Argentiniens PrÀsident bricht wegen Iran-Angriffs Auslandsreise ab
14.04.2024 - 09:25:31Er fliege aus den USA am Sonntag nach Argentinien zurĂŒck und nicht wie ursprĂŒnglich geplant nach DĂ€nemark weiter, teilte sein BĂŒro am Samstag (Ortszeit) mit. "In Anbetracht der jĂŒngsten Ereignisse im Nahen Osten mit der iranischen Offensive gegen Israel" wolle Milei einen Krisenstab bilden und sich mit verschiedenen PrĂ€sidenten westlicher LĂ€nder in Verbindung setzen, um MaĂnahmen zu koordinieren.
Erst am Donnerstag hatte ein argentinisches Gericht die iranische Regierung fĂŒr einen Bombenschlag mit 85 Todesopfern auf ein jĂŒdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires im Jahr 1994 verantwortlich gemacht. Die von der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah ausgefĂŒhrte Attacke sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Iran gilt als wichtigster UnterstĂŒtzer der Hisbollah.
Nach den iranischen Luftangriffen erklĂ€rte sich Milei mit Israel solidarisch: Argentinien unterstĂŒtze Israel nachdrĂŒcklich bei der Verteidigung seiner SouverĂ€nitĂ€t - "insbesondere gegen Regime, die den Terror fördern und die Zerstörung der westlichen Zivilisation anstreben".

