Bafög-Reform am 6. MÀrz im Kabinett - keine höheren FördersÀtze
28.02.2024 - 10:51:23Ein Sprecher von Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) bestĂ€tigte am Mittwoch einen Bericht des ARD-Hauptstadtstudios. Vorgesehen ist etwa eine Studienstarthilfe von 1000 Euro fĂŒr besonders bedĂŒrftige Studenten und eine Anhebung der FreibetrĂ€ge vom Einkommen der Eltern oder Ehe- und Lebenspartner um fĂŒnf Prozent, was den Kreis der Antragsberechtigten ausweitet. Es soll einfacher sein, das Studium zu verlĂ€ngern oder das Studienfach zu wechseln, ohne den Bafög-Anspruch zu gefĂ€hrden.
Eine Erhöhung der FördersĂ€tze ist aber nach wie vor nicht geplant. Vertreter der Koalitionspartner erklĂ€rten, insbesondere diesen Punkt bei den anstehenden Beratungen im Bundestag nachverhandeln zu wollen. Der SPD-Bildungsexperte Oliver Kaczmarek sagte: "Der bisherige Entwurf der Regierung ist eine gute Grundlage, er enthĂ€lt viele Dinge aus dem Koalitionsvertrag, er ist aber noch nicht ausreichend." Dies betreffe insbesondere die Bafög-Höhe und regelmĂ€Ăige Anpassungen. Die GrĂŒnen-Fraktion hatte sich ebenfalls fĂŒr höhere BedarfssĂ€tze und einen Mechanismus zur regelmĂ€Ăigen Anpassung ausgesprochen.
Die Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) soll zum Wintersemester 2024/25 in Kraft treten.

