Wat Preah Keo Morakot und die silberne Halle von Phnom Penh
Veröffentlicht am: 22.08.2026 um 21:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Wat Preah Keo Morakot, die Silberpagode im Königspalast von Phnom Penh, gehört zu den prägnantesten Tempelanlagen Kambodschas. Der Name verweist auf den Tempel des Smaragd-Buddhas, die sichtbare Besonderheit liegt im Inneren: eine Halle mit silbernem Boden und kostbaren Buddhafiguren.
Wat Preah Keo Morakot zwischen Palast und Tempel
Die Anlage liegt südlich des Royal Palace in Phnom Penh und trägt offiziell den Namen Wat Ubaosoth Ratanaram, auch Wat Preah Keo Morakot genannt. Der Ort verbindet höfische Architektur mit buddhistischer Nutzung und steht damit an einer Schnittstelle von Religion und Repräsentation. offizieller Name
Die heutige Gestalt gehört in das 19. Jahrhundert und geht auf König Norodom zurück. Für die Gestaltung werden außerdem Oknha Tep Nimit Mak als Architekt und die Ausstattung mit silbernen Fliesen, Gold und Edelsteinen genannt; die Anlage bleibt damit ein Tempel der Materialien ebenso wie der Frömmigkeit. König Norodom
Wat Preah Keo Morakot und die silberne Innenhalle
Der geläufige Name Silberpagode stammt von dem Boden aus Tausenden silberner Fliesen, der den Innenraum prägt. Zwischen glänzenden Oberflächen stehen Buddhafiguren, darunter eine grün schimmernde Hauptfigur, die dem Tempel seinen kambodschanischen Beinamen gibt. silbernen Fliesen
Zu den auffälligen Werken gehört auch eine goldene Buddhafigur in königlicher Ausstattung. Die Anlage zeigt damit nicht nur religiöse Verehrung, sondern auch eine höfische Kunstsprache, in der Edelmetall, Stein und Glas nebeneinanderstehen. goldene Buddhafigur
Wat Preah Keo Morakot im Blick auf Geschichte und Ausstattung
Die Mauern der Umfassung tragen Wandmalereien mit Szenen aus dem Reamker, der kambodschanischen Form des Ramayana. Damit erweitert sich der Ort über die Tempelhalle hinaus zu einem geschlossenen Bildraum, in dem Erzählung, Handwerk und sakrale Funktion zusammenkommen.
Wat Preah Keo Morakot ist deshalb mehr als ein einzelner Schrein. Die Anlage vereint einen königlichen Ursprung, eine benannte Epoche und eine Ausstattung, die aus Silber, Gold und bemalter Wandfläche einen zusammenhängenden Ort formen.
Wat Preah Keo Morakot besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Die Anlage liegt im Königspalast von Phnom Penh, südlich des Palastzentrums. Dorthin führt der Weg über das Palastgelände.
- Der Tempel besteht aus einer Halle mit glänzendem Innenboden und weiteren umgebenden Bauteilen. Die Räume wirken geschlossen und reich ausgestattet.
- Die Wandflächen zeigen Episoden des Reamker. Wer vor den Galerien steht, sieht Malerei, Gold und Silber nebeneinander.
- Wat Preah Keo Morakot ist ein buddhistischer Tempel innerhalb eines königlichen Komplexes. Diese Verbindung prägt den Charakter des Ortes.
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Wat Preah Keo Morakot: häufige Fragen
Wo liegt Wat Preah Keo Morakot?
Wat Preah Keo Morakot liegt im Royal Palace von Phnom Penh, südlich des Hauptkomplexes. Der Ort befindet sich in Kambodscha.
Was prägt einen Besuch dort?
Prägend sind die silberne Innenfläche, die goldenen Figuren und die bemalten Wände. Der Besucher bewegt sich durch eine Tempelanlage mit königlichem Umfeld.
Wodurch zeichnet sich der Ort aus?
Wat Preah Keo Morakot verbindet einen königlichen Namen, eine benannte historische Ordnung und eine Ausstattung aus Silber und Gold. Das ergibt einen sehr klaren, materiell geprägten Tempelraum.
