Nach negativer Marktreaktion / Trump: Will US-Notenbankchef Powell nicht feuern
23.04.2025 - 06:17:46Das sei so eine Mediengeschichte, sagte Trump. "Ich habe nicht die Absicht, ihn zu feuern." Er wĂŒrde gerne sehen, dass Powell aktiver werde, was Zinssenkungen angehe. Es sei die perfekte Zeit fĂŒr eine Zinssenkung, aber wenn er es nicht mache, sei das auch nicht das Ende, sagte Trump bei der Vereidigung des neuen Börsenaufsichts-Chefs Paul Atkins.
Trumps massive Kritik und Berichte ĂŒber ErwĂ€gungen der amerikanischen Regierung, die Entlassung des Notenbankchefs zu betreiben, hatten an den MĂ€rkten fĂŒr Verunsicherung gesorgt. Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrfach eine Zinssenkung gefordert und Powell als "Mr. Zu SpĂ€t" sowie einen "groĂen Loser" bezeichnet. Auch bei der Vereidigung von Atkins, sagte Trump, er wĂŒrde es begrĂŒĂen, wenn Powell bald und nicht spĂ€ter die Zinsen senken wĂŒrde. Powell will die Zinsen wegen Inflationsrisiken nach Trumps Zoll-Rundumschlag vorerst nicht senken.
Ein US-PrÀsident kann den Chef der Notenbank nicht ohne Weiteres entlassen - Powell selbst hatte das im November noch einmal klargestellt, kurz nachdem Trump die PrÀsidentschaftswahl gewonnen hatte. Auf die Frage, ob der PrÀsident ihn absetzen könne, antwortete Powell damals knapp: "Das ist gesetzlich nicht zulÀssig." Seine Amtszeit endet regulÀr im Jahr 2026.

