Energie, Immobilien

Heizkosten: Bundesnetzagentur rĂ€t zu Vorsorge fĂŒr den Winter

08.06.2023 - 01:05:01

Angesichts der Gaskrise rĂ€t der PrĂ€sident der Bundesnetzagentur, Klaus MĂŒller, Verbrauchern dazu, fĂŒr den Winter vorzusorgen.

"Eine neue Heizung einzubauen, das Haus zu dĂ€mmen oder beim Vermieter einen hydraulischen Abgleich der Heizung vornehmen zu lassen, spart in jedem Winter Geld", sagte MĂŒller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Es gilt fĂŒr EigentĂŒmer und Mieter: Man muss den Sommer nutzen, um das Haus oder die Wohnung winterfest zu machen."

Zwar rechnet der NetzagenturprĂ€sident damit, dass bereits in wenigen Monaten die Gasspeicher vollstĂ€ndig gefĂŒllt sein werden: "Wenn alles gut geht, werden wir im SpĂ€tsommer volle Speicher haben." Ausgestanden sei die Energiekrise aber noch nicht. "Wenn es ein kalter Winter in Europa wird, werden wir froh sein, wenn wir wieder gut vorgesorgt haben. Auch weil wir solidarisch mit unseren europĂ€ischen Nachbarn sein mĂŒssen", mahnte MĂŒller. Als "absolut unrealistisch" bezeichnete er es, dass Deutschland seine SpeicherkapazitĂ€ten deutlich erweitern könne: "Unsere GrĂ¶ĂŸe und Geologie geben nicht mehr her." Den Einkauf von Gas zu hohen Preisen im vergangenen Jahr verteidigte MĂŒller. "Wir hatten da keine andere Wahl und auch andere europĂ€ische LĂ€nder haben zu diesem Zeitpunkt Gas eingekauft", sagte der Netzagenturchef. Die Entscheidung sei angesichts der damaligen Ausgangslage richtig gewesen. Aktuell regele der Markt die Preise von alleine.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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