Stephansdom, Mariapocs

Stephansdom feiert Mariapocs-JubilÀum am 7. November

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 15:26 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Im Stephansdom in Wien stehen am 7. und 8. November Friedensgebet, Lichterprozession und byzantinische Liturgie auf dem Programm.

Ikone und Liturgie verbinden Wien

  • Am 7. November 2026 beginnt im Stephansdom ein Friedensgebet mit Lichterprozession.
  • Am 8. November 2026 folgt eine byzantinische Liturgie mit Metropolit FĂŒlöp Kocsis.
  • Seit 1697 befindet sich die Ikone von Mariapocs im Stephansdom.
Stephansdom, Mariapocs, Wien, Österreich, Mariapocs-Feierlichkeiten, Reise, Tourismus, Kathedrale, Ikone, byzantinische Liturgie, Illustration mit AI erstellt.

Im Stephansdom in Wien beginnen am 7. November 2026 die Mariapocs-Feierlichkeiten mit einem Friedensgebet und einer Lichterprozession. Die zweitÀgige Veranstaltung erinnert an das 330-Jahr-JubilÀum des TrÀnenwunders einer Marienikone und verbindet den Wiener Dom mit dem ungarischen Wallfahrtsort Mariapocs.

Friedensgebet eröffnet die Mariapocs-Feierlichkeiten

Am Samstag, 7. November, beginnt das Programm um 19.30 Uhr mit dem byzantinischen marianischen Hymnus Akathistos. Anschließend ist eine Lichterprozession um den Dom vorgesehen. Der Wiener Erzbischof Josef GrĂŒnwidl und Kardinal Christoph Schönborn nehmen an dem Friedensgebet teil.

Am Sonntag, 8. November, folgt um 10.15 Uhr eine festliche byzantinische Göttliche Liturgie. Ihr stehen der ungarische griechisch-katholische Metropolit FĂŒlöp Kocsis und weitere griechisch-katholische Bischöfe vor. Die Liturgie wird vorwiegend auf Deutsch gefeiert, wie die Erzdiözese Wien ankĂŒndigt.

Die Ikone prÀgt den Anlass im Stephansdom

Im Mittelpunkt steht die Ikone von Mariapocs, die seit 1697 im Stephansdom aufbewahrt wird. Ihre Geschichte beginnt im ungarischen Pocs, wo am 4. November 1696 wÀhrend eines Gottesdienstes TrÀnen aus den Augen der dargestellten Gottesmutter geflossen sein sollen.

Nach Untersuchungen gelangte das Bild nach Wien. In Mariapocs wird seither eine Kopie verehrt. Die ursprĂŒngliche Ikone wurde im Wiener Dom zu einem festen Ort der Andacht. Damit ist der Anlass nicht nur ein allgemeines KirchenjubilĂ€um, sondern knĂŒpft an einen konkreten Altar und ein dauerhaft vorhandenes Kunstwerk an.

Die AnkĂŒndigung der Feierlichkeiten ordnet das Bild in die gemeinsame Geschichte von Wien und Mariapocs ein. Der Ursprung liegt in der griechisch-katholischen Tradition des östlichen Ungarns und der Karpato-Ukraine.

Gottesdienste bringen zwei kirchliche Traditionen zusammen

Die Veranstaltung fĂŒhrt römisch-katholische und griechisch-katholische PrĂ€gungen an einem Ort zusammen. Der byzantinische Hymnus, die Lichterprozession und die Göttliche Liturgie machen diese Verbindung im Programm sichtbar.

Im Anschluss an den Gottesdienst am 8. November lĂ€dt das Wiener Domkapitel zu einer Agape in den Hof des Erzbischöflichen Palais ein. Die beiden Gottesdienste werden außerdem ĂŒber den Youtube-Kanal der Erzdiözese Wien ĂŒbertragen.

FĂŒr Besucher aus Deutschland liegt der besondere Bezug des Termins damit unmittelbar im Kirchenraum: Die Ikone, an deren Geschichte die Feier erinnert, befindet sich nicht nur thematisch, sondern tatsĂ€chlich am Veranstaltungsort. Der Dom wird am ersten Abend Schauplatz des Gebets und der Prozession, am zweiten Tag der byzantinischen Liturgie.

Stephansdom besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Mariapocs-Feierlichkeiten finden am 7. und 8. November 2026 im Stephansdom in Wien statt. Das Friedensgebet beginnt am 7. November um 19.30 Uhr, die Göttliche Liturgie folgt am 8. November um 10.15 Uhr.
  • Zum Programm gehören eine Lichterprozession um den Dom und eine Liturgie mit griechisch-katholischen Bischöfen. FĂŒr die Teilnahme an den Gottesdiensten sind die jeweiligen Hinweise der Veranstalter maßgeblich.
  • Der Stephansdom liegt am Stephansplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Riesentor ist ebenerdig passierbar; die Dompfarre weist darauf hin, dass die Unterkirche, die Katakomben und die TĂŒrme davon ausgenommen sind.
  • Die Ikone von Mariapocs befindet sich seit 1697 im Dom und steht am historischen Bezugspunkt der Veranstaltung.

Stephansdom auf Social-Media-Plattformen

Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Stephansdom.

Stephansdom: hÀufige Fragen

Wann finden die Mariapocs-Feierlichkeiten im Stephansdom statt?

Das Friedensgebet mit Lichterprozession beginnt am 7. November 2026 um 19.30 Uhr. Die Göttliche Liturgie folgt am 8. November 2026 um 10.15 Uhr.

Was erinnert im Stephansdom an Mariapocs?

Im Dom befindet sich seit 1697 die Ikone von Mariapocs. Ihre Geschichte steht im Mittelpunkt des 330-Jahr-JubilÀums des TrÀnenwunders.

Wo liegt der Stephansdom und wie kommt man hin?

Der Stephansdom liegt am Stephansplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Der Zugang fĂŒr Menschen mit Rollstuhl ist laut Dompfarre ĂŒber das ebenerdige Riesentor möglich.

Disclaimer...
de | unterhaltung | 70439140 |