Whistler Blackcomb, Reise

Whistler Blackcomb: Kanadas Ski-Ikone jenseits der Pisten

14.06.2026 - 21:37:31 | ad-hoc-news.de

Whistler Blackcomb in Whistler, Kanada, ist weit mehr als ein Skigebiet. Warum dieser Berg weltweit Maßstäbe setzt – und was Gäste aus Deutschland wissen sollten.

Whistler Blackcomb, Reise, Kanada
Whistler Blackcomb, Reise, Kanada

Wenn morgens die ersten Gondeln über die dunklen Wälder von British Columbia gleiten und das Licht über den Coast Mountains glitzert, zeigt sich Whistler Blackcomb (sinngemäß „Schwarzer Kamm von Whistler“) von seiner eindrucksvollsten Seite. Das weltbekannte Skigebiet in Whistler, Kanada, steht für perfekt präparierte Hänge, spektakuläre Bergblicke und ein Bergdorf, das wie gemacht ist für Winter- und Sommersportfans aus aller Welt.

Whistler Blackcomb: Das ikonische Wahrzeichen von Whistler

Whistler Blackcomb gilt als eines der bekanntesten Ski- und Mountainbike-Gebiete der Welt und als Symbol für Kanadas Outdoor-Kultur. Das Doppelmassiv mit den beiden Bergen Whistler Mountain und Blackcomb Mountain erhebt sich direkt über dem kompakten, autofreien Ortskern von Whistler. Für viele Kanadierinnen und Kanadier ist dieses Gebiet ein nationales Aushängeschild für Wintersport – ähnlich prägend wie die Alpen für Österreich oder die Schweiz.

International wurde Whistler Blackcomb nicht zuletzt durch die Olympischen Winterspiele von Vancouver 2010 bekannt, bei denen zahlreiche alpine Ski- und Rodelwettbewerbe hier ausgetragen wurden. Die Kombination aus extrem guter Infrastruktur, gewaltigen Höhenunterschieden und einer vergleichsweise zuverlässigen Schneelage hat dem Gebiet immer wieder Spitzenplätze in Skigebiets-Rankings großer Fachmagazine eingebracht. Auch deutschsprachige Reiseverlage wie GEO Saison und das ADAC Reisemagazin stellen Whistler regelmäßig als Referenz für moderne Wintersportdestinationen außerhalb Europas vor.

Doch das Wahrzeichen ist längst zu einem Ganzjahresziel geworden: Im Sommer verwandeln sich die Hänge in ein riesiges Netz aus Wanderwegen und Mountainbike-Strecken. Der Ort Whistler selbst ist als Fußgängerzone angelegt und bietet eine Atmosphäre, die an einen kompakten Alpenort erinnert – mit Cafés, Hotels, Boutiquen und Après-Ski-Bars, jedoch mit nordamerikanischem Flair und einer starken Ausrichtung auf Outdoor-Sport.

Geschichte und Bedeutung von Whistler Blackcomb

Die Geschichte von Whistler Blackcomb beginnt lange vor den ersten Skiliften: Das Gebiet gehört zum traditionellen Territorium indigener Gemeinschaften an der Pazifikküste, unter anderem der Squamish und Lil’wat First Nations. In der kanadischen Erinnerungskultur wird zunehmend betont, dass viele heutige Outdoor-Reviere auf Gebieten entstanden, die jahrhundertelang Jagd- und Siedlungsräume dieser Völker waren. In Whistler erinnert unter anderem das Squamish Lil’wat Cultural Centre an diese kulturellen Wurzeln und verknüpft sie mit der heutigen Freizeitnutzung.

Als touristisches Projekt begann die Entwicklung in den 1960er-Jahren, als Unternehmer und Bergsportler einen Skiort nördlich von Vancouver planten, der mit den alpinen Top-Destinationen in Europa konkurrieren sollte. Der Name „Whistler“ leitete sich von den Pfeifgeräuschen der im Gebiet heimischen Murmeltiere („whistling marmots“) ab, deren Pfiffe in den Berghängen zu hören sind. In der Folge wurde zunächst Whistler Mountain erschlossen, bevor in den frühen 1980er-Jahren Blackcomb Mountain als eigenständiges Skigebiet mit eigenen Liften und Pisten hinzukam.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich zwischen Whistler Mountain und Blackcomb Mountain ein gewisser Wettbewerb: Beide Seiten wurden von unterschiedlichen Betreibern geführt und bemühten sich um modernere Lifte, attraktivere Pisten und bessere Angebote. Diese Konkurrenz trug wesentlich dazu bei, dass das gesamte Areal einen sehr hohen Standard erreichte. Später wurden die beiden Gebiete unter einem Betreiber zusammengeführt und als ein zusammenhängendes Resort vermarktet – Whistler Blackcomb, heute eine der Flaggschiff-Destinationen des internationalen Ski- und Outdoor-Konzerns Vail Resorts.

Eine bedeutende Zäsur in der jüngeren Geschichte war die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2010 an Vancouver und Whistler. Für die alpinen Skiwettbewerbe, den Rodel- und Bob-Sport sowie weitere Disziplinen wurden rund um Whistler Blackcomb neue Strecken, Infrastruktur und Sicherheitskonzepte realisiert. Der Ort profitierte von umfangreichen Investitionen in Verkehrswege, Unterkünfte und touristische Einrichtungen. Deutsche Medien wie die ARD, ZDF und große Tageszeitungen berichteten damals intensiv von den Wettkämpfen und machten Whistler Blackcomb auch hierzulande als Wintersport-Mekka bekannt.

Heute ist Whistler Blackcomb eine Ganzjahresdestination mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung für die Region Sea to Sky in British Columbia. Das Skigebiet zieht Besucherinnen und Besucher aus Nordamerika, Europa und Asien an. Aus deutschsprachiger Perspektive ist es eines der prominenten Ziele, wenn eine Fernreise mit Wintersport in Kanada geplant wird – ähnlich nachgefragt wie die Rockies-Gebiete um Banff und Lake Louise, jedoch mit deutlicher stärkerer Resort-Orientierung.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist Whistler Blackcomb weniger durch einzelne ikonische Bauwerke geprägt, sondern durch ein Gesamtbild: das Resort-Design rund um Whistler Village. Die Gebäude sind niedrig, häufig im Stil alpiner Chalets mit viel Holz, Naturstein und großzügigen Dachüberständen gestaltet, kombiniert mit großen Fensterfronten, wie sie in moderner nordamerikanischer Bergarchitektur üblich sind. Statt historischer Bausubstanz steht hier ein durchgeplantes, fußgängerfreundliches Ortsbild im Vordergrund – ein bewusster Kontrast zur eher autoorientierten Struktur vieler nordamerikanischer Skiorte.

Ein herausragendes technisches Merkmal ist die PEAK 2 PEAK Gondola, eine der spektakulärsten Seilbahnen der Welt. Sie verbindet den Gipfelbereich von Whistler Mountain mit dem von Blackcomb Mountain und überbrückt dabei ein tief eingeschnittenes Tal. Für deutschsprachige Reisende, die vielleicht den Nebelhorn in Oberstdorf oder die Zugspitze kennen, ist insbesondere die Spannweite der PEAK 2 PEAK beeindruckend: Die Gondel überquert ohne Stütze eine mehrere Kilometer breite Schlucht, mit Kabinen, die teilweise Glasböden besitzen. Ingenieur- und Seilbahnfans aus Deutschland können sich diese Anlage als technisches Pendant zu modernen Dreiseilumlaufbahnen in den Alpen vorstellen, jedoch in deutlich größerer Dimension.

Im Village sowie an Tal- und Bergstationen finden sich zahlreiche Kunstwerke und Skulpturen, die auf die indigene Kultur, auf die Olympischen Spiele und auf die Tierwelt der Region verweisen. Dazu gehören Holz- und Steinskulpturen, Masken und Totem-inspirierte Elemente, die jedoch meist im Rahmen kuratierter Programme und in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen indigenen Künstlerinnen und Künstlern entstanden sind. Die offizielle Tourismusorganisation von Whistler sowie das Squamish Lil’wat Cultural Centre betonen dabei zunehmend Themen wie kulturelle Teilhabe und respektvollen Umgang mit dem Land.

Ein weiteres Merkmal ist die auf Outdoor-Performance ausgerichtete Infrastruktur: beheizte Gehwege im Kernbereich des Dorfes, modern gestaltete Talstationen mit klarer Besucherführung, große Bike-Wash- und Servicebereiche im Sommer sowie ein dichtes Netz an Beschilderungen in Englisch, teils mit Piktogrammen. Für Gäste aus Deutschland ist vieles intuitiv verständlich, dennoch unterscheidet sich die Gesamterscheinung merklich von klassischen Alpenorten mit historisch gewachsenen Ortskernen.

Auch die Natur selbst ist ein prägendes „Gestaltungselement“: Die Coast Mountains werden vom Pazifikklima beeinflusst, was im Winter für große Schneemengen sorgen kann. Statt kargem Hochgebirge dominieren dichte Nadelwälder, tief eingeschnittene Täler und im Sommer üppige Vegetation. Das Erscheinungsbild erinnert eher an eine Mischung aus Alpen und skandinavischer oder nordamerikanischer Wildnis – für europäische Besucher ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal.

Whistler Blackcomb besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Whistler Blackcomb liegt in der Provinz British Columbia an der sogenannten Sea to Sky Corridor, rund 120 km nördlich von Vancouver. FĂĽr Reisende aus Deutschland ist Vancouver meist das Tor zum Resort. Nonstop-FlĂĽge von groĂźen deutschen Flughäfen wie Frankfurt sind zeitweise verfĂĽgbar, ansonsten fĂĽhren Verbindungen häufig ĂĽber Drehkreuze wie London, Amsterdam oder Toronto. Die reine Flugzeit von Frankfurt nach Vancouver liegt je nach Route in der Größenordnung von etwa 10 bis 11 Stunden. Vom Flughafen Vancouver aus gelangt man per Mietwagen, Shuttlebus oder organisiertem Transfer in etwa 2 bis 2,5 Stunden nach Whistler; die Strecke folgt der landschaftlich sehr reizvollen Highway-Route entlang der KĂĽste und durch die Berge. FĂĽr Bahnreisende gibt es keine direkte Schiene nach Whistler; eine Anreise erfolgt in der Regel per Flug nach Vancouver und dann weiter auf der StraĂźe.
  • Ă–ffnungszeiten und Saison
    Whistler Blackcomb ist ein Ganzjahresresort, die konkreten Betriebszeiten der Lifte und Pisten unterscheiden sich jedoch deutlich zwischen Winter- und Sommersaison. Im Winterbetrieb laufen die meisten Lifte üblicherweise tagsüber, mit Startzeiten am Vormittag und Betrieb bis zum Nachmittag. Im Sommer konzentriert sich der Liftbetrieb auf Wanderer und den Bikepark, ebenfalls mit tagsüber geöffneten Anlagen. Öffnungszeiten können sich witterungsbedingt ändern; aktuelle Informationen sollten direkt bei Whistler Blackcomb oder der lokalen Tourismusorganisation geprüft werden. Nachtbetrieb ist nur für ausgewählte Aktivitäten und zu bestimmten Zeiten vorgesehen; klassische Nachtskipisten wie in manchen Alpenregionen spielen eine geringere Rolle.
  • Skipässe, Tickets und Preise
    Die Preise für Tages- und Mehrtagespässe in Whistler Blackcomb zählen im internationalen Vergleich zu den höheren. Je nach Saison, Vorausbuchungszeitraum und Art des Tickets (Tagespass, Mehrtagespass, Saisonkarte oder Teil eines internationalen Passverbunds) können die Kosten stark variieren. Für Reisende aus Deutschland ist es sinnvoll, Preise vorab online zu prüfen und möglichst früh zu buchen, da es im nordamerikanischen Markt häufig dynamische Preismodelle gibt. Eine Umrechnung in Euro hängt vom jeweiligen Wechselkurs zwischen Euro und kanadischem Dollar ab; grob können Skipässe pro Tag im Bereich mehrerer Dutzend Euro liegen. Konkrete Beträge sollten unmittelbar vor der Reise direkt bei der offiziellen Verkaufsstelle oder auf der Website des Resorts abgefragt werden, da sie sich von Saison zu Saison ändern.
  • Beste Reisezeit
    Die klassische Wintersaison in Whistler Blackcomb erstreckt sich grob von Ende Herbst bis in das Frühjahr. Die besten Bedingungen für Skifahren und Snowboarden finden sich oft in den tiefen Wintermonaten, wobei der genaue Saisonverlauf stark von der Witterung abhängt. Im Gegensatz zu vielen europäischen Skigebieten können in Whistler erhebliche Schneemengen fallen, was für exzellente Powder-Tage sorgt, aber auch zeitweise zu Wetter- und Lawinenrisiken führen kann. Die offizielle Snow Safety-Abteilung und der Lawinenwarndienst von British Columbia geben hierzu regelmäßig Einschätzungen ab. Für Sommergäste sind die Monate Juni bis September attraktiv: Dann stehen Wandern, Mountainbiken, Golf und Wasseraktivitäten auf den Seen im Vordergrund. Für Reisende aus Deutschland kann eine Kombination aus Stadtaufenthalt in Vancouver und anschließenden Tagen in Whistler besonders reizvoll sein, unabhängig davon, ob es sich um eine Sommer- oder Winterreise handelt.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    In Whistler und bei Whistler Blackcomb ist Englisch die dominierende Alltagssprache. Aufgrund der internationalen Gästeschar sind Mitarbeitende in Hotels, Restaurants und bei den Liften meist an Akzente und verschiedene Sprachniveaus gewöhnt; nicht selten arbeiten auch Saisonkräfte aus Europa, darunter deutschsprachige. Französisch, die zweite Amtssprache Kanadas, ist in der Region weniger präsent als in der Provinz QuĂ©bec. Deutsch wird punktuell gesprochen, kann aber nicht vorausgesetzt werden. Wer gut Englisch versteht, ist klar im Vorteil. Beim Bezahlen ist Kartenzahlung weit verbreitet; gängige internationale Kreditkarten werden in der Regel akzeptiert. Kontaktloses Zahlen und mobile Payment-Dienste wie Apple Pay oder Google Pay sind ĂĽblich, während die deutsche Girocard in Kanada meist nicht funktioniert. Es wird empfohlen, eine Kreditkarte oder Debitkarte mit internationaler Ausrichtung mitzufĂĽhren. Trinkgeld ist wie in ganz Nordamerika ein wichtiger Bestandteil der Bezahlung im Servicebereich: In Restaurants gelten 15 bis 20 % des Rechnungsbetrags vor Steuern als ĂĽbliche Spanne, auch fĂĽr Taxi- und Shuttlefahrten werden kleinere Trinkgelder erwartet.
  • Kleidung, Klima und Sicherheit
    Das Klima in Whistler Blackcomb wird von der Nähe zum Pazifik und den hohen Bergen geprägt. Im Winter können die Temperaturen in den Tallagen moderat ausfallen, auf den Gipfeln jedoch deutlich unter den Gefrierpunkt sinken. Für deutsche Reisende empfiehlt es sich, mehrschichtige Funktionskleidung, wasser- und winddichte Outerwear sowie warme Handschuhe und Mützen mitzunehmen. Die Wetterbedingungen können sich rasch ändern, insbesondere auf den Gipfelbereichen. Im Sommer kann es in den Tallagen angenehm warm werden, während es auf Höhenlagen kühl bleibt; auch hier ist das Zwiebelprinzip sinnvoll. Die Pisten- und Trail-Sicherheit wird von professionellen Patrouillenorganisationen überwacht. Wer sich abseits markierter Pisten bewegt (Off-Piste oder Backcountry), sollte über entsprechende Erfahrung verfügen und sich unbedingt über Lawinensituation und Sicherheitsregeln informieren.
  • Fotografieren und Drohnen
    Fotografieren ist auf den Pisten, im Dorf und an den Aussichtspunkten grundsätzlich weit verbreitet und gängiger Teil des Resorts-Erlebnisses. Spezielle Einschränkungen können an bestimmten Orten gelten, etwa in Museen, bei Kunstwerken oder in Innenräumen, wo teils Blitzlicht untersagt ist. Für den Einsatz von Drohnen gelten in Kanada strikte Regeln; viele Resorts verbieten private Drohnen aus Sicherheitsgründen vollständig oder erlauben sie nur mit ausdrücklicher Genehmigung. Wer plant, eine Drohne mitzubringen, sollte sich vorab bei Whistler Blackcomb und bei den zuständigen kanadischen Luftfahrtbehörden über die geltenden Bestimmungen informieren.
  • Einreisebestimmungen
    Kanada gehört nicht zur Europäischen Union und nicht zum Schengen-Raum. Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Kurzaufenthalte in der Regel eine elektronische Reisegenehmigung (eTA), wenn sie per Flug anreisen, sowie einen gültigen Reisepass. Die genauen Einreisebestimmungen, Gültigkeitsdauern und eventuelle geänderte Regelungen (etwa im Zusammenhang mit Gesundheitsanforderungen) können sich ändern. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise und Sicherheitsempfehlungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Empfehlenswert ist zudem eine Auslandskrankenversicherung, da Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Kanada in der Regel nicht greifen.
  • Zeitverschiebung
    Whistler liegt in der Pazifik-Zeitzone Kanadas. Gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) besteht im Winter in der Regel eine Zeitverschiebung von minus 9 Stunden, während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Unterschied häufig minus 9 oder minus 8 Stunden, abhängig von der jeweiligen Umstellung. Das bedeutet, dass es in Whistler morgens ist, wenn es in Deutschland bereits Nachmittag oder Abend ist. Wer aus Deutschland anreist, sollte für die ersten Reisetage einplanen, dass der Körper sich an den Jetlag anpasst.

Warum Whistler Blackcomb auf jede Whistler-Reise gehört

Whistler Blackcomb vereint auf einzigartige Weise kanadische Wildnis, hochmoderne Infrastruktur und eine lebendige Resort-Kultur. Für Reisende aus Deutschland, die die Alpen gut kennen, ist besonders spannend, wie vertraut und doch anders sich der Aufenthalt anfühlt: Statt historischer Dörfer und kleinerer Skigebiete erwartet sie ein groß dimensioniertes Resort auf nordamerikanische Art, eingebettet in die dichten Wälder und zerklüfteten Berge British Columbias.

Im Winter überzeugen die vielen Pistenkilometer, die große Höhendifferenz und die Möglichkeit, sowohl perfekt präparierte Hänge als auch Tiefschneevarianten zu nutzen. Die Pistenprofile reichen von breiten Anfängerhängen bis zu steilen Expertenabfahrten; für Snowboarder und Freestyle-Fans gibt es Snowparks und spezielle Zonen. Wer lieber entspannter unterwegs ist, kann sich auf Genusspisten konzentrieren und die zahlreichen Aussichtsplattformen aufsuchen, von denen aus sich die Coast Mountains weit in die Ferne erstrecken.

Im Sommer eröffnet Whistler Blackcomb ein ganz anderes Gesicht: Der Bikepark gehört zu den bekanntesten der Welt, mit Downhill-Strecken, Flow-Trails und technischen Herausforderungen für verschiedene Könnerstufen. Für Wanderer gibt es Rundwege auf den Bergkuppen, Pfade durch Wälder und zum Teil spektakuläre Hängebrücken oder Aussichtspunkte. Familien können Gondelfahrten mit unkomplizierten Spaziergängen kombinieren, während ambitionierte Outdoor-Sportler anspruchsvolle Touren in Angriff nehmen.

Ein weiterer Grund, weshalb Whistler Blackcomb auf eine Whistler-Reise gehört, ist die Atmosphäre im Ort selbst. Whistler Village ist kompakt, lebhaft und stark auf Fußgänger ausgerichtet. Cafés, Restaurants, Bars und Läden reihen sich entlang von Promenaden, die im Winter kunstvoll beleuchtet und im Sommer von Blumenbeeten gesäumt sind. Die Gastronomie reicht von einfacher, sportorientierter Küche über internationale Restaurants bis hin zu gehobenen Adressen. Für deutsche Gäste, die vielleicht eine Kombination aus Naturerlebnis und gutem Essen schätzen, wird hier viel geboten.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Möglichkeit, die Reise mit einem Aufenthalt in Vancouver oder anderen Teilen British Columbias zu kombinieren. Viele deutschsprachige Reiseführer empfehlen Routenkombinationen, bei denen etwa einige Tage Stadtleben an der Pazifikküste mit einem mehrtägigen Aufenthalt in Whistler verbunden werden. Ebenso populär sind Roadtrips, die von Vancouver aus weiter in die Rockies oder entlang der pazifischen Küste führen, mit Whistler als erstem Stopp im Landesinneren.

Für kulturinteressierte Reisende bietet Whistler zudem Museen und kulturelle Angebote, allen voran das Squamish Lil’wat Cultural Centre, das die Geschichte und Gegenwart der indigenen Gemeinschaften der Region vermittelt. Aus europäischer Sicht eröffnet sich hier ein Blick auf die koloniale Vergangenheit Kanadas, die Rolle der First Nations in der Gegenwart und die Frage, wie Freizeitnutzung und kulturelles Erbe miteinander in Einklang gebracht werden können.

Whistler Blackcomb in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

Whistler Blackcomb ist in sozialen Medien allgegenwärtig: Von spektakulären Ski- und Snowboard-Clips über Drohnenaufnahmen der PEAK 2 PEAK Gondola bis hin zu entspannten Sommermomenten im Village oder an Bergseen reicht das Spektrum. Hashtags wie #WhistlerBlackcomb, #Whistler oder #OnlyInBC bündeln Eindrücke von Profisportlern, Influencern und ganz normalen Reisenden. Für deutsche Urlauber können diese Plattformen eine zusätzliche Inspiration sein, um ein Gefühl für Stimmung, aktuelle Bedingungen und neue Angebote zu bekommen.

Häufige Fragen zu Whistler Blackcomb

Wo liegt Whistler Blackcomb genau?

Whistler Blackcomb befindet sich in den Coast Mountains der Provinz British Columbia, etwa 120 km nördlich von Vancouver, entlang des Sea to Sky Highway. Das Resort schlieĂźt direkt an den Ort Whistler an, der als Basis fĂĽr Winter- und Sommersport dient.

Was macht Whistler Blackcomb fĂĽr Reisende aus Deutschland besonders attraktiv?

Für Gäste aus Deutschland ist Whistler Blackcomb vor allem wegen der Kombination aus großem, modernem Skigebiet, spektakulärer Berglandschaft und lebendigem Resort-Dorf interessant. Hinzu kommt die Möglichkeit, den Aufenthalt mit einem Besuch in Vancouver und weiteren Zielen in Kanada zu kombinieren, was die Fernreise besonders abwechslungsreich macht.

Ist Whistler Blackcomb nur im Winter lohnend?

Nein, Whistler Blackcomb ist ein Ganzjahresziel. Im Winter stehen Skifahren und Snowboarden im Fokus, während im Sommer Mountainbiken, Wandern, Golfen und Wasseraktivitäten an den Seen dominieren. Die PEAK 2 PEAK Gondola bietet auch in der warmen Jahreszeit eindrucksvolle Ausblicke, sodass sich ein Besuch zu jeder Saison lohnen kann.

Wie lange sollte man fĂĽr eine Reise nach Whistler Blackcomb einplanen?

Für Reisende aus Deutschland empfiehlt es sich, mindestens eine Woche einzuplanen, um die Anreisezeit mit Jetlag auszugleichen und mehrere Tage für Aktivitäten in Whistler zu haben. Viele Besucher kombinieren eine Woche in Whistler mit zusätzlichen Tagen in Vancouver oder anderen Teilen von British Columbia.

Welche Vorkenntnisse sollte man fĂĽr einen Besuch des Ski- oder Bikegebiets mitbringen?

Whistler Blackcomb bietet Angebote für alle Könnerstufen – vom Anfänger bis zum Profi. Skischulen und geführte Touren helfen Einsteigern, sich mit dem Gelände vertraut zu machen. Wer abseits markierter Pisten oder auf anspruchsvollen Bike-Trails unterwegs sein möchte, sollte allerdings über entsprechende Erfahrung und Ausrüstung verfügen und sich über Sicherheitsregeln informieren.

Mehr zu Whistler Blackcomb auf AD HOC NEWS

de | unterhaltung | 69540704 |