KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.06.2025 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht am: 06.06.2025 um 17:07 Uhr | dpa.de

Arbeitsmarkt bleibt trotz Zollkonflikt solideWASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Mai trotz der Verunsicherung durch die Zollpolitik der US-Regierung solide prÀsentiert.

ROUNDUP/ USA: Arbeitsmarkt bleibt trotz Zollkonflikt solide

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Mai trotz der Verunsicherung durch die Zollpolitik der US-Regierung solide prÀsentiert. Es wurden mehr ArbeitsplÀtze geschaffen als erwartet, wie aus den am Freitag vom Arbeitsministerium vorgelegten Zahlen hervorgeht. Allerdings wurde die Werte in den Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote blieb stabil, wÀhrend die Stundenlöhne stÀrker als erwartet zulegten.

Russlands Notenbank senkt Leitzins auf 20,0 Prozent

MOSKAU - Die russische Notenbank hat ihren Leitzins erstmals seit fast drei Jahren gesenkt. Der Leitzins werde um 1,00 Prozentpunkte auf 20,0 Prozent reduziert, wie die russische Notenbank am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten dies erwartet.

Umfrage: Mehrheit der Unternehmen mit Arbeitszeiterfassung

BERLIN - Drei von vier Unternehmen in Deutschland erfassen einer Umfrage zufolge inzwischen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. 74 Prozent der Betriebe ab 20 BeschÀftigten haben demnach Zeiterfassungssysteme, ergab eine reprÀsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, wie dieser mitteilte. Das seien 44 Prozentpunkte mehr als 2022. Damals hatte das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass in Deutschland eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung besteht.

Eurozone: UmsÀtze im Einzelhandel steigen leicht

LUXEMBURG - Die UmsĂ€tze im Einzelhandel der Eurozone sind im April leicht gestiegen. Im Monatsvergleich kletterten die Erlöse um 0,1 Prozent, wie das europĂ€ische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Ökonomen hatten mit einem stĂ€rkeren Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet.

Eurozone wÀchst deutlich stÀrker als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone hat die Wirtschaft zu Jahresbeginn deutlich stĂ€rker an Fahrt gewonnen als bisher bekannt. In den 20 LĂ€ndern des WĂ€hrungsraums habe die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,6 Prozent im Quartalsvergleich zugelegt, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag nach einer dritten SchĂ€tzung mitteilte. Eine vorangegangene SchĂ€tzung fĂŒr das Wachstum wurde damit verdoppelt. Zuvor war nur eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent gemeldet worden.

ROUNDUP: EU entzieht Ukraine vorerst Zollvorteile

BRÜSSEL - Die EuropĂ€ische Union hat Handelsvorteile fĂŒr die Ukraine auslaufen lassen, mit denen das von Russland angegriffene Land drei Jahre lang unterstĂŒtzt wurde. Um Mitternacht deutscher Zeit traten nach Angaben der EU-Kommission Übergangsregeln in Kraft, die gelten sollen, bis Verhandlungen ĂŒber ein neues Handelsabkommen abgeschlossen sind.

ROUNDUP: Zollstreit bremst Aufschwung in Deutschland

WIESBADEN/FRANKFURT - Schwache Exporte, sinkende Industrieproduktion: Der eskalierende Zollstreit mit den USA hat der Exportnation Deutschland den Start ins zweite Quartal verhagelt. Die Aussichten bleiben trĂŒb - auch die Bundesbank senkte ihre Konjunkturprognose und erwartet fĂŒr Europas grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft 2025 das dritte Jahr ohne Wachstum in Folge. Mancher Ökonom sieht aber auch positive Signale fĂŒr eine bevorstehende Trendwende.

ROUNDUP: US-Zölle belasten Industrieproduktion - RĂŒckschlag fĂŒr Pharmabranche

WIESBADEN - Die deutsche Industrieproduktion ist im April nach einem starken Vormonat wieder gesunken. In den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes ging die Fertigung im Monatsvergleich um 1,4 Prozent zurĂŒck, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im MĂ€rz hatten noch Vorzieheffekte im Zusammenhang mit angekĂŒndigten US-Zöllen die Produktion angetrieben. Allerdings war der Produktionszuwachs im MĂ€rz schwĂ€cher ausgefallen als bisher bekannt. Das Bundesamt revidierte den Anstieg auf nur noch 2,3 Prozent von zuvor 3,0 Prozent.

Haushaltskrise in Österreich: Neuer Anlauf fĂŒr Reformen

LEOGANG - Unter dem Druck der Haushaltskrise wollen Bund, LĂ€nder und Gemeinden in Österreich gemeinsam strukturelle Reformen auf den Weg bringen. Bis Ende 2026 sollen etwa Voraussetzungen geschaffen werden, um unter anderem Energie fĂŒr Haushalte und Unternehmen erschwinglicher zu machen, sagte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Auch die BĂŒrokratie bei behördlichen Genehmigungen soll abgebaut und Wartezeiten im Gesundheitswesen sollen verkĂŒrzt werden.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

de | wirtschaft | 67460880 |