Vom Maurer zum Handwerks- & Immobilienunternehmer: Wie Christian Bernshausen Erfolg im Handwerk planbar machte
09.04.2026 - 11:35:19 | presseportal.de
Engelbert-Strauss-Shirt, schnörkellose Erscheinung, seine Ausdrucksweise klar und ungeschönt: Schon auf den ersten Blick schreit das Auftreten von Christian Bernshausen nach Handwerk. Ein Eindruck, der sich nur umso mehr festigt, je lĂ€nger man sich mit ihm unterhĂ€lt. Er spricht ĂŒber Zeitmangel, ĂŒber die Schwierigkeiten dabei, heute noch ein gutes Team aufzubauen, ĂŒber die finanziellen ZugestĂ€ndnisse, zu denen sich die meisten Betriebe fast tĂ€glich gezwungen sehen â Themen also, die in der Branche nahezu jeden beschĂ€ftigen. Und doch unterscheidet er sich in einem Punkt von seinen Berufskollegen: Anders als vielen von ihnen ist ihm der Sprung zum Millionenunternehmer gelungen. Wirtschaftlicher und zeitlicher Druck gehören fĂŒr ihn der Vergangenheit an. Auch privat sind finanzielle Sorgen verschwunden, stattdessen bleibt dem zweifachen Vater endlich wieder etwas Zeit fĂŒr die Familie. DafĂŒr gekĂ€mpft hat er allerdings nicht aus Profitgier, sondern vielmehr aus Ehrgeiz â und letztlich auch aus der Notwendigkeit heraus.
âIch glaube tatsĂ€chlich, dass es uns gar nicht mehr geben wĂŒrde, wenn ich nicht vom traditionellen ins moderne Handwerk gegangen wĂ€re. Es funktioniert eben nicht mehr alles so, wie es einmal warâ, erzĂ€hlt Christian Bernshausen heute und spricht damit etwas an, das viele in der Branche spĂŒren: Die ĂberlebensfĂ€higkeit von Handwerksbetrieben hĂ€ngt vor allem davon ab, inwieweit sie sich weiterentwickeln und wie sehr sie auf dieser Basis wachsen können. Genau dabei und bei allem darĂŒber hinaus unterstĂŒtzt er die Branche heute mit der Christian Bernshausen Akademie. Kern seines Coachings ist seine persönliche Erfahrung. Aus gutem Grund, denn auch sein Weg war alles andere als geradlinig. Die typischen Herausforderungen des Handwerks hat er selbst erlebt und Schritt fĂŒr Schritt gemeistert. Entstanden ist daraus gewissermaĂen eine Mustervorlage, an der sich jeder Betriebsinhaber problemlos orientieren kann â unabhĂ€ngig davon, wo er gerade steht.
Im Handwerk groĂgeworden: Was Christian Bernshausen zu dem machte, der er heute ist
Das Handwerk lag Christian Bernshausen dabei schon von Kindesbeinen an im Blut. Wo seine Klassenkameraden ihre Bauerfahrung bestenfalls mit Klemmbausteinen sammelten, schraubte er bereits an ersten BaumhĂ€usern. Einmal wurde er dabei erwischt, das Ordnungsamt zwang ihn zum Abriss seines neuesten Werkes. Ein Grund zum Aufgeben? Nicht fĂŒr ihn! Kurzerhand zog er die NĂ€gel aus dem Holz, klopfte sie wieder gerade und nutzte sie fĂŒr sein nĂ€chstes Projekt. âDas war mit sieben Jahren schon eine Meisterleistungâ, erinnert er sich heute scherzhaft. Sein Ehrgeiz sowie seine Leidenschaft sollten Christian Bernshausen schlieĂlich auch auf seinem beruflichen Weg begleiten.
Angefangen hat alles als Maurerlehrling im familieneigenen Betrieb. Firmenhistorie: knapp 110 Jahre. Der Chef: sein Vater. Umso mehr wurde von ihm erwartet. Tag fĂŒr Tag musste er sich aufs Neue beweisen. Seine Lehre bestand er letztlich nur mit groĂer MĂŒhe. âDenken können die anderen â ich bin der, der anpacktâ, begrĂŒndet er seinen zunĂ€chst eher geringen Fokus auf schulische Leistungen. Nur ein Fach lag ihm schon damals, heute sieht er es als Steckenpferd eines jeden Handwerkers: âMathe hat mir dank meines Lehrers immer SpaĂ gemacht. Gerade in den vergangenen Jahren habe ich auĂerdem gelernt, wie wichtig es auch fĂŒr mich als Betriebsinhaber ist. Dabei spreche ich nicht von hochtrabenden Formeln, die nach der Schule niemand mehr braucht. Ich meine vor allem solides Kopfrechnen.â
Dass fachliche Grundlagen absolut entscheidend sind, stellte Christian Bernshausen auch in den Monaten nach bestandener Lehre fest. Er packte an, arbeitete teils 70 Stunden die Woche. Vor allem aber erweiterte er seinen handwerklichen Horizont: Umgang mit Statik, Lesen von BewehrungsplĂ€nen, Abwicklung ganzer Projekte. So sicherte er sich nicht nur den Respekt seiner Kollegen, sondern leitete schnell auch seine ersten Baustellen. FĂŒr einige Jahre ging es steil bergauf.
Unternehmerische Herausforderungen, weitreichende Learnings und ein erster Aufschwung
2005 dann aber der RĂŒckschlag: Völlig unerwartet musste eines der wenigen Tiefbauunternehmen der Region, bis dato langjĂ€hriger Partner der Bernshausen Bau GmbH, seine Tore schlieĂen. Damit stand der Maurerbetrieb vor der Frage: entweder das Ausschachten der Baugruben an einen Mitbewerber auslagern oder alles selbst machen? âIm ersten Moment war das natĂŒrlich beĂ€ngstigend, doch letztendlich mussten wir eine Entscheidung treffen. Also haben wir gesagt: âVon nun an schachten wir unsere Baugruben eben selbst ausââ, erzĂ€hlt Christian Bernshausen.
Was dabei mit einem geliehenen Bagger begann, stieĂ schnell auf wachsende Nachfrage. Rasch kamen auch erste Privatkunden, plötzlich kĂŒmmerte sich Christian Bernshausen um Kanal- und WasseranschlĂŒsse sowie AuĂenanlagen. Davon angespornt, entwickelte der Betrieb seine neu gewonnene Expertise weiter, baute sein Angebot zunehmend aus und stellte weiteres Personal ein, ehe 2006 der erste Auftrag aus öffentlicher Hand folgte. âErst dachten wir, wir stĂŒnden vor einer nahezu unĂŒberwindbaren HĂŒrde. RĂŒckblickend entpuppte sich all das aber als eine der gröĂten Chancen unserer Firmengeschichteâ, ordnet Christian Bernshausen diese Entwicklung ein.
Von der Praxis zur Betriebswirtschaft, vom Unternehmer zum Investor
âTrotz des zeitweisen Erfolgs lieĂ mich aber eine Sache nicht los: Als Handwerker bringen wir die Gesellschaft voran, uns vergisst man dabei aber nur allzu gern. Es fĂŒhlte sich an, als wĂŒrde ich auf der Stelle tretenâ, verrĂ€t Christian Bernshausen. Kein Wunder, denn seine damalige Freundin und heutige Frau sah er kaum noch. Stattdessen noch mehr Arbeit als zuvor. Und finanziell? Auch in dieser Hinsicht zahlte sich all der Aufwand kaum aus. Um das zu Ă€ndern, nahm er die MeisterprĂŒfung ins Visier.
An einem Montag im Jahr 2008 sollte es losgehen, als ihn altbekannte, eigentlich lĂ€ngst abgelegte Muster einholten: Der Dozent erzĂ€hlte von grauer Theorie, aus Plus wurde plötzlich Minus, die anfĂ€ngliche Motivation schlug schnell in Lustlosigkeit um. Auch am nĂ€chsten Tag wollte es nicht besser werden, die Fragezeichen in Christian Bernshausens Kopf hĂ€uften sich. Statt brauchbarer Notizen schrieb er lediglich eine Handvoll Ausreden auf, warum er das Ganze bald wieder abbrechen werde. Trotzdem blieb er am Ball, wiederholte noch am Donnerstag derselben Woche das bisher Gelernte â und siehe da: Plötzlich machte es âklickâ. Letztendlich absolvierte er nicht nur die PrĂŒfung zum Maurermeister, sondern schob direkt noch seinen StraĂenbauermeister hinterher. Beides bestand er als Bestmeister.
Viel geĂ€ndert hat sich dadurch aber zunĂ€chst nicht. Noch Jahre nach seinen PrĂŒfungen stand Christian Bernshausen von frĂŒh bis spĂ€t auf der Baustelle. Geld war da, wenn er arbeitete â Zeit fĂŒr die Familie jedoch nicht. Erst 2015 fing er allmĂ€hlich an, seinen Fokus mehr und mehr auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte seiner Firma zu verschieben und seinen Arbeitsmittelpunkt ins BĂŒro zu verlegen. Erst einen Tag pro Woche, danach fast tĂ€glich. Neben dem Betrieb entwickelte er sich dabei auch selbst stetig weiter und beschĂ€ftigte sich zunehmend mit dem Thema SelbststĂ€ndigkeit. In 2019 dann ein SchlĂŒsselmoment: âWie so oft versuchte mich ein BautrĂ€ger im Preis zu drĂŒcken. Dieses Mal aber sagte ich mir nur: âChristian, wenn er es schafft, Hochbauprojekte abzuwickeln, dann kannst du das doch auch.ââ Mit dieser Ăberzeugung sowie ersten Gedanken an seinen Ruhestand im GepĂ€ck wickelte er schlieĂlich seine ersten Immobilienprojekte ab.
Ausblick: Wo Christian Bernshausen heute steht â und was andere von ihm lernen können
âMeine erste Immobilie hatte ich Mitte 2020 fertigâ, erzĂ€hlt Christian Bernshausen. Weitere Projekte folgten, auch seinen Betrieb baute er konsequent weiter aus. Mitarbeitergewinnung, Digitalisierung, private Vorsorge â alles nahm Fahrt auf. Die wichtigste Erkenntnis dabei: âAll das bringt dir keine Meisterschule bei. Fachliche Bildung ist zwar wichtig, aber vieles lernt man eben nur in der Praxis. Aus Fehlern, aus eigenen Versuchen, aus HartnĂ€ckigkeit.â Heute ist er alleiniger GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bernshausen Bau GmbH, leitet ein Team von mehr als 85 hochkompetenten Mitarbeitern und hat im Grunde all seine bisherigen Ziele erreicht â sowohl in beruflicher und betrieblicher als auch in privater Hinsicht.
âLange hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass sich Handwerk und Immobilieninvestments so gut miteinander verbinden lassen. Schlussendlich war genau das aber der entscheidende Gamechanger fĂŒr michâ, blickt er zurĂŒck. So zeigt sich: Wer fleiĂig, erfolgshungrig und willensstark genug ist, kann im Handwerk auch heute noch eine Menge erreichen. Der Weg von Christian Bernshausen demonstriert dabei nicht nur, was auf dieser Basis möglich ist, sondern vor allem auch, wie sich die typischen Hindernisse konkret ĂŒberwinden lassen: Was ist auf welcher Stufe der SelbststĂ€ndigkeit zu tun? Wie lĂ€sst sich Entwicklung fördern und Wachstum ankurbeln? Welche MaĂnahmen machen tatsĂ€chlichen Erfolg auf beruflicher wie privater Ebene planbar? âHandwerk soll sich fĂŒr jeden lohnen. DafĂŒr muss man am Ende aber immer einmal mehr aufstehen, als man hingefallen istâ, so Christian Bernshausen abschlieĂend.
Mehr Informationen ĂŒber Christian Bernshausen finden Sie hier:
https://christian-bernshausen.de
Pressekontakt:
Christian Bernshausen Akademie GmbH
E-Mail: info@christian-bernshausen.de
Website: https://christian-bernshausen.de
Original-Content von: Christian Bernshausen Akademie GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell
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