Selenskyj, Kreml

Selenskyj wirft Kreml Desinteresse an Frieden vor

Veröffentlicht am: 30.03.2025 um 21:59 Uhr | dpa.de

Angesichts fortgesetzter russischer Angriffe gegen ukrainische StÀdte und Frontabschnitte hat der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj dem russischen Staatschef Wladimir Putin fehlendes Interesse an einer friedlichen Beilegung des Kriegs vorgeworfen.

"Die Grausamkeit der russischen Angriffe, die nicht nur gelegentlich, sondern buchstÀblich jeden Tag und jede Nacht erfolgen, zeigen, wie wenig Putin sich um Diplomatie schert", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

Er erinnerte an den US-Vorschlag fĂŒr eine 30-tĂ€gige Feuerpause. "Und als Antwort auf diesen Vorschlag haben wir jeden Tag russische Drohnen, russische Bomben, Artilleriebeschuss, ballistische Raketen", sagte Selenskyj. Seiner Meinung nach mĂŒsse Russland weiter unter Druck gesetzt werden. Nur harte Maßnahmen könnten ein System brechen, "das nichts anderes als Krieg will".

Russland suche gegenwĂ€rtig Ausreden, um den Krieg weiter in die LĂ€nge zu ziehen. "Putin spielt dasselbe Spiel, das er schon seit 2014 spielt", schrieb Selenskyj auf der Plattform X mit einem RĂŒckblick auf die völkerrechtswidrige Besetzung und spĂ€tere Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Dieses Spiel sei fĂŒr jedermann gefĂ€hrlich, und sollte entsprechend von den USA, Europa und allen anderen Partner der Ukraine, die nach Frieden streben, beantwortet werden.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.

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