Tad-Fane-Wasserfall, Laos Reise

Tad-Fane-Wasserfall bei Pakse: Doppel-Kaskade im Dschungel von Laos

14.06.2026 - 18:13:32 | ad-hoc-news.de

Der Tad-Fane-Wasserfall nahe Pakse in Laos stürzt als doppelte Kaskade über eine grüne Basaltklippe in eine tiefe Schlucht – warum dieses Naturwunder viele Südostasien-Routen deutscher Reisender prägt.

Tad-Fane-Wasserfall, Laos Reise, Naturwahrzeichen
Tad-Fane-Wasserfall, Laos Reise, Naturwahrzeichen

Über dem Bolaven-Plateau öffnet sich plötzlich der Dschungel, und der Tad-Fane-Wasserfall – lokal Tad Fane, sinngemäß „Ort des Wassers“ genannt – stürzt in zwei gewaltigen Säulen hunderte Meter tief in eine nebelverhangene Schlucht. Die Luft ist kühl und feucht, und das Donnern der Wassermassen übertönt für einen Moment den sonst so stillen Hochlandwald von Südlaos.

Tad-Fane-Wasserfall: Das ikonische Wahrzeichen von Pakse

Der Tad-Fane-Wasserfall gilt als eine der bekanntesten Naturattraktionen im Süden von Laos und als landschaftliches Wahrzeichen der Region rund um die Provinzhauptstadt Pakse. Er liegt am Rand des Bolaven-Plateaus, einem fruchtbaren Hochland, das vor allem für Kaffee- und Teeplantagen bekannt ist. Die doppelte Kaskade stürzt von einer hohen Basaltklippe in eine schmale, dicht bewaldete Schlucht – ein Bild, das in vielen Laos-Reiseführern als Symbol für die unberührte Natur der Region genutzt wird.

Das Besondere an Tad Fane ist seine Form als Zwillingswasserfall. Zwei parallel verlaufende Wasserläufe stürzen nebeneinander in die Tiefe und vereinigen sich erst unten im schwer zugänglichen Tal. Diese dramatische Geometrie, kombiniert mit dem tropischen Nebelwald, verleiht der Szenerie etwas beinahe Filmhaftes. Viele Besucher erleben den Wasserfall erstmals von einer Aussichtsplattform am Rand der Schlucht, von der man die gesamte Tiefe der Kaskaden und die vom Sprühnebel genährte Vegetation überblickt.

Für Reisende aus Deutschland ist Tad Fane zudem ein strategisch wichtiges Ziel auf einer Rundreise durch Südlaos. Die Region ist deutlich ruhiger als die touristischen Zentren in Thailand oder Vietnam, gleichzeitig aber über Pakse relativ gut erreichbar. So lässt sich Tad Fane oft mit anderen Highlights kombinieren, etwa dem Mekong mit seinen Inseln Si Phan Don („4000 Inseln“) oder weiteren Wasserfällen wie Tad Yuang und Tad Lo.

Geschichte und Bedeutung von Tad Fane

Im Gegensatz zu vielen historischen Sehenswürdigkeiten in Europa ist die Geschichte des Tad-Fane-Wasserfalls nicht an Bauwerke, Herrscher oder konkrete Jahreszahlen gebunden. Der Wasserfall ist ein geologisches Naturphänomen, das sich über einen langen Zeitraum im Zusammenhang mit vulkanischen und tektonischen Prozessen des Bolaven-Plateaus gebildet hat. Das Plateau selbst besteht weitgehend aus vulkanischen Gesteinen, darunter Basalt, die in mehreren Schichten übereinanderliegen. An den Rändern dieser Gesteinsschichten haben sich tief eingeschnittene Schluchten gebildet, in die Flüsse – wie bei Tad Fane – spektakulär hinabstürzen.

Für die lokale Bevölkerung der ethnisch vielfältigen Region – darunter Gruppen wie die Lao und verschiedene Minderheiten des Hochlands – spielte die Natur des Bolaven-Plateaus seit jeher eine wichtige Rolle. Wasserfälle wurden oft als Orte mit spiritueller Bedeutung wahrgenommen, an denen Naturgeister („Phi“) wohnen. Konkrete, schriftlich fixierte Mythen speziell über Tad Fane sind in westlichen Quellen allerdings nur bruchstückhaft überliefert; viele der zugehörigen Überlieferungen werden mündlich innerhalb der Gemeinden weitergegeben. Reisende sollten diese Dimension respektieren und den Ort nicht nur als Fotospot, sondern auch als Landschaft mit kultureller Tiefe sehen.

Der Tourismus zum Tad-Fane-Wasserfall hat sich vor allem seit dem späten 20. Jahrhundert entwickelt, als Laos sich schrittweise für internationale Besucher öffnete. Mit der besseren Erreichbarkeit von Pakse – etwa durch den Ausbau des Flughafens und der Nationalstraßen im Süden des Landes – wurde das Bolaven-Plateau in westlichen Reiseführern zunehmend als „Geheimtipp“ erwähnt. Heute ist Tad Fane ein fester Bestandteil vieler Laos-Rundreisen, jedoch noch immer weit weniger überlaufen als prominente Ziele in den Nachbarländern Südostasiens.

Offizielle laotische Tourismusbehörden betonen in Informationsmaterialien zur Region regelmäßig den Charakter des Bolaven-Plateaus als Kombination aus Naturschönheit, mildem Klima und Agrarlandschaft. Tad Fane dient darin häufig als visuelles Leitmotiv für den „sanften Tourismus“, den Laos in vielen Landesteilen anstrebt. Gleichzeitig haben lokale Betreiber vor Ort Aktivitäten wie Zipline-Parcours oder kurze Wanderwege eingerichtet, die den Blick auf den Wasserfall aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen, ohne die Schlucht selbst begehbar zu machen – ein Kompromiss zwischen Erlebbarkeit und Naturschutz.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Streng genommen besitzt der Tad-Fane-Wasserfall keine „Architektur“ im klassischen Sinn. Entscheidend sind vielmehr seine geologischen und landschaftlichen Merkmale, die für eine laotische Natursehenswürdigkeit sehr charakteristisch sind. Die Wasserfälle werden durch zwei Zuflüsse gespeist, die sich kurz vor der Klippe am Rand des Bolaven-Plateaus parallel verlaufend Richtung Schlucht bewegen. Von oben betrachtet wirkt die Kante fast wie eine natürliche Bühnenfront, von der das Wasser als Vorhang in die Tiefe fällt.

Zu den besonderen Merkmalen von Tad Fane zählen:

  • Zwillingskaskade: Zwei Hauptströme, die nahezu synchron in die Schlucht stĂĽrzen und dadurch ein symmetrisches Bild erzeugen.
  • Tiefe Schlucht: Die exakte Tiefe wird je nach Quelle unterschiedlich angegeben; ĂĽbereinstimmend ist jedoch, dass sie zu den höheren Wasserfällen der Region gehört und der Grund von der Besucherplattform aus kaum sichtbar ist. Die Schlucht ist so steil und dicht bewaldet, dass kein offizieller Wanderweg hinunterfĂĽhrt.
  • Tropischer Nebelwald: Der feine SprĂĽhnebel der Kaskaden schafft ein feuchtes Mikroklima, in dem Moose, Farne und andere Feuchtigkeit liebende Pflanzen an den Felswänden gedeihen.
  • Basaltklippe: Die dunklen Gesteinsschichten bilden einen starken Kontrast zum hellen Wasser und den intensiven GrĂĽntönen des Waldes.

In der Wahrnehmung vieler Reisender wirkt Tad Fane fast wie eine natürlich gestaltete Kulisse. Die von Menschen geschaffenen Elemente beschränken sich auf eine kleine touristische Infrastruktur: es gibt eine Anlage mit Bungalows und einfachen Unterkünften nahe der Aussichtsplattform, einen Zugangspfad, gelegentlich Informationsschilder und teilweise hölzerne oder gemauerte Geländer, die das sichere Herantreten an den Schluchtrand ermöglichen. Diese baulichen Eingriffe sind meist funktional gehalten und treten optisch hinter die Landschaft zurück.

Reiseführer und Bildbände – etwa deutschsprachige Südostasien- und Laos-Ausgaben etablierter Verlage – stellen Tad Fane häufig als „tropische Kathedrale aus Wasser und Fels“ dar. Der Vergleich mit sakraler Architektur ist nicht zufällig: Die Kombination aus Vertikalität, Echo und Lichtspiel erinnert an den Raumeindruck großer Kirchen, nur dass hier Naturkräfte die „Architekten“ sind. Fotografisch lässt sich das besonders frühmorgens oder am späten Nachmittag einfangen, wenn das Licht flacher einfällt und der Nebel über der Schlucht steht.

Naturkundlich interessant ist zudem die Artenvielfalt im Umfeld des Wasserfalls. Das Bolaven-Plateau beherbergt – wie viele Teile von Laos – eine reichhaltige Flora und Fauna, darunter zahlreiche Vogelarten und eine Vielfalt an Insekten. Für deutsche Besucher mag es überraschend sein, wie schnell man wenige Kilometer außerhalb von Pakse in eine vergleichsweise ursprüngliche Waldlandschaft eintaucht, in der das Rauschen von Wasserfällen und der Ruf von Vögeln die dominanten Geräusche sind.

Tad-Fane-Wasserfall besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

Wer Tad Fane in eine Reiseplanung aus Deutschland integrieren möchte, profitiert von grundlegenden, zeitlos gültigen Informationen zu Anreise, Klima, Einreiseformalitäten und kulturellem Kontext. Die folgenden Hinweise bieten eine erste Orientierung; Details können sich jedoch ändern und sollten vor jeder Reise aktuell überprüft werden.

  • Lage und Anreise
    Der Tad-Fane-Wasserfall liegt auf dem Bolaven-Plateau in der Provinz Champasak im Süden von Laos, etwa eine Fahrstunde östlich von Pakse. Die Entfernung von Pakse zum Wasserfall beträgt grob einige Dutzend Kilometer; je nach Route fährt man über eine asphaltierte Hauptstraße ins Hochland, bevor eine kurze Abzweigung zu den Park- und Zugangsbereichen des Wasserfalls führt. Für Reisende aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel über größere internationale Drehkreuze in Südostasien – etwa Bangkok, Singapur, Kuala Lumpur oder Ho-Chi-Minh-Stadt – mit anschließendem Weiterflug nach Pakse oder in eine andere laotische Stadt, von der aus man den Süden des Landes erreicht. Je nach Verbindung sollte man inklusive Umstiege mit deutlich mehr als zehn Stunden Flugzeit rechnen. Alternativ bieten einige Routen auch Kombinationen aus Flug und längeren Überlandstrecken an, etwa von Thailand oder Vietnam aus.
  • Mobilität vor Ort
    Vom Stadtzentrum Pakse aus organisieren viele Unterkünfte, lokale Agenturen oder Fahrer Tagesausflüge zum Bolaven-Plateau, oft in Kombination mit weiteren Wasserfällen. Üblich sind Minivans, Kleinbusse oder Privatfahrten mit Fahrer. Selbstfahrer mit Mietmotorrad oder Auto sind ebenfalls anzutreffen, sollten jedoch Erfahrung mit den Straßenverhältnissen in Südostasien mitbringen. Die letzten Meter bis zur Aussichtsplattform am Tad-Fane-Wasserfall sind meist zu Fuß auf kurzen, gut erkennbaren Wegen zurückzulegen.
  • Ă–ffnungszeiten
    Der Zugang zum Aussichtspunkt und zu den touristischen Einrichtungen rund um Tad Fane ist in der Regel tagsüber möglich. Konkrete Uhrzeiten können jedoch je nach saisonaler Nachfrage, lokalen Betreiberstrukturen und Witterung variieren. Reisende sollten die jeweils aktuellen Öffnungszeiten bei der Unterkunft, lokalen Touranbietern oder direkt vor Ort erfragen und sich darauf einstellen, den Wasserfall möglichst bei Tageslicht zu besuchen. Es empfiehlt sich, nicht zu knapp vor Einbruch der Dunkelheit anzureisen, da Straßen und Wege dann schwieriger zu befahren bzw. zu begehen sind.
  • Eintritt
    Für den Zugang zur Aussichtsplattform und zum unmittelbaren Besucherbereich wird nach gängiger Praxis eine Eintritts- oder Zugangsgebühr erhoben. Deren genaue Höhe kann sich im Laufe der Zeit ändern. In der Regel bewegen sich solche Gebühren im südostasiatischen Vergleich in einem moderaten Rahmen, häufig im Gegenwert eines einstelligen Betrags in Euro. Da Wechselkurse und lokale Preisstrukturen Schwankungen unterliegen, sollten Besucher vor Ort mit Bargeld in der Landeswährung rechnen und tagesaktuelle Informationen einholen.
  • Beste Reisezeit und Klima
    Das Bolaven-Plateau liegt auf einer erhöhten Lage, was zu einem etwas milderen Klima führt als in den tiefer gelegenen Regionen von Laos. Grundsätzlich lässt sich das Klima in eine trockenere und eine niederschlagsreichere Phase gliedern. Viele Reisende bevorzugen die allgemein als Trockenzeit wahrgenommenen Monate, da Straßen und Wege dann leichter passierbar und Regenschauer seltener sind. In den stärker regenreichen Monaten hingegen führen die Flüsse meist mehr Wasser, was zu besonders eindrucksvollen Kaskaden und intensiverem Sprühnebel an den Wasserfällen führen kann. Wer den Wasserfall besucht, sollte sowohl mit Sonnenschein als auch mit rasch wechselnden Witterungsverhältnissen rechnen und eine leichte Regenjacke sowie rutschfeste Schuhe einplanen.
  • Tageszeit und Andrang
    Früher Vormittag und später Nachmittag gelten bei vielen Fotografinnen und Fotografen als besonders reizvolle Besuchszeiten, weil das Licht weicher ist und sich der Sprühnebel dekorativ in den Sonnenstrahlen bricht. In der Mitte des Tages kann das Licht härter sein, gleichzeitig sind dann oft mehr Tagesgäste unterwegs. Insgesamt ist der Andrang im Vergleich zu großen touristischen Brennpunkten der Region jedoch meist moderat, sodass sich auch in beliebten Zeitfenstern ruhige Momente finden lassen.
  • Sprache und Kommunikation
    Amtssprache in Laos ist Lao. In touristisch frequentierten Regionen wie Pakse und am Bolaven-Plateau werden daneben häufig grundlegende Englischkenntnisse eingesetzt, etwa in Unterkünften, bei Touranbietern oder an Ticketständen. Deutsch wird nur selten gesprochen. Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, einfache englische Reisevokabeln zu beherrschen und gegebenenfalls eine Übersetzungs-App oder ein kleines Sprachlexikon zu nutzen. Ein Lächeln und höfliche Gesten werden in Laos kulturell sehr geschätzt und erleichtern die Kommunikation.
  • Zahlung und Währung
    Die offizielle Währung von Laos ist der laotische Kip. Für kleine Ausgaben wie Eintrittsgebühren, Getränke oder Snacks rund um Tad Fane ist Bargeld vor Ort nach wie vor üblich. In größeren Hotels, einigen Restaurants und Reisebüros in Pakse können teils internationale Kreditkarten genutzt werden, während europäische Girokarten mitunter nicht überall akzeptiert werden. Mobile Payment-Lösungen, wie sie in Deutschland verbreitet sind, haben in Laos je nach Region einen unterschiedlichen Verbreitungsgrad. Wer von Deutschland anreist, sollte sich darauf einstellen, einen Mix aus Bargeld, Kreditkarte und gegebenenfalls Reserve-Bargeld in einer etablierten Fremdwährung zu nutzen, um flexibel zu bleiben.
  • Trinkgeldkultur
    In Laos ist Trinkgeld offiziell nicht verpflichtend, wird in touristischen Kontexten aber als freundliche Geste geschätzt. Kleine Beträge für gute Serviceleistungen – etwa für Fahrer, Guides oder in Restaurants – sind üblich, sollten aber immer im Rahmen des lokalen Preisniveaus bleiben. Überdimensionierte Trinkgelder können das wirtschaftliche Gleichgewicht stören und unrealistische Erwartungen wecken.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Am Tad-Fane-Wasserfall herrscht keine formalisierte Kleiderordnung wie in Tempeln oder religiösen Stätten. Dennoch sollten Besucher sich respektvoll kleiden. Leichte, luftige Kleidung, die Schultern und Knie nicht vollständig freilegt, ist im laotischen Kontext vielerorts angebracht, insbesondere wenn auf dem Weg zum Wasserfall auch Dörfer oder religiöse Orte passiert werden. Badebekleidung gehört nicht auf Aussichtsplattformen oder in Restaurantbereiche. Grundsätzlich gilt: Rücksichtnahme auf andere Besucher und das Vermeiden von Lärm und Müll sind selbstverständlich.
  • Fotografieren und Drohnennutzung
    Das Fotografieren mit Kamera oder Smartphone ist an den offiziellen Aussichtspunkten üblich und in der Regel erlaubt. Die Nutzung von Drohnen kann hingegen Beschränkungen unterliegen, sowohl aus Sicherheits- als auch aus Naturschutzgründen. Reisende sollten sich vor Ort erkundigen, ob und in welchem Umfang Drohnen erlaubt sind. In vielen Ländern Südostasiens ist deren Einsatz in der Nähe bestimmter Infrastruktur oder sensibler Gebiete reguliert.
  • Einreisebestimmungen
    Laos gehört nicht zur Europäischen Union oder zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Laos je nach aktueller Regelung in der Regel einen gültigen Reisepass und eventuell ein Visum. Da sich Bestimmungen ändern können – etwa hinsichtlich Visumserfordernis, Gültigkeitsdauer oder Nachweisen wie Rückflugticket und finanziellen Mitteln – sollten Reisende aus Deutschland vor der Reise die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich auch Informationen zu Gesundheitshinweisen, Sicherheitslage und empfohlenen Schutzimpfungen.
  • Gesundheit und Versicherung
    Laos ist ein tropisches Land, in dem andere klimatische und gesundheitliche Rahmenbedingungen gelten als in Mitteleuropa. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption ist dringend zu empfehlen, da die medizinische Versorgung vor Ort je nach Region begrenzt sein kann. Vor Reiseantritt sollten Reisende ärztlichen Rat zu Impfempfehlungen und möglichen Prophylaxen einholen und sich über allgemeine Hygienemaßnahmen informieren. Auf dem Bolaven-Plateau gehören Sonnenschutz, Insektenschutzmittel sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr zur Grundausstattung.
  • Zeitverschiebung
    Laos liegt in einer Zeitzone östlich von Mitteleuropa. Gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) besteht in der Regel ein Zeitunterschied von mehreren Stunden. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) verkürzt sich dieser Unterschied entsprechend. Für die individuelle Reiseplanung – insbesondere hinsichtlich Ankunftszeiten, Inlandsflügen und Tagesausflügen – lohnt sich ein genauer Blick auf die Zeitzonenangaben der gebuchten Verbindungen.

Warum Tad Fane auf jede Pakse-Reise gehört

Der Besuch des Tad-Fane-Wasserfalls ist mehr als ein kurzer Fotostopp. Für viele Reisende markiert er den Moment, in dem die abstrakte Vorstellung von „grüner Dschungellandschaft“ zu einer konkreten Erfahrung wird: dem Blick in eine tiefe Schlucht, deren Grund im Nebel verschwindet. Die Kombination aus Höhe, Vegetation und Klangkulisse erzeugt einen Eindruck, der weit über das hinausgeht, was Fotos oder Videos vermitteln können.

Tad Fane lässt sich ideal mit weiteren Stationen auf dem Bolaven-Plateau verbinden. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann mehrere Tage im Hochland verbringen, Kaffeeplantagen besuchen, durch Dörfer spazieren oder weitere Wasserfälle erkunden. Im Vergleich zu stark urban geprägten Metropolen wie Bangkok oder Ho-Chi-Minh-Stadt bietet das Plateau eine spürbare Entschleunigung. Deutsche Reisende, die in ihrem Alltag an dichte Bebauung und durchgeplante Tage gewöhnt sind, erleben hier eine Landschaft, in der Naturprozesse – vom Wechsel der Jahreszeiten bis zur Erosion der Schluchten – den Rhythmus vorgeben.

Aus nachhaltiger Perspektive bietet der Besuch von Tad Fane zudem die Gelegenheit, lokale Strukturen zu unterstĂĽtzen. Viele UnterkĂĽnfte, Restaurants oder Tourangebote werden von Familien oder kleinen Unternehmen betrieben, die von einem verantwortungsvoll gestalteten Tourismus profitieren. Wer auf umweltbewusstes Verhalten achtet, lokale Produkte fair bezahlt und respektvoll mit Kultur und Natur umgeht, kann dazu beitragen, dass Orte wie Tad Fane langfristig in ihrer besonderen Form erhalten bleiben.

Für Reisende aus Deutschland ist Tad Fane oft auch ein emotionaler Kontrastpunkt: Während bekannte europäische Landschaftssymbole – etwa die Alpen oder die Nordseeküste – von Schnee, Fels oder Watt geprägt sind, steht der Tad-Fane-Wasserfall für eine vertikale, tropische Welt aus Wasser und Wald. Diese Andersartigkeit ist es, die viele Südostasien-Reisen in Erinnerung bleiben lässt und die sich in Reiseberichten, Fotoalben und persönlichen Erzählungen immer wieder findet.

Tad-Fane-Wasserfall in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien taucht Tad Fane regelmäßig als Hintergrund spektakulärer Naturaufnahmen, Drohnenbilder und Reiseclips auf. Auffällig ist, dass deutsche Reisende den Wasserfall häufig im Zusammenhang mit Rundreisen durch Laos, Thailand und Kambodscha teilen – oft mit Kommentaren, die die Ruhe und vergleichsweise geringe Besucherzahl hervorheben. In vielen Beiträgen wird Tad Fane als „verstecktes Highlight“ beschrieben, das im Schatten bekannterer Sehenswürdigkeiten der Region steht, aber gerade dadurch einen besonderen Reiz entfaltet.

Häufige Fragen zu Tad-Fane-Wasserfall

Wo liegt der Tad-Fane-Wasserfall genau?

Der Tad-Fane-Wasserfall befindet sich auf dem Bolaven-Plateau in der Provinz Champasak im Süden von Laos, etwa eine Fahrstunde östlich von Pakse. Er liegt in einem hügeligen Hochlandgebiet, das vor allem für Kaffeeanbau und seine zahlreichen Wasserfälle bekannt ist.

Wie komme ich als Reisender aus Deutschland nach Tad Fane?

Die Anreise erfolgt in der Regel per Langstreckenflug von Deutschland über internationale Drehkreuze wie Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur. Von dort geht es weiter nach Pakse oder eine andere laotische Stadt, anschließend meist mit einem organisierten Transfer, Taxi, Minivan oder Mietfahrzeug ins Bolaven-Plateau. Die genaue Reiseroute hängt von verfügbaren Flugverbindungen und individuellen Präferenzen ab.

Welche Besonderheit hat der Tad-Fane-Wasserfall?

Der Tad-Fane-Wasserfall ist ein Zwillingswasserfall: Zwei parallele Wasserläufe stürzen nebeneinander von einer Basaltklippe in eine tiefe, dicht bewaldete Schlucht. Diese Kombination aus doppelter Kaskade, tropischem Nebelwald und vertikaler Felswand macht seinen charakteristischen Anblick aus.

Kann man bis zum FuĂź des Wasserfalls wandern?

Offizielle Wanderwege führen in der Regel nur zu Aussichtsplattformen am Rand der Schlucht, nicht bis zum Fuß des Wasserfalls. Die Schluchten sind steil, dicht bewaldet und schwer zugänglich, sodass Besucher die Kaskaden meist aus sicherer Distanz von oben betrachten.

Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr einen Besuch von Tad Fane?

Viele Reisende bevorzugen die Monate der Trockenzeit, in denen Straßen und Wege gut passierbar sind. In den niederschlagsreicheren Monaten führen die Flüsse dagegen meist mehr Wasser, was zu besonders eindrucksvollen Kaskaden führt. Unabhängig von der Jahreszeit bieten früher Vormittag und später Nachmittag oft besonders stimmungsvolles Licht.

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