DIHK fordert Sofortsignale gegen Wirtschaftskrise
15.10.2024 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deEnergieeffizienzgesetz und GebĂ€udeenergiegesetz dĂŒrften "in der vorliegenden Form nicht bestehen bleiben". Netzentgelte sollten Adrian zufolge mit frei gewordenen Geldern aus dem Klima- und Technologiefonds (KTF) gesenkt werden. Mit Blick auf Investitionen forderte der DIHK-PrĂ€sident, Genehmigungsverfahren, schneller zu vereinfachen und öffentlichen Auftragsvergaben vor allem mit Blick auf Infrastrukturleistungen zu vereinfachen. Auch Anreize fĂŒr private Investitionen mĂŒssten Adrian zufolge gestĂ€rkt werden. "Deshalb mĂŒssen steuerliche Entlastungen durch eine investitionsfreundliche Unternehmenssteuerreform und die komplette Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlages auf die Agenda", sagte er. Die deutsche Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr voraussichtlich um 0,3 Prozent zurĂŒckgehen. Es wĂ€re das zweite Rezessionsjahr in Folge. Ein Minuswachstum zweimal in Folge hatte es zuletzt 2002 und 2003 gegeben. Damals hatten das Platzen der sogenannten Dotcom-Blase und die AnschlĂ€ge vom 11. September in New York die deutsche Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Die SPD hatte am Montag einen Leitantrag vorgelegt, um die deutsche WettbewerbsfĂ€higkeit zu verbessern und darin unter anderem VorschlĂ€ge gemacht, die zu gĂŒnstigeren Strompreisen und mehr Investitionen fĂŒhren sollen.
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
