Jemen, Huthi-Miliz

Botschaft der Republik Jemen in Berlin gegen terroristische Huthi-Miliz

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 09:50 Uhr | pressetext.de

Berlin - Die Botschaft der Republik Jemen in Berlin (https://yemenembassy.de/de/) verurteilt auf das Scha?rfste die Anku?ndigung der terroristischen Huthi-Miliz, den internationalen Schiffsverkehr im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab anzugreifen. Diese gefa?hrliche Eskalation richtet sich gegen eine der bedeutendsten internationalen Handelsrouten der Welt und verdeutlicht erneut die auf Terror, Piraterie und Erpressung beruhende Strategie der Miliz. Sie stellt einen eklatanten Verstoß gegen das Vo?lkerrecht sowie gegen die einschla?gigen Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen dar.

Berlin - Die Botschaft der Republik Jemen in Berlin ( https://yemenembassy.de/de/ ) verurteilt auf das Scha?rfste die Anku?ndigung der terroristischen Huthi-Miliz, den internationalen Schiffsverkehr im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab anzugreifen. Diese gefa?hrliche Eskalation richtet sich gegen eine der bedeutendsten internationalen Handelsrouten der Welt und verdeutlicht erneut die auf Terror, Piraterie und Erpressung beruhende Strategie der Miliz. Sie stellt einen eklatanten Verstoß gegen das Vo?lkerrecht sowie gegen die einschla?gigen Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen dar.

Vor diesem Hintergrund erkla?rt die Botschaft Folgendes:

Erstens bekra?ftigt die Republik Jemen ihre uneingeschra?nkte Ablehnung dieser kriminellen Drohungen gegen die internationale Schifffahrt und verurteilt die fortgesetzten Akte der Piraterie, Einschu?chterung und die Angriffe der Huthi-Miliz auf Handelsschiffe aufs Scha?rfste. Diese Handlungen gefa?hrden die Sicherheit im Roten Meer und in der Meerenge Bab al- Mandab, untergraben die Freiheit der Schifffahrt und bedrohen den regionalen wie internationalen Frieden, die internationale Sicherheit sowie den Welthandel.

Zweitens weist die Botschaft die Behauptungen der Huthi-Miliz u?ber eine angebliche "Blockade" von Sanaa oder des Jemen entschieden zuru?ck. Diese Behauptungen entbehren jeder tatsa?chlichen Grundlage. Allein im ersten Halbjahr 2026 liefen mehr als 400 Handelsschiffe mit Lebensmitteln, Treibstoff, Baumaterialien und weiteren lebenswichtigen Gu?tern jemenitische Ha?fen an.

Tatsa?chlich ist es die Huthi-Miliz selbst, die das Leid der jemenitischen Bevo?lkerung erheblich verscha?rft hat. Durch ihre Angriffe auf die O?lexportha?fen des Landes entzog sie dem jemenitischen Staat seine wichtigste Einnahmequelle. Daru?ber hinaus beschlagnahmte sie Flugzeuge der Yemenia Airways und verhinderte die Wiederaufnahme des zivilen Luftverkehrs, indem sie sa?mtliche Initiativen zur Erleichterung ziviler Flu?ge – darunter auch die jordanische Initiative – ablehnte. Die Miliz missbraucht weiterhin zivile Einrichtungen fu?r milita?rische und politische Zwecke und handelt damit unmittelbar zum Nachteil der jemenitischen Bevo?lkerung.

Drittens bekra?ftigt die Republik Jemen, dass der Frieden ihre strategische Priorita?t bleibt. Die international anerkannte Regierung setzt sich weiterhin nachdru?cklich fu?r alle ernsthaften Bemu?hungen um eine umfassende und dauerhafte politische Lo?sung ein. Zugleich sind der Schutz der Souvera?nita?t, der Unabha?ngigkeit, der territorialen Integrita?t und der nationalen Sicherheit des Jemen verfassungs- und vo?lkerrechtliche Verpflichtungen, von denen nicht abgewichen werden kann. Als souvera?ner Mitgliedstaat der Vereinten Nationen besitzt der Jemen das legitime Recht, sein Staatsgebiet, seine Hoheitsgewa?sser und seine nationalen Interessen im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen sowie den Grundsa?tzen des Vo?lkerrechts zu schu?tzen.

Viertens bringt die Botschaft ihre große Wertscha?tzung fu?r die kontinuierliche Unterstu?tzung der Bundesrepublik Deutschland fu?r den Jemen zum Ausdruck und blickt einer weiteren Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit mit Zuversicht entgegen. Gemeinsames Ziel bleibt die Fo?rderung des Friedens im Jemen, die Gewa?hrleistung der Sicherheit im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab, der Schutz der internationalen Handelswege sowie die Sta?rkung der legitimen staatlichen Institutionen des Jemen.

Abschließend ruft die Botschaft der Republik Jemen in Berlin die internationale Gemeinschaft dazu auf, gegenu?ber den Bedrohungen der Huthi-Miliz fu?r die internationale Schifffahrt eine entschlossenere Haltung einzunehmen, die Umsetzung der einschla?gigen Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen konsequent sicherzustellen und die legitime Regierung des Jemen weiterhin bei der Wiederherstellung der staatlichen Autorita?t und der nationalen Souvera?nita?t zu unterstu?tzen. Dies ist der entscheidende Weg zu einem dauerhaften Frieden im Jemen sowie zur Gewa?hrleistung der Sicherheit im Roten Meer, in der Meerenge Bab al- Mandab und entlang der internationalen Handelswege.

(Ende)

Aussender: Botschaft der Republik Jemen in Berlin Ansprechpartner: Botschaft der Republik Jemen in Berlin Tel.: +49 30 897 3050 E-Mail: info@botschaft-jemen.de Website: www.yemenembassy.de

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