DGB will Vermögende stÀrker in Verantwortung nehmen
Veröffentlicht am: 12.02.2026 um 02:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDer Gewerkschaftsvertreter forderte unter anderem eine Erbschaftsteuer ohne Ausnahmen fĂŒr groĂe Betriebsvermögen und stattdessen Stundungsregelungen fĂŒr Betriebe. Man mĂŒsse zudem darĂŒber reden, wie Vermögende insgesamt stĂ€rker an den Kosten von Infrastruktur, Bundeswehr und demografischem Wandel beteiligt werden könnten. Auch an die ZinsertrĂ€ge der Sparer will Körzell ran. "Es kann aber beispielsweise auch nicht sein, dass wir KapitalertrĂ€ge pauschal mit 25 Prozent besteuern und in der Einkommenssteuer einen progressiven Anstieg haben", so Körzell.
Weil Einnahmen aus Erbschaft- und Vermögensteuer den LĂ€ndern zustehen, sollte man aus seiner Sicht fĂŒr den Bund ĂŒber eine Vermögensabgabe nachdenken - nach der "riesige Vermögen zusĂ€tzlich einen bestimmten Prozentsatz einmalig abgeben". Laut Körzell sollte mit groĂen FreibetrĂ€gen gearbeitet werden. "Aber es kann nicht sein, dass die MilliardĂ€re in diesem Land immer reicher werden, die Verteilung immer ungerechter", so das DGB-Vorstandsmitglied.
