Straßenarbeiten in der Quito Altstadt starten am 3. Oktober
Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 06:29 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDas Wichtigste in Kürze
- In der Quito Altstadt haben am 3. Oktober 2026 Straßenarbeiten an den Straßen Carchi und Imbabura begonnen.
- Die Arbeiten an Carchi und Imbabura dauern laut Stadt Quito bis zum 19. Oktober 2026.
- Ab dem 20. Oktober 2026 soll auch die Straße Bolívar bearbeitet werden.
- Für Carchi und Imbabura sind Umleitungen über benachbarte Straßen und kontrollierte Durchfahrten vorgesehen.
In der Quito Altstadt (Centro Histórico de Quito) haben am 3. Oktober 2026 Straßenarbeiten an den Straßen Carchi und Imbabura begonnen. Die Stadt Quito plant die erste Bauphase bis zum 19. Oktober, ab dem 20. Oktober soll zusätzlich die Straße Bolívar bearbeitet werden. Für Reisende aus Deutschland bedeutet das veränderte Zufahrten rund um historische Wege und den Zugang zur Metrostation San Francisco.
Quito Altstadt startet Straßenarbeiten in drei Etappen
Die Arbeiten sind Teil einer kommunalen Rehabilitierung von Straßen im Zentrum und im Norden von Quito. Nach Angaben der Empresa Pública Metropolitana de Movilidad y Obras Públicas umfasst das Gesamtprogramm 13 Straßen und vier Kilometer Verkehrsfläche. Die Maßnahmen werden abschnittsweise organisiert, damit nicht alle Zufahrten gleichzeitig betroffen sind.
Im historischen Zentrum betrifft die erste Phase die Carchi zwischen Cuenca und Sebastián de Benalcázar sowie die Imbabura zwischen Rocafuerte und Babahoyo. Beide Abschnitte werden vom 3. bis 19. Oktober bearbeitet. Für die Carchi ist eine Ausweichroute über Sebastián de Benalcázar, Rubén Darío und Cuenca vorgesehen. Der Bauplan der Stadt Quito nennt für die Imbabura eine kontrollierte Durchfahrt an der Kreuzung mit Babahoyo.
Im Anschluss soll ab dem 20. Oktober die Straße Bolívar in das Programm einbezogen werden. Die drei Abschnitte im Zentrum summieren sich laut der städtischen Planung auf 1.659 Meter. Zu den Arbeiten gehören das Abtragen des alten Asphalts, die Verdichtung des Untergrunds, eine neue Asphaltdecke sowie Reparaturen an Bordsteinen, Schächten und Abflüssen.
Die Straßen liegen zwischen Kirchen und Plätzen
Die betroffenen Wege führen durch einen Bereich, dessen städtebauliche Struktur eng mit dem historischen Charakter Quitos verbunden ist. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Inka-Stadt gegründet und liegt in den Anden. Die UNESCO führt Quito als Welterbestätte und beschreibt das historische Zentrum als eines der am besten erhaltenen Zentren des spanischen Amerika.
Zu den prägenden Bauwerken gehören die Klöster San Francisco und Santo Domingo sowie die Kirche und das Jesuitenkolleg La Compañía. Ihre Innenräume gelten laut UNESCO-Beschreibung der Welterbestätte als Beispiele der sogenannten Barockschule von Quito. Gerade weil die Straßenarbeiten an Carchi, Imbabura und später Bolívar zwischen solchen Plätzen und Kirchen liegen, betreffen sie nicht nur den Autoverkehr, sondern auch Wege zu den Sehenswürdigkeiten.
Die UNESCO hebt außerdem den ursprünglichen Stadtgrundriss mit Plätzen, Kirchen, Klöstern und schachbrettartigen Straßen hervor. Die aktuelle Sanierung verändert diesen Grundriss nicht, kann aber einzelne Verbindungen vorübergehend unübersichtlicher machen. Die Bauabschnitte liegen damit in einem Gebiet, in dem Besucher häufig zu Fuß zwischen Plaza Grande, Kirchen und Museen wechseln.
Quito Altstadt besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Arbeiten an Carchi und Imbabura laufen vom 3. bis 19. Oktober 2026. Ab dem 20. Oktober 2026 ist die Straße Bolívar als weiterer Bauabschnitt vorgesehen.
- Für Carchi ist die Umleitung über Sebastián de Benalcázar, Rubén Darío und Cuenca vorgesehen. Auf Imbabura bleibt der öffentliche Verkehr an der Kreuzung mit Babahoyo kontrolliert möglich.
- Die Quito Altstadt liegt in Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Für die Gegenrichtung an der Imbabura nennt die Stadt die Avenida Mariscal Sucre sowie die Tunnel von San Roque und San Juan als Ausweichstrecke.
- Das Zentrum ist von Kirchen, Klöstern, Plätzen und schachbrettartig angelegten Straßen geprägt. Besucher sollten deshalb mit abschnittsweise geänderten Wegen zwischen den Sehenswürdigkeiten rechnen.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
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Quito Altstadt: häufige Fragen
Was hat sich in der Quito Altstadt geändert?
Seit dem 3. Oktober 2026 laufen Straßenarbeiten an Carchi und Imbabura. Ab dem 20. Oktober 2026 soll die Straße Bolívar folgen.
Wo liegt die Quito Altstadt und wie kommt man hin?
Die Quito Altstadt liegt im Zentrum von Quito in Ecuador. Für einzelne Abschnitte sind Umleitungen und kontrollierte Durchfahrten über benachbarte Straßen vorgesehen.
Was ist die Quito Altstadt?
Sie ist das historische Zentrum von Quito, das im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Inka-Stadt gegründet wurde. Die UNESCO führt Quito als Welterbestätte.

