Alzheimer-PrÀvention: Schon 3.000 Schritte tÀglich bremsen Abbau
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 05:40 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Leitlinien fĂŒr gesundes Altern ĂŒberarbeitet. Schon 3.000 Schritte tĂ€glich können demnach die Alzheimer-Entwicklung verlangsamen, 5.000 bis 7.500 Schritte bieten stĂ€rkere prĂ€ventive Effekte. ErgĂ€nzend empfiehlt die WHO 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche.
Walking Pads erobern die Homeoffices
Vor dem Hintergrund zunehmender Arbeit im Homeoffice rĂŒcken technische Hilfsmittel in den Fokus. Walking Pads â flache LaufbĂ€nder unter dem Schreibtisch â ermöglichen Bewegung wĂ€hrend Telefonaten oder beim Lesen von Dokumenten. Aktuelle Tests bewerten sie als effektive Lösung gegen Bewegungsmangel im Homeoffice.
Die wissenschaftliche Basis ist solide: Eine DKFZ-Studie belegt, dass bereits 40 bis 60 Minuten Krafttraining pro Woche dem Muskelabbau entgegenwirken. Daten aus âNature Ageingâ zeigen zudem, dass drei Stunden wöchentliches Training bis zu 56 Prozent der altersbedingten GenverĂ€nderungen verhindern kann.
Neue Mietmodelle fĂŒr BĂŒromöbel
Die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsumgebungen wĂ€chst. Sedus Stoll startete diesen Monat das Projekt S:ircle â ein Kreislaufmodell fĂŒr Deutschland. Kunden können BĂŒromöbel mieten statt kaufen, der Hersteller ĂŒbernimmt RĂŒcknahme und Aufbereitung. Der Markt boomt: Sedus Stoll steigerte seinen Umsatz 2023 um 8,8 Prozent auf rund 259 Millionen Euro.
Parallel entstehen groĂflĂ€chige Workspace-Konzepte. In MĂŒnchen eröffnete am 23. Juli das LILO-Projekt im ehemaligen Lilienthalhaus. Auf 45.000 Quadratmetern bietet es flexible ArbeitsflĂ€chen mit Laufzeiten ab drei Monaten.
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Wenn der Mittagsspaziergang zum Arbeitsunfall wird
Das Hessische Landessozialgericht klĂ€rte zwei aktuelle FĂ€lle zum Versicherungsschutz im Homeoffice (Az. L 3 U 189/24 und L 3 U 176/25). Ergebnis: Der Weg zur Essensbeschaffung in der Mittagspause kann als Arbeitsunfall gewertet werden. Anders sieht es bei rein sozialen Wegen aus â etwa dem Besuch von Kollegen. Revisionen sind beim Bundessozialgericht anhĂ€ngig.
Spazierclubs gegen Einsamkeit
Neben der Bewegung am Schreibtisch etablieren sich gemeinschaftliche Formen. Spazierclubs verzeichnen regen Zulauf, besonders bei jungen Erwachsenen. Laut Bundesinstitut fĂŒr Bevölkerungsforschung fĂŒhlt sich jeder FĂŒnfte zwischen 20 und 30 Jahren einsam. Die Clubs bieten unverbindliche Gemeinschaft.
Auch gezielte SturzprĂ€vention wird wichtiger. Am 26. Juli startete ein kostenloses Programm in Hamm fĂŒr Senioren mit Ăbungen zur Bewegungssicherheit unter zertifizierten Trainern.
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ErnÀhrung als Demenz-PrÀvention
Experten betonen zusĂ€tzlich die Rolle der ErnĂ€hrung. Die MIND-DiĂ€t kann das Demenzrisiko um bis zu 40 Prozent senken. FĂŒr Menschen ab 50 Jahren empfehlen sie eine tĂ€gliche EiweiĂzufuhr von 1,0 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.
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