Bayerns Kommunen erhöhen Grundsteuer besonders stark
03.04.2026 - 12:34:59 | dts-nachrichtenagentur.deIn hessischen Kommunen erhöhten sich die Einnahmen der relevanten Grundsteuer B um durchschnittlich 3,7 Prozent gegenĂŒber 2024, in niedersĂ€chsischen um 1,7 Prozent. In anderen LĂ€ndern gingen die Einnahmen dagegen zurĂŒck, am stĂ€rksten in ThĂŒringen. Die dortigen Kommunen verbuchten zusammen sechs Prozent weniger Einnahmen als ein Jahr zuvor. Die Zahlen der Stadtstaaten liegen bisher nicht vor.
Seit Beschluss der Grundsteuerreform im Jahr 2019 versprach die Politik, dass die Kommunen die Ănderungen nicht nutzen werden, um ihre Einnahmen zu steigern. Das zustĂ€ndige Bayerische Landesamt fĂŒr Steuern teilte der "Welt am Sonntag" dazu mit: "Nach dem erklĂ€rten politischen Willen der Bayerischen Staatsregierung sollen die Grundsteuereinnahmen einer Kommune nach der Reform nicht höher sein als davor." Ob die Reform in der einzelnen Gemeinde aufkommensneutral umgesetzt wurde, habe aber nur die jeweilige Gemeinde ĂŒber die Festsetzung des Hebesatzes bestimmen können.
Das Statistische Bundesamt hatte am 1. April in einer Pressemitteilung zu den Kommunalfinanzen lediglich darauf verwiesen, dass die gesamten Grundsteuereinnahmen A und B im vergangenen Jahr unverĂ€ndert bei 14,5 Milliarden Euro lagen. Auf Nachfrage der "Welt am Sonntag" stellten die Statistiker die Aufteilung nach BundeslĂ€ndern zur VerfĂŒgung.
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