Baerbock, KrisengesprÀchen

Baerbock reist zu KrisengesprÀchen nach Israel und in den Libanon

21.06.2024 - 12:47:44

Außenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) reist an diesem Montag auch angesichts wachsender Sorgen vor einer Eskalation im Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz nach Israel.

Neben dem Krieg im Gazastreifen und der weiterhin katastrophalen humanitĂ€ren Lage dort werde wie bei frĂŒheren Reisen auch der Weg hin zu einer Zweistaatenlösung ein Thema sein, teilte eine Sprecherin des AuswĂ€rtigen Amts am Freitag in Berlin mit. Es ist der siebte Israel-Besuch Baerbocks seit der blutigen Terrorattacke der islamistischen Hamas auf das Land am 7. Oktober.

Mit Zweistaatenlösung ist ein unabhÀngiger palÀstinensischer Staat gemeint, der friedlich Seite an Seite mit Israel existiert. Israels MinisterprÀsident Benjamin Netanjahu lehnt eine Zweistaatenlösung ebenso wie die Hamas ab.

Baerbock wird nach Angaben der Sprecherin am Montag zunĂ€chst an der regulĂ€ren Sitzung des EU-Außenrats in Luxemburg teilnehmen, bei der es um die gemeinsame UnterstĂŒtzung der Ukraine im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg sowie die Lage im Nahen und Mittleren Osten gehen werde.

Am Abend will die Bundesaußenministerin eine Rede bei der Herzlija-Sicherheitskonferenz des Instituts fĂŒr Politik und Strategie sowie der Reichman-UniversitĂ€t nahe der KĂŒstenmetropole Tel Aviv halten. Am Dienstag sind in Ramallah GesprĂ€che mit dem MinisterprĂ€sidenten der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde (PA), Mohammed Mustafa, ĂŒber die Lage im Westjordanland sowie die ReformbemĂŒhungen der PA geplant. In Jerusalem ist ein Treffen mit dem israelischen Außenminister Israel Katz vorgesehen.

Am Dienstagabend will Baerbock in der libanesischen Hauptstadt Beirut mit MinisterprĂ€sident Nadschib Mikati sprechen. Dabei soll es unter anderem um die angespannte und gefĂ€hrliche Lage an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon gehen. Das israelische MilitĂ€r hat kĂŒrzlich PlĂ€ne fĂŒr eine Offensive im Libanon abgesegnet und damit Sorgen vor einer Eskalation des Konflikts mit der Hisbollah-Miliz geschĂŒrt.

@ dpa.de