Barrierefreiheit, DAX-Websites

Barrierefreiheit: 89% der DAX-Websites drohen Bußgelder bis 100.000 Euro

29.06.2026 - 09:39:12 | boerse-global.de

Neue ergonomische Hardware im Trend, doch viele Firmen-Websites verstoßen gegen das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und riskieren hohe Strafen.

DAX-Websites: 89 Prozent fallen bei Barrierefreiheit durch
Barrierefreiheit - Ein ergonomischer Bürostuhl mit Synchronmechanik und eine kabellose, ergonomische Tastatur auf einem modernen Schreibtisch in einem Büroumfeld. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während neue ergonomische Möbel und Eingabegeräte den Markt erobern, drohen Firmen saftige Bußgelder wegen mangelnder Zugänglichkeit ihrer Websites.

Ergonomische Hardware im Aufwind

Spezielle Bürostühle mit Synchronmechanik boomen. Dabei bewegen sich Rückenlehne und Sitzfläche in einem abgestimmten Verhältnis zueinander – das unterstützt dynamisches Sitzen. Ein aktueller Vergleich Ende Juni untersuchte Modelle wie den Noblechairs Aura TX, den Secretlab Atlas Black3 L und den Flexispot Apollo auf Ergonomie und Verarbeitung.

Auch bei Tastaturen und Mäusen tut sich was. Das kabellose Set ProtoArc KM60 kostet rund 35 Euro und punktet mit ergonomischer Formgebung sowie leisen Tasten. Ziel: Die Belastung bei stundenlanger Bildschirmarbeit reduzieren.

Digitale Barrierefreiheit: 89 Prozent der DAX-Websites fallen durch

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für private Anbieter. Doch die Realität sieht anders aus. Eine Untersuchung von Accessiway aus dem Frühjahr zeigt massive Mängel: 89 Prozent der DAX-gelisteten Websites bestanden mindestens eines von neun Prüfkriterien nicht.

Die häufigsten Probleme: unzureichende Farbkontraste, Schwierigkeiten bei der Textvergrößerung und fehlerhafte Darstellung auf Smartphones. Unternehmen riskieren Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

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Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – und 89% der DAX-Websites fallen durch. Wer jetzt nicht handelt, riskiert Bußgelder bis 100.000 Euro. Unser Report zeigt, wie Sie in 5 Schritten rechtskonform werden. Jetzt kostenlosen BFSG-Report anfordern

Extreme Hitze offenbart Infrastruktur-Schwächen

Nicht nur digital gibt es Baustellen. Temperaturen von über 41 Grad Celsius in Sachsen-Anhalt Ende Juni zeigen: Die physische Infrastruktur ist nicht auf extreme Wetterlagen vorbereitet. Experten fordern Klimatisierung in Zügen und flexiblere Arbeitszeiten während Hitzeperioden.

Raumplanung als Produktivitätsfaktor

Die Qualität der Büroinfrastruktur wird zunehmend als Schlüssel für Mitarbeiterproduktivität erkannt. In Indonesien identifizierten Verwaltungsinspektionen im Frühjahr Raumaufteilung und Gebäudezustand als kritische Punkte für öffentliche Dienstleistungen. In der modernen Architektur setzen sich platzsparende Lösungen durch – etwa verdeckte Unterputzspülkästen für effizientere Flächennutzung.

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Die häufigsten Mängel: unzureichende Farbkontraste, fehlerhafte Textvergrößerung und Probleme auf Smartphones. Mit unserer Tool-Übersicht und dem Muster-Workflow beheben Sie diese Schwachstellen systematisch – bevor die Behörden prüfen. BFSG-Checkliste jetzt sichern

Betriebliche Gesundheitsförderung im Trend

Immer mehr Unternehmen investieren in die Fitness ihrer Mitarbeiter. Ende Juni findet am Standort Karlsruhe ein gemeinsames Jogging-Event statt. Der Trend geht aber weiter: Neue E-Mountainbikes von Orbea mit angepasster Geometrie oder höhenverstellbare Schlafkonzepte in Reisefahrzeugen von Rapido zeigen – Produkte werden konsequent an die körperlichen Bedürfnisse der Nutzer angepasst.

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