Technologien, Gamechanger

Neue Technologien sind Gamechanger im Shoring GeschĂ€ft / Mit Snippeting und KI-Übersetzung dem Kampf um ArbeitskrĂ€fte entgegenwirken

18.02.2025 - 09:00:13

Bamberg - Der ArbeitskrĂ€ftemangel in Deutschland zwingt nicht nur die Industrie, sondern auch viele Dienstleistungsunternehmen zum Nearshoring und Offshoring, also zum Verlagern unternehmerischer Funktionen ins Ausland. Die SPS Germany GmbH als Outsourcing-Anbieter von innovativen Dienstleistungen in GeschĂ€ftsprozessen und Datenmanagement kann mehr und mehr Kunden entlasten, da immer komplexere TĂ€tigkeiten beispielsweise nach Vietnam und Ungarn ausgelagert werden können. Ermöglicht wird dies durch intelligente Lösungen fĂŒr die drĂ€ngendsten Kundenprobleme: schnelle Skalierbarkeit des Personalangebots bei höchsten AnsprĂŒchen an die Rechtssicherheit.

Nach aktuellen Zahlen des NĂŒrnberger Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gab es zum Jahresende 2024 bundesweit 1,28 Millionen offene Stellen. "Die Mehrheit dieser Stellen mĂŒsste eigentlich sofort besetzt werden, was aber unrealistisch ist, da der Konkurrenzkampf um geeignete Mitarbeiter zwischen den Unternehmen hart ist. Shoring ist in vielen FĂ€llen die einzige Möglichkeit, den Personalmangel kurzfristig zu beheben", erklĂ€rt Oliver Wibbe, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SPS Germany GmbH. Gleichzeitig sieht er in der konsequenten Digitalisierung und dem Einsatz innovativer Technologien einen entscheidenden Hebel, um Outsourcing-Prozesse weiterzuentwickeln und Unternehmen langfristig zukunftsfĂ€hig zu machen.

Technologien wie Snippeting schaffen neue Möglichkeiten fĂŒr Shoring

Sein Unternehmen fĂŒhrte zuletzt erfolgreich technologiebasierte Verfahren im industriellen Umfeld fĂŒr seine Kunden ein. Damit rĂ€umt SPS gleich mehrere Stolpersteine fĂŒr Kunden aus dem Weg, die ServicekapazitĂ€ten im Ausland aufbauen möchten bzw. mĂŒssen. So ist Shoring - vor allem Offshoring mit FachkrĂ€ften z. B. in Vietnam - mit enormen Anforderungen an die RechtskonformitĂ€t der Prozesse verbunden, etwa im Bereich Datenschutz. Besonders sensible Kundendaten dĂŒrfen den Geltungsbereich der DSGVO nicht verlassen. Hier sind Expertise und innovative technische Lösungen gefragt. Und Stolperstein Nummer zwei: Dort, wo genĂŒgend FachkrĂ€fte zur VerfĂŒgung stehen, wird nicht Deutsch gesprochen. Also mĂŒssen Verfahren entwickelt werden, die es ermöglichen, die Anliegen der Kunden hiesiger Unternehmen im Ausland zu deren Zufriedenheit zu erledigen.

Das erste Problem löst SPS durch den Einsatz von Snippeting, beispielsweise bei der automatisierten Bearbeitung von Formularen. Dabei werden hochsensible Daten und weniger sensible Daten voneinander getrennt und auf unterschiedlichen Wegen weiterverarbeitet. Auch eine Kombination von Nearshoring und Offshoring ist möglich. So können in der EU die Klassifizierung und Zuordnung der Daten, die weitere Bearbeitung aber andernorts erfolgen.

Fallbeispiel Deutsche Bahn

Auf diese Weise hat SPS zuletzt seinem Kunden Deutsche Bahn DSGVO-konform zusĂ€tzliche KapazitĂ€ten bei der Bearbeitung der vielfach handschriftlich ausgefĂŒllten Fahrgastrechteformulare fĂŒr die nĂ€chsten Jahre verschafft. Die fĂŒr die Bearbeitung relevanten Felder werden aus dem Dokument extrahiert und so "zusammengeschnitten", dass sie nicht mehr individuell zuordenbar sind. Anschließend werden die "Snippets" an ServicekrĂ€fte von SPS ĂŒbermittelt. Besonders sensible Daten, wie IBAN und E-Mail-Adresse, verbleiben datenschutzkonform in Europa an Standorten in Ungarn und Deutschland. Die ĂŒbrige Bearbeitung erfolgt durch Mitarbeitende in Vietnam.

Unternehmen wie die Bahn, bei denen das Volumen von Kundenanfragen starken Schwankungen unterliegt, etwa durch Wetterkapriolen oder die aktuell umfangreichen Sanierungsarbeiten des Schienennetzes, profitieren ganz erheblich von diesem flexiblen Service. Der inlĂ€ndische Kundenservice wird entlastet, die Bearbeitungszeit standardisierter Kundenanliegen dadurch deutlich verkĂŒrzt.

Fallbeispiel Telekommunikationsunternehmen

Das zweite Problem löst SPS mit KI-gestĂŒtzter Übersetzung - z. B. fĂŒr einen internationalen Telekommunikationsanbieter. Hier ĂŒbernehmen SPS-Mitarbeitende aus Vietnam in einem Pilotprojekt den E-Mail- und Chat-Support, der durch Echtzeit-Übersetzungshilfe ergĂ€nzt wird. So kann SPS rund um die Uhr Support fĂŒr die Endkunden bieten. VerfĂŒgbar ist der Service ĂŒber verschiedene Kundenkontaktpunkte wie Web-Chat, mobile Apps, Social-Media-Plattformen und Messaging-Dienste, was fĂŒr ein einheitliches Kundenerlebnis, unabhĂ€ngig vom Kommunikationskanal, sorgt.

"VerlÀsslicher Helfer in der Not"

Mit der Kombination aus intelligenter Automatisierung, KI-gestĂŒtzten Lösungen und dem Shoring-Modell gelingt es SPS, seinen Kunden in kĂŒrzester Zeit zusĂ€tzliche und auskömmliche PersonalkapazitĂ€ten bereitzustellen - und das bei höchsten AnsprĂŒchen an den Schutz personenbezogener Daten. SPS setzt sofort verfĂŒgbare Technologien ein und integriert ergĂ€nzende Tools, um wichtige Aspekte des Prozesses zu verbessern. Dabei werden die Technologie und das Fachwissen vertrauenswĂŒrdiger Partner aus dem SPS-Ökosystem genutzt, die in ihrem Bereich fĂŒhrend sind, anstatt eigene Lösungen zu entwickeln. So werden bessere Ergebnisse erzielt, zu geringeren Kosten und mit weniger Risiko.

"Erleichterte FachkrĂ€fteeinwanderung und konsequente Digitalisierung von Prozessen werden auf lange Sicht dabei helfen, den ArbeitskrĂ€ftemangel in Deutschland zu lindern. Kurz- und mittelfristig ist aber Shoring fĂŒr viele Unternehmen unverzichtbar. Derzeit screenen wir alle unsere Projekte, um herauszufinden, wo wir unseren Kunden mit Near- oder Offshore-Bearbeitung Luft verschaffen können. Entscheidend sind skalierbare, rechtssichere Lösungen. Damit sind wir fĂŒr unsere Kunden ein verlĂ€sslicher Helfer in der Not", fasst GeschĂ€ftsfĂŒhrer Oliver Wibbe den Status quo zusammen.

Mehr Informationen zum SPS-Standort Vietnam finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=4xw9lavYARo

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