DAV-Wirtschaftsforum, Apotheken

DAV-Wirtschaftsforum: Apotheken brauchen sofortige und strukturelle StÀrkung

14.05.2025 - 14:59:47 | presseportal.de

Berlin - FĂŒr die knapp 17.000 Apotheken vor Ort fordert der Deutsche Apothekerverband (DAV) eine Honorarreform, die aus Sofortmaßnahmen und GrundsatzĂ€nderungen besteht. "Die Anhebung des Fixums und die Aufhebung des Skonto-Verbotes lassen sich mit einer Anpassung der Arzneimittelpreisverordnung schnell in die Tat umsetzen. FĂŒr die Vor-Ort-Apotheken wĂ€re dies ein erster wichtiger Schritt, um den dramatischen RĂŒckgang der Apothekenzahl zu stoppen", sagte DAV-Vorsitzender Dr. Hans-Peter Hubmann am heutigen Mittwoch am Rande des DAV-Wirtschaftsforums in Berlin. Der Koalitionsvertrag der neuen schwarz-roten Bundesregierung biete aber auch eine solide Grundlage fĂŒr eine langfristige, strukturelle Honorarreform, so Hubmann: "Unser Festhonorar muss endlich an die wirtschaftliche Gesamtentwicklung gekoppelt und somit dynamisiert werden. Um kleinere und lĂ€ndliche Apotheken besonders zu stĂ€rken, ist außerdem ein Grundkostenzuschlag sinnvoll, der als zusĂ€tzliches Entgelt je nach Packungszahl pro Apotheke ausgezahlt wird. Klar ist dabei jedoch, dass der bundesweit einheitliche Abgabepreis bei rezeptpflichtigen Medikamenten nicht zur Disposition steht, weil er die Versorgung sichert."

DAV-Wirtschaftsforum: Apotheken brauchen sofortige und strukturelle StÀrkung - Foto: presseportal.de
DAV-Wirtschaftsforum: Apotheken brauchen sofortige und strukturelle StÀrkung - Foto: presseportal.de

Das DAV-Honorarmodell wurde angesichts weiterhin sinkender Apothekenzahlen und nach Analyse des Koalitionsvertrages der neuen Bundesregierung entwickelt. Es besteht aus Sofortmaßnahmen und grundsĂ€tzlichen Änderungen. Die Sofortmaßnahmen beinhalten eine Anhebung des Apothekenhonorars von derzeit 8,35 Euro, die Legalisierung der Skonto-GewĂ€hrung durch GroßhĂ€ndler und die Anhebung von Sonderentgelten, wie bei BetĂ€ubungsmitteln, Botendiensten und Rezepturen. Zu den grundsĂ€tzlichen Änderungen gehören eine Dynamisierung des Fixums, die Umsetzung einer entsprechenden Verhandlungslösung sowie ein Grundkostenzuschlag fĂŒr kleinere, insbesondere lĂ€ndliche Apotheken. "Der Grundkostenzuschlag ist unser Angebot an die Bundesregierung, um die im Koalitionsvertrag beschriebenen SonderzuschlĂ€ge fĂŒr Apotheken im lĂ€ndlichen Raum praxisnah und wettbewerbsneutral umzusetzen", sagte Hubmann. "Es ist schwierig und komplex, geeignete und faire Kriterien zur Förderung lĂ€ndlicher Apotheken festzulegen. Wir schlagen vor, die Packungszahl von rezeptpflichtigen Medikamenten zum Maßstab zu nehmen. Davon wĂŒrden insbesondere kleine, aber umso wichtigere Apotheken auf dem Land und in Wohngebieten mehr als große Apotheken profitieren. Die flĂ€chendeckende Versorgung muss gesichert werden!".

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Pressekontakt:

Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, b.rohrer@abda.de

Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, c.splett@abda.de

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