Varanasi Ghats, Varanasi

Varanasi Ghats mit Stufen, PalÀsten und Ritualen

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 22:00 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Varanasi Ghats in Varanasi ziehen sich als Stufenband am Ganges entlang und verbinden Tempel, PalÀste und Rituale.

Schwarzweiss-Reportage vom Wahrzeichen Ghats von Varanasi in Varanasi, Indien
Schwarzweiss-Reportagebild vom Wahrzeichen Ghats von Varanasi in Varanasi Indien, dokumentarische Reisefotografie mit starken Kontrasten, Illustration mit AI erstellt.

Varanasi Ghats sind die steinernen Stufen am Gangesufer von Varanasi. Die Reihe reicht von Assi bis Adi Keshava und trÀgt das Stadtbild mit einer klaren Kante aus Wasser, Stein und HÀusern.

Varanasi Ghats zwischen Stufen und Fluss

Der Flusslauf an dieser Stelle bildet einen weiten Bogen, an dem die Ghats dicht nebeneinander liegen. Die stone stepped ghats begannen im 14. Jahrhundert, und die Uferzone wurde in spÀteren Jahrhunderten weiter verdichtet. Die heutige Form der meisten Anlagen stammt aus der Maratha-Patronage des 18. Jahrhunderts.

Zwischen den Stufen stehen Plattformen, Schreine, PalÀste und WohnhÀuser. Der Name des Ortes meint nicht nur Uferstufen, sondern ein ganzes Flusspanorama aus Architektur und tÀglicher Nutzung.

Assi, Dashashwamedh und Manikarnika

Zu den bekanntesten Abschnitten zĂ€hlen Assi Ghat, Dashashwamedh Ghat und Manikarnika Ghat. Assi liegt am sĂŒdlichen Ende der Reihe, Dashashwamedh nahe dem Vishwanath-Tempel, Manikarnika am Ort der Verbrennungen. Die 84 Ghats werden in der Stadttradition als zusammenhĂ€ngende Folge benannt.

Gerade an diesen drei Orten zeigt sich die Spannweite der Ghats am deutlichsten. Ein Abschnitt dient dem Ankommen am Wasser, ein anderer dem ritualisierten Blick auf den Fluss, ein dritter dem Umgang mit dem Tod.

Marathas, Könige und Umbauten

Viele heutige Fassungen der Uferbauten gehen auf MĂ€zene aus dem 18. und 19. Jahrhundert zurĂŒck. In den Quellen erscheinen Marathas, Holkars und Scindias, daneben die Maharajas von Benares und weitere HerrscherhĂ€user. Varanasi Ghats sind damit ein gebautes Archiv mehrerer Dynastien und Stadteliten.

Die Uferlinie wirkt dennoch nicht wie ein einzelnes Großprojekt, sondern wie eine gestaffelte Folge von Einzelorten. Manche Ghats tragen PalĂ€ste, andere Tempel, wieder andere nur breite Stufen und kleine Plattformen.

Varanasi Ghats besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Ghats liegen am westlichen Ufer des Ganges in Varanasi. Von der Altstadt aus erreicht man die Uferzone zu Fuß ĂŒber Gassen oder per Rikscha.
  • Die Stufen fĂŒhren direkt zum Fluss hinab. An manchen Abschnitten wechseln breite Treppen mit engen ZugĂ€ngen und unregelmĂ€ĂŸigen Plattformen.
  • Assi Ghat liegt im SĂŒden, Manikarnika im zentralen Bereich und Adi Keshava am nördlichen Ende der Folge. Die Namen helfen bei der Orientierung entlang des Flussbogens.
  • Zwischen den Ghats liegen Tempel, PalĂ€ste und WohnhĂ€user dicht an dicht. Wer sich bewegt, sieht den Wechsel zwischen öffentlicher Stufe und bebautem Ufer sofort.

Varanasi Ghats auf Social-Media-Plattformen

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Varanasi Ghats: hÀufige Fragen

Wo liegen die Varanasi Ghats?

Sie liegen am Gangesufer in Varanasi, im Bundesstaat Uttar Pradesh. Die Reihe zieht sich entlang des Flusses durch einen großen Teil der Stadt.

Was bietet ein Gang entlang der Ghats?

Zu sehen sind Stufen, Plattformen, Tempel, PalÀste und die direkte NÀhe zum Wasser. Die Folge der Uferorte zeigt Varanasis religiöse und architektonische Dichte.

Was kennzeichnet die Varanasi Ghats?

Sie verbinden Fluss, Ritual und Baukunst in einer durchgehenden Uferlinie. Besonders prÀgend sind die Unterschiede zwischen Badeghat und Verbrennungsghat.

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