Waza-Nationalpark erhält am 27. Oktober ein Schutzprojekt
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 08:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSSchutzplan und Landschaftsschutz
- Das SPEFOCE-Projekt wurde am 27. Oktober 2026 für Landschaften in Kamerun genehmigt.
- Die Initiative umfasst die Überarbeitung des Managementplans für den Waza-Nationalpark.
- Waza gehört zum sudano-sahelischen Norden Kameruns und ist Teil von drei Schutzlandschaften.
Der Waza-Nationalpark in Waza, Kamerun, ist Teil eines am 27. Oktober 2026 genehmigten Klimaschutzprojekts für drei Landschaften. Die Initiative soll die Schutzgebiets- und Landnutzungsplanung im Norden des Landes neu ordnen.
Schutzprojekt für Waza startet mit Förderzusage
Der Green Climate Fund genehmigte das Projekt SPEFOCE am 27. Oktober 2026. Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) setzt es gemeinsam mit dem kamerunischen Ministerium für Forstwirtschaft und Wildtiere sowie dem IUCN-Länderbüro um.
Das Vorhaben erstreckt sich über sieben Jahre. Es betrifft neben Waza die Landschaften Dja-Lobéké im Süden und Bakossi-Bamboutos im Westen Kameruns. Geplant sind eine nachhaltigere Bewirtschaftung von 50.000 Hektar Wald sowie die Wiederherstellung weiterer 10.008 Hektar durch Agroforstwirtschaft, Aufforstung und natürliche Regeneration. Die IUCN beschreibt das Projekt als Verbindung von Waldschutz, lokaler Planung und klimaangepasster Entwicklung.
Für den Waza-Nationalpark ist besonders die Überarbeitung des Schutzgebiets-Managementplans vorgesehen. Der bisherige Plan ist nach Angaben der IUCN abgelaufen. Zusätzlich soll eine gemeinsame Landnutzungsplanung klären, wie Flächen und Bäume verwaltet werden.
Waza liegt in einer trockenen Schutzlandschaft
Der Nationalpark gehört zur sudano-sahelischen Landschaft im Norden Kameruns. Gemeinsam mit Dja-Lobéké und Bakossi-Bamboutos bildet er damit einen von drei unterschiedlichen ökologischen Schwerpunkten des Projekts.
Die Förderzusage verbindet den Park mit größeren Zielen der kamerunischen Waldpolitik. Nach Angaben der IUCN sollen Schutzgebiete besser verwaltet und lokale Wertschöpfungsketten für Nichtholzprodukte aufgebaut werden. Genannt werden unter anderem Buschmango, Bitterkola und Cashew.
Die Initiative reagiert auf den Druck durch Entwaldung, nicht nachhaltige Nutzung und den Klimawandel. Der Green Climate Fund nennt für Kamerun einen Verlust von 2,2 Millionen Hektar Baumbestand zwischen 2001 und 2024. Für Reisende ist der aktuelle Anlass deshalb vor allem eine Entscheidung zur künftigen Schutzgebietsverwaltung, nicht die Ankündigung einer Sonderöffnung. Die Projektseite des Green Climate Fund führt Waza ausdrücklich als eine der drei Interventionslandschaften.
Waza-Nationalpark besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der maßgebliche Termin ist der 27. Oktober 2026. An diesem Tag genehmigte der Green Climate Fund das SPEFOCE-Projekt mit Bezug zum Waza-Nationalpark.
- Der Anlass betrifft den Managementplan und die Landnutzungsplanung des Schutzgebiets. Eine Sonderöffnung oder ein neuer Besuchereingang ist damit nicht verbunden.
- Der Park liegt in der sudano-sahelischen Landschaft im Norden Kameruns und bildet gemeinsam mit Dja-Lobéké und Bakossi-Bamboutous den räumlichen Rahmen der Initiative.
Waza-Nationalpark auf Social-Media-Plattformen
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Waza-Nationalpark: häufige Fragen
Was hat sich am Waza-Nationalpark geändert?
Am 27. Oktober 2026 wurde ein Projekt genehmigt, das unter anderem den abgelaufenen Managementplan des Nationalparks überarbeiten soll.
Was ist der Waza-Nationalpark?
Der Nationalpark liegt in der sudano-sahelischen Landschaft im Norden Kameruns und ist Teil der Schutzlandschaft Waza.
Welche Ziele verfolgt das SPEFOCE-Projekt?
Das Projekt soll Waldflächen nachhaltiger verwalten, weitere Flächen wiederherstellen und die Landnutzungsplanung in drei Landschaften stärken.
