Beim Fotografieren auf der Shibuya Crossing ist Rücksichtnahme wichtig: Zwar sind Fotos und Videos gängig und Teil des touristischen Erlebnisses, allerdings sollte der Verkehrsfluss nicht behindert werden. Stativen und ausladenden Foto-Setups stehen Sicherheitskräfte kritisch gegenüber, vor allem, wenn sie die Gehwege verstellen. Viele Reiseführer empfehlen daher, Fotos zügig zu machen und die Kreuzung nicht blockierend zu nutzen. Für Aufnahmen von oben sind Cafés oder Beobachtungspunkte die bessere Wahl.
    Generell gelten die üblichen Verhaltensregeln der japanischen Großstadt: nicht drängeln, zügig gehen, keine lauten Telefonate mitten auf der Kreuzung führen und Abfall ordnungsgemäß entsorgen. Städte wie Tokio legen großen Wert auf Sauberkeit im öffentlichen Raum.
  • Einreisebestimmungen und formale Hinweise
    Japan ist kein Mitglied der Europäischen Union und gehört nicht zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gelten daher eigene Einreisebestimmungen. Die konkrete Ausgestaltung – etwa hinsichtlich erforderlicher Reisedokumente, Visaregelungen und möglicher gesundheitlicher Nachweise – kann sich ändern. Deutsche Reisende sollten daher vor Reiseantritt die aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Gleiches gilt für Bürgerinnen und Bürger aus Österreich und der Schweiz, deren Außenministerien entsprechende Informationen zur Verfügung stellen.
    Zwischen Deutschland und Japan besteht eine Zeitverschiebung, die je nach Jahreszeit (Sommer- bzw. Winterzeit) variieren kann. Tokio liegt in der Zeitzone Japan Standard Time. Während der mitteleuropäischen Winterzeit ist Tokio in der Regel acht Stunden, während der mitteleuropäischen Sommerzeit meist sieben Stunden voraus. Deutsche Reisende sollten dies bei Flugbuchung, Jetlag-Planung und Kommunikation mit Angehörigen zu Hause berücksichtigen.
    Für medizinische Fragen und Versicherungsleistungen ist eine private Auslandsreise-Krankenversicherung außerhalb Europas meist sinnvoll, da die gesetzliche Krankenversicherung und die europäische Krankenversicherungskarte in Japan nicht in gleicher Weise gelten. Deutsche Verbraucherportale und Reiseexperten empfehlen, dies vor Abflug zu klären.

Warum Shibuya Scramble Crossing auf jede Tokio-Reise gehört

Reise- und Kulturjournalisten beschreiben Shibuya Scramble Crossing oft als „Verdichtung“ der Tokio-Erfahrung: Hier manifestiert sich, was viele Menschen an der Stadt fasziniert – die Fähigkeit, enorme Dichte, Geschwindigkeit und Komplexität in einen funktionierenden, überraschend ruhigen Alltagsablauf zu übersetzen.

Für Reisende aus Deutschland bietet die Kreuzung mehrere Perspektiven zugleich. Zum einen ist sie ein idealer Einstieg in das urbane Leben Tokios: Wer direkt nach Ankunft in die Bahn steigt und in Shibuya an die Oberfläche kommt, steht mitten in der pulsierenden Moderne. Zum anderen eignet sie sich als Zwischenstopp während eines Stadtspaziergangs oder als Abschluss eines Tages, an dem man zuvor historische Tempel oder traditionelle Viertel besucht hat – der Kontrast macht den Reiz aus.

In unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche weitere Attraktionen: Shopping-Malls, Modehäuser, Restaurants, Musikclubs und kleinere Seitenstraßen mit Bars und Cafés. Viertel wie Harajuku oder Omotesand? sind zu Fuß oder mit wenigen U-Bahn-Stationen erreichbar. Viele Reiseführer empfehlen, Shibuya als Ausgangspunkt für eine Erkundung der westlichen Stadtteile zu nehmen, da sich dort moderne Architektur, kreative Szenen und lebendige Nachtkultur ballen.

Die Emotion, die viele Besuchende mit Shibuya Crossing verbinden, ist eine Mischung aus Staunen, leiser Überforderung und – nach wenigen Minuten – Vertrautheit. Wer die Kreuzung mehrfach überquert, merkt, wie sehr sie Teil des Alltags der Tokioterinnen und Tokioter ist: Für die meisten Menschen, die hier gehen, ist dies schlicht der Weg von der Bahn zum Büro, zum Einkaufszentrum oder nach Hause.

Genau diese Gleichzeitigkeit – weltberühmte Ikone und alltägliche Routine – macht das Shibuya Scramble Crossing für viele so faszinierend. Städtebauliche Analysen betonen, dass der Ort beispielhaft zeigt, wie öffentliche Räume in Megastädten nicht nur Verkehrsfunktion, sondern auch soziale Bühne sind. Selfies, Street Photography, Modeinszenierungen und spontane Begegnungen sind hier an der Tagesordnung.

Wer sich Zeit nimmt, kann das Geschehen von verschiedenen Ebenen aus betrachten: Einmal selbst mitgehen, einmal von einem Straßeneck aus beobachten, einmal von einem höheren Stockwerk in einem Café oder einer Aussichtsplattform hinabsehen. Jede Perspektive erzählt eine andere Geschichte – von der Dichte der Großstadt über die Anonymität in der Masse bis zu kleinen Details wie einem Straßenmusiker, einem Regenschirmmeer bei Regen oder einem Cosplay-Shooting am Rand.

Shibuya Crossing Tokio in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Auf Social-Media-Plattformen ist Shibuya Crossing ein Dauerbrenner: Kurzvideos zeigen Zeitraffer der Menschenmengen, Drohnenaufnahmen (sofern genehmigt und regelkonform erstellt) oder Blicke von Aussichtsplattformen wie „Shibuya Sky“ über die Stadt; Reise-Influencerinnen und -Influencer nutzen die Kreuzung als Kulisse für Mode, Lifestyle und Food-Content. Für viele junge Reisende aus Deutschland gehört ein kurzer Clip von der Shibuya Crossing Tokio heute genauso zur Reiseerinnerung wie das klassische Urlaubsfoto.

Häufige Fragen zu Shibuya Crossing Tokio

Wo genau liegt die Shibuya Crossing Tokio?

Die Shibuya Crossing Tokio befindet sich direkt vor dem Bahnhof Shibuya im Stadtbezirk Shibuya im Südwesten von Tokio, Japan. Sie liegt an der Kreuzung mehrerer wichtiger Straßen und ist vom Bahnhof aus über den Hachik?-Ausgang in wenigen Schritten erreichbar.

Warum gilt das Shibuya Scramble Crossing als so besonders?

Besonders ist die Kombination aus extrem dichtem Fußgängerverkehr, der gleichzeitigen Freigabe aller Zebrastreifen in alle Richtungen („Scramble“) und der umgebenden Hochhaus- und Werbelandschaft. Diese Kulisse hat das Shibuya Scramble Crossing zu einem global bekannten Symbol für das moderne Tokio gemacht und zu einem beliebten Motiv in Filmen, Werbekampagnen und Social-Media-Inhalten.

Wann ist die beste Tageszeit, um Shibuya Crossing zu erleben?

Viele Reiseführer empfehlen die frühen Abendstunden oder die Rushhour-Zeit am späten Nachmittag und Abend, wenn Pendler unterwegs sind und die großen Bildschirme und Neonreklamen leuchten. Tagsüber lässt sich die Architektur besser erkennen; ideal ist daher, die Kreuzung sowohl bei Tageslicht als auch nach Einbruch der Dunkelheit zu besuchen.

Wie komme ich von Deutschland aus zur Shibuya Crossing?

Von Deutschland aus erfolgt die Anreise meist per Flug nach Tokio, in der Regel zu den Flughäfen Haneda oder Narita. Von dort gelangt man mit Airport-Zügen oder Bussen in das Stadtzentrum und steigt in die JR Yamanote Line oder andere Bahnlinien nach Shibuya um. Je nach Verbindung dauert der Flug etwa 11 bis 13 Stunden, häufig mit Direktflügen ab Frankfurt/Main oder München und Umsteigeverbindungen ab anderen deutschen Städten.

Ist ein Besuch der Shibuya Crossing Tokio sicher und familienfreundlich?

Tokio gilt im internationalen Vergleich als sehr sichere Großstadt, und Shibuya ist ein stark frequentierter, gut überwachter Stadtteil. Die Shibuya Crossing ist trotz der Menschenmengen gut organisiert. Familien mit Kindern sollten – wie an jeder großen Kreuzung – aufeinander achten, aber viele Reiseberichte schildern Besuche als problemlos. Nachts ist es, insbesondere an Wochenenden, lebhaft, aber nicht ungewöhnlich unsicherer als andere zentrale Stadtlagen.

Mehr zu Shibuya Crossing Tokio auf AD HOC NEWS

de | unterhaltung | 69541006 |