Hausärzte kritisieren mögliche Budgetkürzungen der Kassen
Veröffentlicht am: 13.03.2026 um 06:50 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de
"Allein ein konsequenter Ausbau der Teamarbeit in den Praxen würde die Ärztinnen und Ärzte massiv von Aufgaben befreien." Das sei durch Studien bestätigt. "Umso absurder sind die aktuellen Kürzungsfantasien der Krankenkassen im Zuge der geplanten Sparreformen", so der Verbandschef.
Fakt sei: "Wenn die hausärztlichen Leistungen nicht mehr vollständig vergütet werden, werden sich zu wenige junge Ärztinnen und Ärzte für den Hausarztberuf entscheiden." Gleichzeitig würden immer mehr Hausarztpraxen in bestimmten Regionen gezwungen sein, vorzeitig dichtzumachen.
"Wer angesichts dieser Zahlen ernsthaft die Abschaffung der Entbudgetierung der hausärztlichen und kinderärztlichen Versorgung fordert, nimmt mutwillig in Kauf, dass sich die Situation immer weiter zuspitzt", sagte Beier. Die Gefahr bestehe, dass die Patienten monatelang auf Termine warten müssen, wie das im fachärztlichen Bereich bereits in Teilen der Fall sei. Wer das nicht wolle, "sollte dringend die Finger weglassen von der Entbudgetierung der Hausarztpraxen".
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