Berichte, Musk

Berichte: Musk spendet vor Midterms Millionen an Republikaner

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 09:54 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Tech-MilliardÀr Elon Musk hat US-Medienberichten zufolge vor den wichtigen Zwischenwahlen Anfang November rund 276 Millionen Dollar (knapp 247 Millionen Euro) an die Republikanische Partei von US-PrÀsident Donald Trump gespendet.

Er sei damit der mit Abstand grĂ¶ĂŸte bekannte Geldgeber der Republikaner im diesjĂ€hrigen Wahlkampf, berichteten die "New York Times" und der Sender CNN unter Berufung auf Sprecher Musks.

Ein Großteil der seit Juli getĂ€tigten Spenden - etwa 158 Millionen Dollar - sei an die Organisation "Senate Leadership Fund" geflossen - ein sogenanntes Super-Pac der Republikaner, das Gelder in unbegrenzter Höhe annehmen und sie zur Werbung fĂŒr bestimmte Kandidaten oder politische Anliegen verwenden kann. Das KĂŒrzel "Pac" steht fĂŒr "Politisches Aktionskomitee". Mehr als 76 Millionen Dollar seien zudem an das von Musk gegrĂŒndete "America PAC" geflossen.

UnterstĂŒtzung bereits vor PrĂ€sidentschaftswahl

Musk - der reichste Mann der Welt - hatte im PrĂ€sidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des PrĂ€sidenten zu sehen und wurde mit der KĂŒrzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut.

Musk und seine Mitstreiter im KĂŒrzungs-Gremium Department of Government Efficiency (Doge) gingen dabei zum Teil Ă€ußerst rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe "in den HolzhĂ€cksler geworfen", wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das GeschĂ€ft des von Musk gefĂŒhrten Elektroauto-Herstellers Tesla durchschlugen.

Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom PrÀsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wÀre Trump gar nicht wiedergewÀhlt worden. Trump sagte, der MilliardÀr sei nur verÀrgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. SpÀter versöhnten sich Trump und Musk zwar, aber das VerhÀltnis blieb distanziert.

Mehrheiten der Republikaner wackelig

Die Abstimmung am 3. November, bei der das gesamte ReprĂ€sentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl stehen, wird die HandlungsfĂ€higkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung erschweren oder blockieren sowie die Regierung durch Untersuchungen in AusschĂŒssen verstĂ€rkt kontrollieren.

Disclaimer...

de | wirtschaft | 70311530 |