Arbeitsplatz-Innovation, Mundschiene

Arbeitsplatz-Innovation: Mundschiene steuert PC per Zunge

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 12:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Chronoworking, Mundschiene als Mausersatz und KI-Simulationen prägen die moderne Arbeitsplatzgestaltung jenseits klassischer Sicherheitstechnik.

Arbeitsplatz der Zukunft: Psychische Gesundheit und smarte Technik im Fokus
Moderner, ergonomischer Arbeitsplatz mit höhenverstellbarem Schreibtisch und moderner technischer Ausstattung. Illustration mit AI erstellt.

Die Gestaltung technischer Arbeitsumgebungen entwickelt sich weg von reiner Sicherheitstechnik. Psychische Gesundheit, individuelle Biorhythmen und smarte Assistenzsysteme rücken in den Fokus – sowohl in der Industrie als auch im Homeoffice.

Psychische Belastung wird zum Risikofaktor

Die systematische Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung wird für Unternehmen immer wichtiger. Laut DIN EN ISO 10075-1 umfasst psychische Belastung alle äußeren Einflüsse auf den Menschen. Rechtliche Grundlagen liefern das Arbeitsschutzgesetz sowie Verordnungen zur Betriebssicherheit und zu Arbeitsstätten.

Experten nennen klare Gestaltungsziele: ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitsmenge und Zeit, klare Aufgabenstellungen und die Vermeidung von Unterbrechungen. Auch soziale Unterstützung und planbare Arbeitszeiten sind entscheidend für die langfristige psychische Gesundheit.

Chronoworking: Arbeiten nach dem eigenen Rhythmus

Ein innovativer Ansatz heißt Chronoworking. Es berücksichtigt den individuellen Schlafrhythmus der Mitarbeiter. In der bayerischen Klinik Wartenberg startete ein entsprechendes Konzept – nachdem Mitarbeiterbefragungen und Krankenkassendaten auf Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Herz-Kreislauf-Beschwerden hindeuteten.

Klinik-Controller Norman DaĂźler trieb das Projekt voran. Ziel: weniger ErmĂĽdung und bessere Konzentration durch angepasste Arbeitszeiten. Der Ansatz zeigt: Ergonomie geht weit ĂĽber die physische Ausstattung hinaus.

Mundschiene als Mausersatz

Am 25. Juli veröffentlichte das Unternehmen Augmental das „Mouthpad“ – eine Mundschiene mit integriertem Touchpad. Die Steuerung erfolgt per Zunge. Das hilft besonders Menschen mit eingeschränkter Handmobilität. Die individuell per 3D-Scan gefertigte Schiene hält sieben Stunden Akkulaufzeit und verbindet sich per Bluetooth.

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Die psychische Belastung am Arbeitsplatz steigt – eine systematische Gefährdungsbeurteilung wird immer wichtiger. Unser Leitfaden zeigt, wie Sie mit Chronoworking und assistiven Technologien wie dem Mouthpad die Arbeitsumgebung ergonomischer gestalten. Leitfaden jetzt kostenlos anfordern

Ebenfalls neu: iFixit brachte heute das „Pro Tech Go Toolkit“ auf den Markt. Das kompakte Set enthält 32 Bits und verschiedene Hebelwerkzeuge – optimiert für den mobilen Einsatz bei filigranen Reparaturen.

Digitale Zwillinge machen Fabriken sicherer

In der industriellen Fertigung gewinnen KI-gestützte Simulationen an Bedeutung. NVIDIA stellte am 25. Juli Open-Source-Bibliotheken für die Simulation von KI-Robotern zur Verfügung. Ziel: präzise physikalische Simulationen für die Fabrikautomation. Partner wie Asus, Dell und HP wollen ab Herbst entsprechende Hardware liefern.

Auch Autodesk investiert in diesen Bereich – mit Fokus auf Physical AI. KI-Assistenten in CAD-Programmen sollen Datenverwaltung und Steuerungscodes beschleunigen.

Für die physische Sicherheit erscheint im August eine neue Auflage eines Fachbuchs zur Unfallverhütung an Pressen. Es behandelt die EU-Maschinenverordnung, Sicherheitssteuerungen und Lärmschutz.

Vom GartenbĂĽro bis zur Produktionshalle

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Mitarbeiter mit eingeschränkter Handmobilität brauchen passende Assistenzsysteme – das neue Mouthpad steuert den PC per Zunge. Unser Report liefert eine Übersicht solcher Technologien und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung. Report jetzt sichern

Die räumliche Gestaltung von Arbeitsplätzen unterliegt strengen Vorgaben. Wer ein Gartenbüro einrichtet, muss je nach Bundesland Mindesthöhen von 2,40 Metern und bestimmte Fensterflächenverhältnisse einhalten – für ausreichend Belichtung und Belüftung.

In der Produktion setzen Unternehmen verstärkt auf Software wie das MES proMExS. Es stimmt Maschinenkapazitäten und Personalqualifikationen in Echtzeit ab – für transparente Planung und weniger Stress bei Personalausfällen.

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