Iguazu-FĂ€lle, Cataratas del IguazĂș

Urbia sperrt Steg an den Iguazu-FĂ€llen am 11. Oktober

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 11:43 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Urbia+Cataratas sperrte am 11. Oktober den Steg an den Iguazu-FÀllen in Foz do Iguacu. Der Nationalpark blieb teilweise zugÀnglich.

Wasserstand verÀndert den Besuch

  • Urbia+Cataratas schloss am 11. Oktober 2026 den Steg an den Iguazu-FĂ€llen in Foz do Iguacu.
  • Der Nationalpark blieb geöffnet, wĂ€hrend der Hauptweg und mehrere Aussichtspunkte zugĂ€nglich waren.
  • Der argentinische Nationalpark steht seit 1984 auf der Welterbeliste der UNESCO und die FĂ€lle erstrecken sich ĂŒber 2.700 Meter.
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Urbia+Cataratas sperrte am 11. Oktober 2026 einen Steg an den Iguazu-FĂ€llen (Cataratas del IguazĂș) in Foz do Iguacu nach stark gestiegenem Wasserstand. Der Nationalpark auf der brasilianischen Seite blieb geöffnet, doch der Weg ĂŒber den Fluss zur Teufelsschlucht war fĂŒr Besucher nicht zugĂ€nglich.

Hochwasser fĂŒhrt zur Sperrung am Steg

Die Sperrung begann am 11. Oktober, als der Abfluss des Iguaçu-Flusses nach heftigen RegenfÀllen 8,8 Millionen Liter pro Sekunde erreichte. Das entsprach laut einem Bericht von Xinhua dem 11. Oktober etwa dem Sechsfachen des historischen Durchschnitts.

Betroffen war die brasilianische Passarela, die ĂŒber das Wasser zu einem Aussichtspunkt an der Teufelsschlucht fĂŒhrt. ZusĂ€tzlich wurden zwei Nebenwege geschlossen, weil steigendes Wasser dort die Infrastruktur und den Besucherverkehr gefĂ€hrden konnte.

Urbia+Cataratas betreibt den Besucherdienst im Nationalpark. Das Chico Mendes Institute for Biodiversity Conservation verwaltet das Schutzgebiet. Beide Stellen beobachteten die Entwicklung des Flusses, einen festen Termin fĂŒr die Wiedereröffnung nannte der Betreiber nicht.

Iguazu-FĂ€lle liegen an der Grenze zweier LĂ€nder

Die WasserfÀlle liegen an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Auf brasilianischer Seite befinden sie sich im Bundesstaat Paranå bei Foz do Iguacu, wÀhrend der angrenzende argentinische Nationalpark in der Provinz Misiones liegt.

Das UNESCO-Welterbezentrum beschreibt das Fallsystem als halbkreisförmige Kaskadenlandschaft. Der Fluss bildet dort eine Grenze zwischen beiden Staaten, bevor er weiter in den ParanĂĄ fließt. Die FĂ€lle erstrecken sich ĂŒber nahezu 2.700 Meter und erreichen Höhen von bis zu 80 Metern.

Der argentinische Nationalpark ist seit 1984 Welterbe. Die brasilianische SchwesterflÀche Iguaçu National Park wurde 1986 in die Welterbeliste aufgenommen. Die Sperrung des Stegs betrifft damit einen einzelnen Zugang im Schutzgebiet, nicht die gesamte NaturstÀtte.

Der offene Hauptweg bleibt der wichtigste Zugang

FĂŒr den Besuch auf der brasilianischen Seite ist zwischen dem geöffneten Park und den gesperrten Teilstrecken zu unterscheiden. Der Hauptweg entlang der FĂ€lle und seine Aussichtspunkte blieben nach den vorliegenden Angaben zugĂ€nglich.

Damit konnten Reisende die WasserfĂ€lle weiterhin vom Uferweg aus sehen. Nicht möglich war dagegen der Gang ĂŒber den Fluss zur Plattform an der Teufelsschlucht. Die Zugangslage hĂ€ngt vom Wasserstand und den Sicherheitsentscheidungen des Betreibers ab.

Iguazu-FĂ€lle besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Sperrung des brasilianischen Stegs begann am 11. Oktober 2026 nach starkem Anstieg des Abflusses im Iguaçu-Fluss.
  • Der Nationalpark in Foz do Iguacu blieb geöffnet; der Hauptweg und die dortigen Aussichtspunkte waren zugĂ€nglich, der Steg zur Teufelsschlucht jedoch gesperrt.
  • Die FĂ€lle liegen im brasilianischen ParanĂĄ an der Grenze zu Argentinien. Der Zugang auf der brasilianischen Seite gehört zum Nationalpark Iguaçu.
  • Amtssprachen im Grenzraum sind Portugiesisch und Spanisch; in Brasilien gilt der Brasilianische Real, in Argentinien der Argentinische Peso.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Iguazu-FĂ€lle auf Social-Media-Plattformen

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Iguazu-FÀlle: hÀufige Fragen

Was hat sich an den Iguazu-FÀllen geÀndert?

Seit dem 11. Oktober 2026 ist der brasilianische Steg zur Teufelsschlucht gesperrt. Der Nationalpark blieb geöffnet.

Wo liegen die Iguazu-FĂ€lle und wie kommt man hin?

Die WasserfÀlle liegen an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Die brasilianische Seite befindet sich bei Foz do Iguacu im Bundesstaat Paranå.

Was sind die Iguazu-FĂ€lle?

Die Iguazu-FĂ€lle sind ein ĂŒber rund 2.700 Meter reichendes System zahlreicher Kaskaden am Iguaçu-Fluss. Die angrenzenden Nationalparks beider LĂ€nder gehören zum UNESCO-Welterbe.

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