USA, MilitÀrprÀsenz

USA verstÀrken MilitÀrprÀsenz im Nahen Osten

17.06.2025 - 06:28:34

Angesichts des Krieges zwischen Israel und dem Iran verstÀrken die USA ihre MilitÀrprÀsenz im Nahen Osten.

Das habe er am Wochenende zum Schutz der eigenen Truppen in der Region angeordnet, schrieb US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf der Plattform X. Er nannte dabei keine Details, was sich hinter den in die Region verlegten "zusĂ€tzlichen FĂ€higkeiten" des MilitĂ€rs verbirgt. Der Schutz der eigenen Truppen habe fĂŒr die USA "oberste PrioritĂ€t", schrieb er.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge schickt das US-MilitĂ€r einen zweiten FlugzeugtrĂ€ger in den Nahen Osten. Die "USS Nimitz" und die dazugehörigen Schiffe wĂŒrden frĂŒher als geplant aus Asien abgezogen, um im Nahen Osten den FlugzeugtrĂ€ger "USS Carl Vinson" zu unterstĂŒtzen, berichteten unter anderem die Sender CNN und NBC News. Die von einem Atomreaktor angetriebene "USS Nimitz" mit einer Besatzung von mehreren Tausend Soldaten kann Dutzende Kampfflugzeuge transportieren. Der FlugzeugtrĂ€ger soll demnach wohl nĂ€chste Woche in der Region ankommen.

Am Wochenende gab es zudem ĂŒbereinstimmende Berichte in US-Medien, wonach das MilitĂ€r Dutzende Tankflugzeuge nach Europa verlegt hat, um sie im Bedarfsfall schnell im Nahen Osten einsetzen zu können. Tankflugzeuge sind wichtig fĂŒr die Logistik großer KampfeinsĂ€tze - sie erlauben Kampfjets zum Beispiel, deutlich lĂ€nger in der Luft zu bleiben, oder auch grĂ¶ĂŸere Distanzen zu Angriffszielen zurĂŒckzulegen.

Auf den StĂŒtzpunkten des US-MilitĂ€rs in der Region - etwa im Irak, in Katar oder in Kuwait - sind Berichten zufolge aktuell insgesamt gut 40.000 Soldaten stationiert. Das US-MilitĂ€r unterstĂŒtzt Israels Verteidigung, vor allem mit dem Abschießen aus dem Iran abgefeuerter ballistischer Raketen. Gleichzeitig betont die US-Regierung, dass sie sich nicht an den Kampfhandlungen zwischen Israel und dem Iran beteiligt. Der Schutz der eigenen Truppen in der Region habe Vorrang, heißt es.

@ dpa.de