Gouverneur: Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf FĂ€hre
23.07.2024 - 12:00:59Es gebe auch Verletzte in der Besatzung, teilte Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram mit. Medien berichteten von insgesamt fĂŒnf Verletzten. Die Angaben konnten nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒft werden.
Nach dem Drohnenangriff sei auf dem Schiff ein Feuer ausgebrochen, hieĂ es. Die FĂ€hre gilt als eine wichtige Verbindung zu der von Russland schon 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Die BrĂŒcke nach Kertsch auf der Krim ist wegen Luftalarms aber immer wieder zeitweilig gesperrt, weshalb die FĂ€hre oft zum Einsatz kommt.
Das russische Verteidigungsministerium hatte am Morgen erneut zahlreiche ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Insgesamt seien in der Schwarzmeerregion und auf der Krim 21 Flugobjekte abgefangen und zerstört worden. Allein in der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim seien 15 Drohnen abgefangenen worden. SchĂ€den gab es laut Behörden der Stadt nicht. Diese Angaben konnten ebenfalls nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒft werden. Ăber mögliche Treffer berichtet das Ministerium in der Regel nicht, nur ĂŒber Abwehrerfolge.
Die Ukraine beschieĂt tĂ€glich russische Ziele auch auf dem Gebiet des Nachbarstaates, um den militĂ€rischen Nachschub zu stoppen. Mit westlicher Hilfe hat das Land, das sich seit mehr als zwei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg wehrt, die eigene Produktion von Drohnen deutlich ausgebaut. Die SchĂ€den und Folgen der SchlĂ€ge stehen dabei in keinem VerhĂ€ltnis zu den massiven Zerstörungen und der Zahl der Todesopfer durch die russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen auf die Ukraine.

