ZDG-PrĂ€sident Goldnick: Anstehende Regierung muss Chancen nutzen fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Agrar- und ErnĂ€hrungswirtschaft
12.03.2025 - 13:00:22"Die Landwirte und Unternehmer der ErnĂ€hrungswirtschaft brauchen endlich verlĂ€ssliche politische Rahmenbedingungen. Es geht darum, WettbewerbsfĂ€higkeit, Tierhaltung und ökologische Aspekte in Einklang zu bringen, ohne die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Die bisherigen Signale aus den GesprĂ€chen der möglichen KoalitionĂ€re stimmen mich ĂŒberwiegend hoffnungsvoll, dass eine zukunftsorientierte und pragmatische Agrar- und ErnĂ€hrungspolitik in Angriff genommen wird. Damit verbunden ist, dass ein kĂŒnftiger Bundesagrarminister zu einer prĂ€genden Stimme in Europa wird. Wir begrĂŒĂen daher, dass mit GĂŒnther FelĂner, der Landwirt wie ich und vom Fach ist, fĂŒr das Amt des Bundeslandwirtschaftsminister nominiert ist. Unsere UnterstĂŒtzung mit unserer fachlichen Expertise sagen wir heute schon zu", so Goldnick.
Notwendig erachtet der ZDG-PrĂ€sident ein klares Bekenntnis zur StĂ€rkung der heimischen Land- und ErnĂ€hrungswirtschaft. "Das Ăbel der ĂŒberbordenden BĂŒrokratie muss zur zentralen Aufgabe der gesamten Bundesregierung werden. Der Fokus muss viel stĂ€rker auf marktwirtschaftlichen Anreizen statt bei staatlichen Verboten und immer weiter ausufernden Dokumentationspflichten liegen. Wir brauchen endlich Lösungen, die innovationsfreundlich und wirtschaftlich tragfĂ€hig gestaltet werden. Das schlieĂt fĂŒr mich ein, dass untaugliche Rechtsvorschriften auf allen Ebenen auch wieder aufgehoben werden. Der Tierhaltungsstandort Deutschland braucht zudem eine klare Entwicklungsperspektive. Neubauten und ein Umfang der Nutztierhaltung in Deutschland, der im Einklang mit der Nachfrage nach tierischen Lebensmitteln steht, muss das Ziel sein. Eine Weiterentwicklung von Haltungsstandards ist nur dann akzeptabel, wenn diese realistisch finanzierbar, wissenschaftlich fundiert und endlich europĂ€isch einheitlich sind," fĂŒhrt Goldnick weiter aus.
Die GeflĂŒgelwirtschaft steht bereit, ihren Beitrag zu leisten, um die Branche noch nachhaltiger aufzustellen und die Politik zu unterstĂŒtzen. Nötig ist aber dann auch, dass die Politik pragmatische Lösungen ermöglicht und nicht zum Bremsklotz wird, betont Goldnick. "Die deutsche Land- und ErnĂ€hrungswirtschaft kann Klimaschutz und ErnĂ€hrungssicherheit vereinen - wenn sie die richtigen politischen Rahmenbedingungen erhĂ€lt," hebt Goldnick hervor.
Goldnick appelliert an die Verhandler der beiden Seiten: "Die Land- und ErnĂ€hrungswirtschaft darf nicht nur Gegenstand politischer Debatten sein - sie muss gestĂ€rkt werden, um aktiver Gestalter einer nachhaltigen Zukunft sein zu können. Wir setzen darauf, dass die kommende Regierung die richtigen Weichen stellt, um eine wettbewerbsfĂ€hige, nachhaltige und innovative GeflĂŒgelwirtschaft zu ermöglichen."
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